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...Beschreibung
der ... Tatsache, ..., dass alles Leben (immer noch) von der
Mutter geboren werden muss (Werlhof, S.48)
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...
die Rechte der Mutter im Zusammenhang mit ihren Kindern
...(Werlhof, S.59)
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„...
war Glaube gleichbedeutend mit Pistis (Vertrauen
in die eigene Erfahrung); (Anne Bancroft S. 12) Wenn Glaube Berge
versetzt, dann der Glaube an sich selbst, seine Kräfte.
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Glaube als blinde Akzeptanz abgelöst von persönlicher Erfahrung.
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Seins-Mentalität
(Glück, Zufriedenheit, Gesundheit, Gerechtigkeit)
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Haben-Mentalität (Leistung, Erfolg, Raub, Freibeuterei), das
Patriarchat hat seinen Ursprung im Raub (von Dingen und Menschen),
„Plünderer der Städte“ war ein homerischen Helden
beigelegter Ehrentitel, Bornemann,1981, Seite 107
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Die
Heiligkeit und Unverletzlichkeit des Weibes, ... (Bachofen, S. 87)
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Vergewaltigung ist Kavaliersdelikt, Recht des Stärkeren, Recht
des (Ehe-)Mannes.
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„Materie“
leitet sich von „mater“ Mutter ab, meint die Mutter Erde, die
uns trägt und nährt (Mulack). Sie gilt damit auch als beseelt.
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Die Bedeutung des Wortes Materie ist wie so viele andere
Bedeutungen verdrängt, meint nur noch Totes. Damit kann man
Mutter Erde strafloser ausbeuten.
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Bedeutung
des Wortes Arche = Herkunft, Anfang, Urgrund, Prinzip, Ordnung
Heilige
Herkunft, Heilige Ordnung
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Bedeutung des Wortes Arche wurde zu „Herrschaft“
uminterpretiert.
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Das
Leben kommt aus dem mütterlichen Schoß, dort kommt auch der Mann
her. Er ist das geliebte Geschöpf und hat Ehrfurcht vor der
Schöpferin. Dies schließt Gewalt gegen Frauen gänzlich aus.
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Das Leben ist durch das „Wort“ entstanden: Gott „sprach“
es werde Licht. Oder das Leben kommt aus dem Kopf wie bei der
Zeugung der Athene durch den „Göttervater“ Zeus (Sohn der
Hera).
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Muttersippe: Blutsverwandtschaft
aller Menschen. keine territoriale Begrenzung der Gemeinschaft:
Wer blutsverwandt ist, gehört zur Gemeinschaft, einerlei wo er
wohnt.
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Vater Staat (Staatsbildung durch Eroberungen)
Ununterbrochene Kämpfe, wer nun Staatsangehöriger ist und wer
nicht. Ununterbrochene Kämpfe mit den Nachbarstaaten um die
Grenzen.
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Muttertum
als einigendes Prinzip
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Vatertum als trennendes Prinzip (Bachofen, S.89)
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Eigenmächtigkeit
(nach eigenem Gewissen)
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Macht (über andere) durch Imponiergehabe, Geld,
Positionen, Ämter, Waffen
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Verbundenheit (aller
mit allen)
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Das Prinzip „teile und herrsche“ wird
benutzt.
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Mitleiden/Mitgefühl
mit allen Geschöpfen
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Rohe, mitleidslose Gewalt in Familie und Staat
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Charakter
des Universellen
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Abschluss gegen außen. (Bachofen, S. 269)
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...
macht sich das Gesetz der Demokratie, der ununterschiedenen Masse,
und jene Freiheit und Gleichheit geltend, welche
das natürliche Leben vor dem Zivilgeordneten auszeichnet.
(Bachofen, S. 40)
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Hierarchie, Abgrenzung: Durch die
Vaterabstammung erheben sich die
Oberpriester über den Rest des Volks, wie die
Patrizier und Eupatriden über Plebejer und „demos“.
(Bachofen, S. 262)
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Auf
Erfahrung gründet ihre Weisheit (Weiler), deshalb werden alte
Menschen verehrt. Sie haben Erfahrung und Weisheit und sind eher
abgeklärt. Jüngere Menschen stehen unter dem Schutz der Älteren.
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Die Erfahrung älterer Menschen ist nichts wert, die Bevorzugung
der Jüngsten zu erotischen Zwecken ist so allgemein bekannt...
(Galahad).
Die leichtere Manipulierbarkeit jüngerer Menschen wird zu deren
Schaden ausgenutzt.
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Wahrheit in
Form der Weisheit wird gewissenhaft erforscht und
geachtet. Die Wahrheit sagt: Wer an mir vorübergeht, verletzt
seine Seele. Alle, die mich hassen, lieben den Tod (Mulack).
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Die Weisheit wird in den Bereich der unwissenschaftlichen
Esoterik verdrängt. Die Existenz einer Wahrheit wird geleugnet.
Der Tod für Religion, Volk und Vaterland wird geheiligt.
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Wahrhaftigkeit:
Was frau sagt, tut sie auch.
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Alle sagen: „man sollte!“ Aber wenige tun es.
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Die
Macht, Leben zu schaffen und es wieder zu nehmen,
Schöpferinnenmacht, Naturmacht.
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Die Macht, Leben zu beherrschen, zu manipulieren und zu
vernichten.
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Der
Mensch erkennt die Macht der Natur an.
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Der Mensch will mächtiger sein als die Natur.
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Innere
Werte
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Äußerlichkeiten
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Die
Hörner des Steinbockes verbinden die zwar kräftige, aber
willkürliche männliche Kraft des Steinbockes mit dem Prinzip der
ewig sich gleich bleibenden, unveränderlichen Weisheit/Liebe der
Natur/Göttin im Himmel(frei nach Weiler).
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Die Kräfte des (Stein)bockes sind zum Teufel degradiert worden
und können deshalb nicht mehr durch die Weisheit/Liebe der
Göttin, die ja abgeschafft worden ist, gezähmt werden.
Macht und Liebe sind also getrennt (frei nach Mulack).
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Mütterliche
Liebe zu ihren Kindern: Altruismus, Humanismus, Fürsorge,
Mitleid, Pflege, Totenklage, Verantwortungsbewusstsein, Hingebung,
liebende Sorge. Die Frau setzt ihre soziale Macht zum Schutz der
Schwachen ein. Dies tut sie im Rahmen ihrer Gestaltungskraft der
Gesellschaft. Siehe auch unter „Werte“.
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Väterliche Herrschaft und Strenge, Angst und Unterwürfigkeit.
Der Mann hat bewiesen, dass er mit Macht nicht umgehen kann, er
bedient sich ihrer hauptsächlich zu eigennützigen und korrupten
Zwecken. Macht bedeutet, den eigenen Willen, egal wie, gegenüber
anderen Interessen durchzusetzen, das ist Egoismus (Mulack). Frau
hat keine Möglichkeit selbst zu gestalten, sie kann nur Lücken
und Mängel des Systems mit Liebe und Fürsorge ausgleichen.
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Schutz
der Schwachen und Wehrlosen (Umwelt)
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Schutz der Starken (Staat, Herrscher usw.)
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Bedingungslose
Bejahung des Lebens, dadurch dessen Schutz. Nur wer selbst
bedingungslos geliebt wird, kann auch andere frei lieben.
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Das Leben des Einzelnen ist nichts wert, man opfert es für Volk,
Vaterland, Kriegsgewinn und Geldgewinn.
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Der
Begriff „Askese“ existiert nicht.
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Askese dient vor allem der Abwertung der Frau/Natur
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„Erinnerung“ an
unsere Urkraft und auch an unsere Schmerzen/Traumata gibt uns
unsere Stärke, befreit uns von traumatischen Erlebnissen: „Wenn
die Dämonen kommen, schau sie an, dann gehen sie wieder“.
(Epstein) Gekonnter Umgang mit psychischen Belastungen und
Problemen befreit die Menschen davon.
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Ignorieren, Verdecken, Vergessen verlängert
unser Exil, unsere Schmerzen (Jüdisches Weisheitswort). Dieses
Vergessen muss durch große Strenge, Denk- und Forschungsverbote
aufrechterhalten werden.
Z.B. gibt es immer noch keine universitäre Matriarchatsforschung
(Mulack), geschweige denn Schul-Lehrplaninhalte. Auch dürfen
Archäologen nicht denken, also keine (Evolutions-)Theorien
aufstellen.
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Abneigung
gegen Unfrieden.
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Frieden wird als Utopie bezeichnet.
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Frauen-
und kinderfreundlich in allen Bereichen
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Frauen- u. kinderfeindliche Einstellung und entsprechende
Gestaltung der Umwelt.
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Keine
unterdrückte Sexualität, Sinnlichkeit, Lebensfreude.
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Askese, lustfeindlich. Um die Bedeutung der Gebärfähigkeit
der Frau, die mit der Sexualität zusammenhängt,
herunterzuspielen. (Und um Unabhängigkeit von der Frau zu
demonstrieren, wo allerdings keine ist)à Angst,
ertappt zu werden à Panzerung
des Charakters.
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Feiern
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Fasten stellt ein Ignorieren der Naturabhängigkeit
dar
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Ist
weltweit die erste Gesellschaftsordnung gewesen.
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Behauptet, die erste und einzige Gesellschaftsordnung zu sein.
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Freie
Gabe der Mutter (Erde): die das kleine Kind stillende
Mutter ist Symbol für die uns alles gebende Natur. (Bachofen, S.
49)
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Alles muss erkämpft werden, da das mütterliche
Prinzip der Fürsorge, der Verantwortung für andere, als nicht
mehr wertvoll erachtet wird und auch nicht mehr praktiziert wird.
Egoismus und Ich-Verhalten.
„... der Hellene dagegen will alles, auch das Höchste, sich
selbst erringen, ... kämpfend erhebt er sich über das Muttertum,
...“ (Bachofen S.49)
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Spirituelle
Verbundenheit von Mensch und Kosmos, Mensch ist eingebundener Teil
der Natur
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Mensch steht über der Natur, alles Naturhafte ist minderwertig,
primitiv und untergeordnet.
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...
stoffliche Gebundenheit...
Hingabe
an die Natur
(Bachofen,
S. 49)
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... in der Hervorhebung der Paternität liegt die Losmachung des
Geistes von den Erscheinungen der Natur, in ihrer siegreichen
Durchführung eine Erhebung des menschlichen Daseins über die
Gesetze des stofflichen Lebens (Bachofen, S. 48).
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Mutter
Erde, mütterliche Liebe, Mütterchen Russland, Mutterland,
Metropole (Mutterstadt) – Stadt als Gemeinschaft gleicher
Menschen
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Gott der Herr, Herrenmensch, Herrschaft, herrisch, Vater Staat als
Herrschaftskonstrukt
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Äußerst
hohes psychologisches Wissen und geniale Fähigkeiten im
psychologischen Bereich, dadurch bewusste und gekonnte Vermeidung
von Macht (über andere), Hierarchie und Vorrechten, deshalb keine
sozialschädliche Konkurrenz um diese Vorrechte, da es sie ja gar
nicht gibt à Frieden
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Konkurrenz um Vorsprung, Prestige, Macht usw. wird zum
obersten Lebensprinzip erklärt. Durchzieht alle Bereiche des
Lebens, die von Männern dominiert werden, färbt auch auf Frauen
ab. Sie konkurrieren jedoch um die Anerkennung der Männer(welt)
und suchen es ihnen recht zu machen, um auch als Mann zu gelten.
Frauen wollen gleich sein wie der Mann. Damit erkennen sie jedoch
die Ich des männlichen Werte-Denkens und Handelns an.
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„...der Sinn des Lebens sei „immer der erste zu sein und
überlegen den anderen“. Dass dieser scheinbar so löbliche
Gedanke einerseits zu Arroganz, zum Strebertum, zur
Überheblichkeit, andererseits zum Neid, zum Kriege, zur
Zerstörung der Mitmenschen führen muss, hat uns erst die
Geschichte des Patriarchats gezeigt. ...Unter dem Vorwand, dass es
aus jedem das Beste heraushole, holt das Leistungsprinzip aus
jedem das Schlechteste heraus,, macht jeden zum Feind aller
anderen, setzt Mensch gegen Mensch, kehrt das uns Trennende
hervor... Bornemann 1981, S. 276
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Der Drang
nach Erkenntnis von Gut und Böse, welcher in patriarchal
verfälschter Form im Mythos von Adam und Eva noch erhalten ist.
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Das Bedürfnis nach Imponiergehabe und daraus
folgend der Drang nach Macht. (Abhängigkeit dieser Eigenschaften
vom Testosteron ist nachgewiesen im
dtv-Atlas zur Biologie, Band 2, 10. Auflage April 2002, Seite 331)
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Grundlegende,
nachvollziehbare menschliche Erfahrungen mit dem Kosmos und der
Natur bestimmen das Weltbild: Geburt, Wachsen und Sterben, die
Naturgesetze und Naturereignisse.
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Weltbild ist nicht nachvollziehbar, nicht erklärbar und meist
nicht logisch. Es stehen Ge- und Verbote ohne Begründung da.
Warum darf man die Schöpfung des Schöpfers (Wald und Wiesen)
nicht draußen in der Natur anbeten, sondern muss in abgedunkelte
Kirchen, aus denen die Natur ausgesperrt ist?
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Liebe,
Achtung und Verantwortungà Gleichberechtigung,
Naturschutz und Frieden
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Imponiergehabe à Hierarchie,
Macht à Gewalt
und Angst. Die Meinungen gehen auseinander, ob Gott nun das Leben
vorherbestimmt oder ob der Mensch selbst entscheidungsfähig und
damit verantwortlich ist. Es wird versucht, den Menschen die
eigene Verantwortung auszureden. Dann können „Führer“
jeglicher Couleur ihm diese Verantwortung leicht abnehmen.
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Einsicht
durch Verständnis (in Freiheit), prinzipielle Abneigung gegen
Befehle.
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Blinder Gehorsam gegenüber Befehlen, selbst wenn diese anderen
Menschen schaden.
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Psychisch
ungeschädigte und deshalb freie und glückliche Menschen (die
Asiaten bezeichnen dies als Nirwana), die verantwortlich mit sich
und anderen umgehen – nur glückliche Menschen können andere
Menschen glücklich machen/ glücklich sein lassen.
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Funktioniert nur mit psychisch geschädigten Menschen:
Schuldgefühle und emotionales Unbefriedigtsein erzeugen folgsame
Gläubige, die für Liebe oder wenigstens Anerkennung alles tun,
sich alles gefallen lassen, sowie vor allem auch gute Konsumenten
sind (Ersatzbefriedigung).
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Und
nur psychisch freie Menschen können frei und selbstständig
unabhängig denken.
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Angst macht dumm, im wahrsten Sinne des Wortes. Lügen
werden nicht mehr erkannt.
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Paradies
(materielles Glück)
Nirwana:
Neurosenfreiheit à seelisches
Glück
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Jammertal / Hölle
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Paradies
bedeutet Freundschaft aller Kreaturen
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Jeder gegen jeden, gegen Menschen, Tiere, Pflanzen.
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Der
Mensch ist sich der Liebe der anderen Menschen durch gute
Erziehungsbedingungen sicher. Dazu gehört die unbedingte
Liebe. Natürlich nicht frei von Geboten zum Schutz.
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Der Mensch meint, aufgrund frühkindlicher emotionaler Defizite
und bedingter Liebe, sich die Liebe der Menschen
verdienen zu müssen – nett sein, Leistung, schön sein
(Liedloff).
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Erschaffung/Erfindung
von Sprache, Religion, Kultur und Landwirtschaft.
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Erschaffung/Erfindung von Krieg und Technik.
Bedenke: Faulheit ist die Wurzel allen Fortschritts
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Ordnungssinn:
alles hat seinen Platz. Die täglichen Gegenstände und der Mensch
im Kosmos (Muster auf Schildkrötenpanzer)
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Der Mensch ist losgelöst von der Natur und deren Ordnungen, steht
leer im Raum.
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Das
Leben ist heilig, auch das Leben Andersdenkender.
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Ritualmorde an Frauen, Kindern, Andersgläubigen (Ketzer, Heiden).
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Männer
und Frauen matriarchaler Kulturen sind davon überzeugt, dass ihr
System das bessere ist.
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Die Führungselite ist davon überzeugt, dass ihr System das Beste
ist, die große Zahl der Nicht- und Protestwählerinnen eher
nicht.
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Des
sinnlich rohen Mannes Zähmung ist das Werk des Weibes. Dort Kraft
und Ungestüm, hier das Prinzip der Ruhe, des Friedens, der
Gottesfurcht, des Rechts. Athene besitzt das Geheimnis, den wilden
Pegasus zu zügeln. (Bachofen S. 95)
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Die psychologischen Wirkungen des Sexualhormons Testosteron
(Kampf, Imponiergehabe, Konkurrenz) werden selbstverständlich von
allen „fehlerfreien“ und „schuldlosen“ Männern geleugnet.
Auch die meisten Forscherinnen trauen sich nicht, diesen Vorwurf
wenigstens zu überprüfen.
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Synkretismus:
Wenn irgendeine Spaltung ... besteht, kann KI (Lebensenergie)
nicht fließen (Chung,S. 13)
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Abgrenzung muss sein, Abgrenzung zwischen Körper und
Geist, Rassen, Klassen und Geschlechtern
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Hesiod:
Möchte ich doch nicht gehören zum fünften Geschlecht; wäre ich
doch lieber vorher gestorben oder später geboren, denn jetzt ist
das eiserne Zeitalter, wo Mühe und Sorge den Menschen nicht
loslassen, Feindschaft aller gegen alle herrscht, Gewalt das Recht
beugt, schadenfroher, übelredender, hässlicher Wettbewerb alle
antreibt. Nun entschwinden Scham und die Götter der Vergeltung –
alle Übel verbleiben den Menschen, und es gibt keine Abwehr des
Unheils (Hesiod war ein guter Matriarchatskenner, da dies zu
seiner Zeit noch weit verbreitet war).
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Frau
verlangt nach Erkenntnis.
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Frau verlangt nach dem Mann.
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Die
innere Wahrheit und Würde der
gynaikokratischen Gedanken...(Bachofen,S.33)
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Lug und Trug, keine Achtung vor gar
nichts, außer dem Herrscher und dessen Gedanken sowie Geld.
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Polar (sowohl
als auch) Du und ich, Tag und Nacht,
das erleichtert konsensgemäßes Verhalten. Erkenntnis, dass das
eine ohne das andere nicht bestehen kann. Wurzelt im klaren
Denkvermögen und in gegenseitiger Achtung der Geschlechter.
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Dual (entweder-oder) (Entweder Du oder ich) Tag und
Nacht stehen sich feindlich gegenüber.
Jede dualistische Unterscheidung von Gegensätzen wurzelt im Kampf
des Männlichen gegen das Weibliche (Weiler).
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Weltverständnis
ist zyklisch. Von den Jahreszeiten der Natur
abgeschaut: werden, vergehen, werden der
Menschen, Blumen, Bäume, Sterne...
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Weltverständnis ist linear. Fortschritt,
Weiterkommen, Höherkommen, aus dem Hierarchie-Denken
abgeleitet. Unsterblichkeit.
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Körper,
Geist und Seele (Psyche) sind eins, selbstverständlich besitzt
auch die Frau Geist.
Identität
von Geist und Materie.
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Männlicher Geist und weibliche Materie werden getrennt
(Werlhof,S. 50). „Den Kelten war die christliche Religion mit
ihrem Beharren auf einem Dualismus von ... . Körper und Seele...
etwas gänzlich Unbegreifliches (Bancroft S. 143).
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Vernetzt,
ganzheitlich, alle Aspekte einer Tat werden beachtet.
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Nur ein Ziel vor Augen, die abhängigen Bereiche werden nicht
erkannt – isoliertes Denken.
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Die
Vollendung jedes Daseins ist eine Rückkehr zu seinem Beginn.
(Galahad) Wiedergeburtsglaube, jedoch ohne Drohungen.
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Das Ende und der Tod sind endgültige lineare Vorgänge, nie
wiederkehrende Chancen. Am Ende stehen Himmel oder Hölle für
ewig (als Disziplinierungen).
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Weisheit
und Wissen sind lebensnotwendig.
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Wissen ist Macht, die Weisheit bleibt auf der Strecke
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Keine
Erkenntnisverbote, keine Tabus, das Denken betreffend. Freies
Denken für alle. Nur diese Toleranz schafft starke
Persönlichkeiten, die sich nicht gleich durch andere Meinungen
angegriffen fühlen.
Innere
Sicherheit und Stärke, sowie das geschickte Umleiten von
Imponiergehabe ermöglichen Toleranz anderen Meinungen gegenüber.
„Es
ist die Wahrheit in unseren Herzen, die Stärke unserer Glieder
und die Gewandtheit unserer Zungen“ antworteten die Kelten auf
die Frage von S. Patrick, was ihnen im Leben Kraft zum Durchhalten
gibt. (Bancroft S. 181)
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Frauen müssen auf eigene Vorstellungen ... verzichten, sonst
gelten sie als unwissenschaftlich, wenn sie nicht gar
pathologisiert werden (Mulack). Den Menschen fehlt die innere
Stärke und der Selbstwert, sie können es nicht ertragen, wenn
jemand Kritik äußert oder andere Ideen hat, denn dadurch wäre
dieser andere Mensch dann „besser“, was aus Angst um die
eigene Stellung nicht geduldet werden kann à gute
Ideen werden unterdrückt.
Intoleranz und Ängstlichkeit auch gegenüber offensichtlichen
Beweisen (Galileo, Amalgam, AIDS-Forschungen von Dr. Lanka), aus
Angst Macht (Geld) und Einfluss zu verlieren.
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Denken
ist konkret, anschaulich, „begreifbar“ und deshalb
nachprüfbar und für alle einsichtig.
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Denken ist abstrakt, unanschaulich und deshalb
oft nicht nachprüfbar. Oder es wird ganz unverständlich
geschrieben, so dass die Manipulationen und Ungeheuerlichkeiten
gut verschleiert und deshalb nicht mehr erkannt werden. Auch wagt
es dann niemand mehr die Aussagen zu kritisieren, da so etwas
kompliziertes ja nur sehr kluge Köpfe schreiben können.
Und diese gelten als unangreifbar.
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Das
wirkliche Leben zählt und wird mit allen Sinnen angenommen und
genossen.
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Die „Idee“ das „wahre Sein“ wird dem sinnlichen Leben
übergeordnet (Meier-Seethaler,S.345)
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Vielfalt
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Einfalt (Mono)Gottheiten; Denken wird
vereinheitlicht im Dienste der Zentralisation der Macht
(Weiler)
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Symbolorientiert,
da die Eigenart der Psyche und auch des Gehirns, sich Begriffe in
Bildern vorzustellen, allgemein bekannt ist. Die Sprache der
Psyche sind die Bilder (siehe Traumdeutung). Bilder lassen sich
auch ganz schlecht ausrotten, weshalb z.B. die Maria mit Kind,
eine Jahrtausendalte Symbolik für die Göttin/Natur, die uns
trägt und nährt, bis heute lebt. Sie wurde bis lange in die
christliche Zeit hinein bis zum Rhein hinauf als Göttin Isis mit
dem Horusknaben verehrt.
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Abstrakt, Bilderverbot. Das geht überhaupt
nicht, denn die rechte Hirnhälfte produziert automatisch ein
Bild, wenn der Mensch das Wort Gott hört. Ein Bilderverbot ist
nur durchsetzbar, wenn die rechte Hirnhälfte, wie bei uns,
weitgehend blockiert wird. Da Naturvölker dies nicht machen, sind
sie uns intellektuell überlegen. Nicht nur hier setzt patr.
Bewusstsein unserem Denken willkürlich und autoritär Grenzen.
Dadurch wird Wissen verhindert, vor allem kritisches und
befreiendes (Weiler).
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Freies
Forschen für Frauen. Die Pyramiden, Stonehedge und oft auch die
Megalithen sind Bauwerke für die Forschung zur Sternenkunde in
Beziehung zu den Jahreszeiten. Sie dienen der Erforschung,
Beobachtung und Verehrung des Kosmos.
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Vor der Hexenverbrennung war die Wissenschaft der Medizin zu 100%
in Händen der Frauen, da sie die Kinder hüteten und pflegten.
Nach der Hexenverbrennung war sie zum größten Teil in
Männerhänden. Die Hexen wurden vor der Verbrennung nach ihren
Kenntnissen ausgefragt. Da sie natürlich erkannt hatten, welchem
Ziel diese dienen soll, haben sie oft ganz irrwitzige „Rezepte“
hergesagt. Die Frauen wurden von den Universitäten
ausgeschlossen. Cato jedoch
sagt über die Frauen: „...sobald sie uns gleichgestellt sind,
sind sie uns überlegen.“ (Fester, S. 8)!
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Der
Drang nach Erkenntnis wird vom Interesse am Leben geleitet. Dass
hier spezielle Frauenthemen wie Geburt, Leben und Erziehungsfragen
intensiv erforscht werden, versteht sich von selbst.
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Wissenschaft wird nur finanziert, wenn sie sich mit männlichen
Themen (Aids) beschäftigt und männlichen Interessen dient.
Erforschung typisch weibl. Krankheiten (Brustkrebs) wird nicht
annähernd so stark finanziert.
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„Geschichte“
ist die Geschichte der Sippe in mündlicher Form. Beinhaltet
Ahnengenealogie.
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Geschichte ist die Aufzählung von ausgewählten mächtigen
Herrschern, Reichen und Kriegen. Ist meist im Sinne der Herrschaft
des Mannes verfälscht.
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Frauen
sind aktive, gerechte Gestalten, unter anderem auch Göttinnen und
Weltschöpferinnen in den Geschichtserzählungen (Mythen) der
Völker.
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Frauen kommen in den Geschichtsbüchern und anderen Texten kaum
vor. Und wenn, dann nur als folgsame Dienerinnen oder
abschreckende böse Frauen. Nur soweit Frauen positive Vorbilder
selber ausgraben und die Herren damit Lügen strafen.
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Mündliche
Traditionen à ausgezeichnetes
Gedächtnis, gute Intelligenz, hellwache Neugier.
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Es steht geschrieben... Das, was geschrieben steht, gilt als
absolute Wahrheit. Unter anderem dadurch wird der Mensch denkfaul
und autoritätshörig.
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Wahrheit
bleibt Wahrheit. Es besteht kein Grund zu lügen.
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Übersetzungen verfälschen die Originaltexte, verkehren sie in
ihr Gegenteil und entwerten die Frauen.
(Bibel u.v.a.), (Vaerting/Galahad)
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Forschungen
werden vorurteilsfrei an der Realität gemessen.
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Was Frauen forschen, wird lange diskriminiert, da es meist nicht
ins extra gebastelte System passt. Somit sind Frauen von Religion,
Geschichte und Weltdeutung ausgeschlossen (Goodman-Thau).
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Die
Natur hat Grenzen der Belastbarkeit.
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Alles ist machbar. Technologische Lösungen für angeblich alle
Probleme der Überbevölkerung und der technischen
Naturausbeutung.
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Odem,
Prana, Orgon, Pneuma, Geisthauch, Manitu, Chi, Aum, KI sind die
fühlbare (weibliche) Lebensenergie.
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Wird geleugnet, da der Mensch sie nicht messen kann und er ein
Unvermögen eingestehen müsste.
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Die
Erkenntnis, dass Kritik hilfreich ist, macht diese erwünscht. Die
Menschen haben allerdings auch das hierfür nötige
Selbstvertrauen/ Selbstbewusstsein sowie die notwendige Distanz zu
Dingen wie Perfektionismus sowie Machtgier und daraus
resultierende „Unfehlbarkeit“.
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Weiler: „Forschung ist
unerwünscht, wenn sie die gesellschaftlich verordnete Denknorm
sprengt“. Die meisten Menschen haben eh soviel Angst
(um den Arbeitsplatz, um Liebesverlust) und so wenig Rückgrat,
dass sie dies ohnehin nicht tun.
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Langfristig bis
über die nächsten 7 Generationen.
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Kurzfristig bis zur nächsten Wahl. Maximal.
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Teamorientiert,
viele Köpfe wissen mehr als einer.
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Der Herrscher weiß mehr als die Gesamtheit des Volkes. So wurde
den Menschen auf der Insel Tristan da Cunha (gehört England) im
Jahre 1950, nach 133jähriger politischer Autonomie, ein
Statthalter vor die Nase gesetzt, „damit nichts vergessen wird,
was getan werden muss“. Als ob er alleine von seinem
Schreibtisch aus besser informiert ist als die vielen Menschen
draußen, die die Probleme täglich sehen und so daran erinnert
werden.
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Die
Religion ist die Trägerin der Werte.
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Die Religion, die Grundlage dieser Welt ist, wird im Zuge des
Mammon-Glaubens abgeschafft.
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Der
Herkunft gebührt die Hochachtung und Liebe. Die Ahnen werden
verehrt und sind bei allen Handlungen (Kochen, Essen) und
Beschlüssen dabei.
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Unsere Herkunft von Affen und Naturvölkern wird gerne geleugnet,
auch die individuellen direkten Vorfahren werden nicht geehrt.
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Nachkommen
gehören zur Sippe der Mutter, die
Ahnenreihe/Verwandtschaftsverhältnisse werden in weiblicher Linie
aufgezählt:
Matrilinearität
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Nachkommen gehören zur Sippe des Vaters, die
Ahnenreihe/Verwandtschaftsverhältnisse werden in männlicher
Linie aufgezählt: Patrilinearität
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Muttermord
ist schlimmste Schuld
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Vatermord ist schlimmste Schuld, außerdem auch der kleinste
Ungehorsam gegen den Vater(Staat)
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weibliche,
gesicherte Erbfolge
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männliche Erbfolge mit der Gefahr der Enterbung.
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...
an jener Religion, in welcher das tiefste Bedürfnis der
weiblichen Seele, die Liebe, zum Bewusstsein seiner
Übereinstimmung mit dem Grundgesetze des Alls sich erhebt; an
jener unreflektierten Naturweisheit, ... mit der
Augenblicklichkeit und Sicherheit des Gewissens erkennt und
urteilt (Bachofen,S.23)
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Die Entwicklung der Paternität rückt eine ganz andere Seite der
menschlichen Natur in den Vordergrund (Bachofen,S.24)
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Gewiss
ist, dass in dem Weibe eine nähere Beziehung zu der Gottheit
erkannt und ihm ein höheres Verständnis ihres Willens beigelegt
wurde. Sie trägt das Gesetz, das den Stoff durchdringt, in sich.
Unbewusst, aber völlig sicher, nach Art des Gewissens, spricht
aus ihr die Gerechtigkeit; (Bachofen,S. 94)
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Instinkthaftes
Verhalten wird geachtet:
Das
Weib trägt das Gesetz in sich, es spricht aus ihm mit der
Notwendigkeit und Sicherheit des natürlichen Instinkts, des
menschlichen Gewissens (Bachofen,S. 121). Man könnte statt
Instinkt auch Intuition/Weisheit sagen.
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Instinkte werden den Tieren zugeordnet und mit der Geringschätzung
der Tiere werden auch die Instinkte an sich herabgewürdigt.
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...
konservativer insbesondere auf kultischem Gebiete (Bachofen,S.20);
ewiggültige Gesetze
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Ein Wertewandel und eine Wende folgen der anderen.
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System,
natürliche Notwendigkeit, Konsequenz (Bachofen)
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Werte sind regellos, mal so, mal so.
Es herrscht Willkür der Herrscher (Bachofen)
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Natürlich
möchte ich unsere Kämpfe und die Menschenrechte nicht gering
achten, aber wir müssen die größere, umfassendere Perspektive
sehen. Wir Menschen sind nicht die einzigen Lebewesen auf dieser
Erde (Chung,S. 37).
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Egoistische Haltung bezüglich der Menschenrechte für den
Menschen/Mann. Für die Natur setzen sich nur „ein paar
Verrückte“ ein. Aber auch die Menschenrechte kommen erst
lange nach den Rechten der Herrscher und des Geldes.
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Erschaffung
und Pflege der humanistischen Werte, vor allem auch der Würde des
Menschen. Dadurch, dass er seinem Herzen folgen kann, hat er
Würde.
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Nur noch humanistische Reste vorhanden. Die Würde des Menschen
ist Floskel. Man folgt dem Ruf des Geldes und dem der Herrscher.
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Das
eigene Leben wird in Grenzsituationen für die eigenen Werte oder
Schwestern/Brüder aufs Spiel gesetzt (z.B. Antigone v.Sophokles).
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Das Leben wird für autoritäre Institutionen (Kaiser und
Vaterland), Spaß und/oder Imponiergehabe aufs Spiel gesetzt.
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...waren
Frauen nie dazu bereit, für die Verteidigung bestimmter „Ismen“
das Leben ihrer Kinder zu zerstören (Chung,S. 171)
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Männer haben aus sehr abstrakten Gründen heraus in Kriegen ihre
eigenen und anderer Leute Kinder getötet. (Chung,S. 171)
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Mutter
opfert sich auf, um anderen Leben zu schenken (Chung,S. 172)
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Soldat opfert sein Leben um einem anderen Menschen das Leben zu
nehmen, ... (Chung,S. 172)
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Es
gibt Unterschiede, aber keine Wertungen.
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Alles wird gewertet, in Rangordnungen eingeteilt.
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Das
stoffliche Prinzip ist in unlöslicher Verbindung mit
dem geistigen Prinzip und beide sind gleich wichtig.
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Nur noch das geistige Prinzip zählt. Um das stoffliche
Prinzip/die Materie und damit das Fleisch/den Körper der Mütter,
abwerten zu können. Der Mann will mit seinem Geist Herr über
seinen Körper und den der Frau sein. Doch Gefühle sind immer
stärker, nicht nur in Ausnahmesituationen.
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Es
gibt viele Werte, die gepflegt und öffentlich überwacht werden.
Verstößt jemand dagegen, wird es öffentlich diskutiert und
ggfs. verurteilt.
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Werte und Moral gelten nichts. Wer auf einen Missstand hinweist
ist schlimmer als der, der ihn begeht. Frauen achten darauf, dass
sie die starken Männer durch Kritik nicht in Ihrer Männlichkeit
verletzen.
Diese Kritik wird schon alleine durch mangelndes Selbstwertgefühl
der Menschen beinahe unmöglich gemacht.
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Es
wird gesagt: die Minangkabau machen nichts, wofür sie sich
schämen müssten (Derungs und Göttner-Abendroth)
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Berufung auf Moral wird belächelt oder durch Gesetze unterdrückt.
D.h. moralisch haben wir oft Recht, aber nicht nach den (patr.)
Gesetzen.
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Die
Khasi meinen, eine Schwächung ihrer matriarchalen Ordnung würde
ihre Lebenskraft schwächen (Göttner-A).
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Finanzkraft ersetzt Lebenskraft.
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Die
Natur setzt (verständliche, nachvollziehbare, logische)
Grenzen
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Die Herrscher und solche, die es werden wollen, setzen
willkürliche Grenzen zum Schutz der Macht. Die Gesetze dienen der
Macht, weshalb sie oft unlogisch sind. Die Lebensgesetze der Natur
werden verachtet.
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Vorherrschen
mütterlicher Prinzipien (Liebe, Fürsorge, Teilen,
Harmoniebedürfnis, Barmherzigkeit), Gleichgewicht der Macht wird
angestrebt.
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Vorherrschen männlicher Werte: Imponiergehabe und daraus folgend
Rangordnung, Wertungen, Gegnerschaft, Herrschaft, Konkurrenz,
Macht über andere.
Die Angst des Mannes vor Lächerlichkeit ist größer als die,
sein Leben zu verlieren. Diese Werte verhindern seine
Fähigkeit große Kriege und Umweltkatastrophen zu verhindern
(Fromm).
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Das
Gebären, die Erziehung der Kinder, die Versorgung mit
Nahrungsmitteln und die Verantwortung für das Zusammenhalten der
Sippe als soziale Leistung wird hoch bewertet.
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Familienarbeit wird als minderwertig angesehen, auf der Erzeugung
von Nahrungsmitteln lastet ein ungeheurer Preisdruck aufgrund der
Werteverschiebung.
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Das
Interesse der Frau ist auf die Unterscheidung von Gut und
Böse gerichtet:
Gut:
Lebenserhaltend, der Bestimmung des
jeweiligen Menschen entsprechend
Böse:
lebensschädigend, selbstentfremdend,
stagnierend, vom Lebensprozess
abtrennend
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Das Interesse der Frau soll nur auf den Mann gerichtet sein.
Warum? Hat er es so nötig?
Die Frau überlegt sich häufig nur, ob sie wohl dem Mann gefällt.
Hat sie das nötig? Die Frau ist oft emotional abhängig, da sie
Liebes- und auch Aufmerksamkeitsdefizite aus der Kindheit zu
bewältigen hat.
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Frauen
fühlen sich in den eigenen Erkenntnissen richtig und daher
geborgen. Niemandes Gedanken werden lächerlich gemacht oder
diffamiert.
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Frauen fühlen sich beim Mann geborgen, da sie die Bestätigung
ihres Wertes und ihrer Ideen brauchen, weil sie ihren eigenen
Selbstwert verloren haben, da ihre eigenen Gedanken stets
ignoriert oder verächtlich gemacht werden. Der Mann ist
schließlich derjenige, der die Macht besitzt, zu werten und zu
urteilen, Normen aufzustellen.
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Entspringen
somit dem der Frau natürlicherweise
innewohnenden humanistischen Gewissen, wie Erich
Fromm in seinem Werk „Liebe, Sexualität und Matriarchat“
schreibt. Jung bezeichnet es als ethisches Gewissen
der Frau. Dieses, jeder Frau von Natur innewohnende Gewissen,
dient den Interessen des Lebens und der Gemeinschaft, kann in
„schlechter“ Gesellschaft mit schlechten Normen und Vorbildern
natürlich auch auf schädliche Art und Weise deformiert werden.
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Da der Mann nach Freud nur ein autoritäres, nach Jung
ein moralisches, das heißt nur durch
Erziehung erzeugbares Gewissen hat, und er es
sich im Paradiesmythos verboten hat, von einer Frau und deren Baum
der Erkenntnis zu lernen was Gut und Böse ist, entspringen seine
heutigen „Werte“ lediglich seinen biologischen
Grundlagen (Testosteron à Imponiergehabe/
Machtstreben). Außer, er hatte das Glück, eine starke und
gewissenhafte Mutter zu haben, die es sich nicht verbieten ließ,
vom Baum der Erkenntnis zu essen.
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Ethisches
Gewissen ist der Frau innewohnend: noch Eva, als Tochter der
Weisheit, lässt sich die eigene Erkenntnis von Gut und Böse von
niemandem verbieten (Mulack).
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Frauen fügen sich häufig den „Werten“ der Männer und
definieren sie nicht selbst aus Angst die Anerkennung zu
verlieren. Was auch geschieht, wenn sie sich abseits einer
männlichen Norm bewegen.
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Werte
entstammen dem Geist und den Gefühlen der Frau;
Fähigkeit
der Unterscheidung zwischen Gut und Böse; entspricht dem
ethischen Gewissen
Fürsorge
(für den Nachwuchs u.a. Lebewesen) à Beobachtung
und Respektierung alles Lebendigen
Liebe
und damit Gerechtigkeit
Deshalb
hat man der Frau die Verfügungsgewalt über die
Grundnahrungsmittel eingeräumt.
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Entstammen den Trieben des Mannes
Imponiergehabe (aufgrund des Testosteron): Ich bin der Größte,
ich bin der Beste, ich bin größer, ich bin besser à Einer
übertrumpft den anderen à immer
größer, immer mehr à Haben-Mentalität
Machtstreben (siehe oben)
Egoismus, also mangelnde Fürsorge für andere.
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Die
Bedingungen des Häuptlingstums (wer sich gut verbal ausdrücken
kann oder ein guter Jäger ist, hat die besten Chancen gewählt zu
werden, und im Amt kann sich der Häuptling durch besonders
fleißiges Beteiligen an notwendigen Arbeiten profilieren. Ebenso
wichtig sind weibliche Tugenden wie Duldsamkeit, Toleranz,
Vermittlungsfähigkeit) wurden von den Frauen geschaffen um
das Imponiergehabe und die Versuchung der
Macht in Bahnen zu lenken, die Gewalt zu vermeiden und
allen gemeinschaftlich dienen. Dies hat auch Jesus den Männern
immer wieder ans Herz gelegt.
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Macht (über andere) wird positiv gesehen und allseits geehrt,
gefürchtet und vielseitig, auch finanziell, gefördert. Die
Mächtigen nehmen sich von den Arbeitenden soviel sie wollen. Bis
hin zum Recht auf die „erste Nacht“.
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Wirtschaftliche
Vorteile sind mit höheren Positionen (Häuptling) nicht
verbunden.
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Wirtschaftliche Vorteile für höhere Positionen werden als
zwingend notwendig dargestellt
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Es
ist eine Ehre zu teilen.
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Wer reich ist, dem wird Ehre zuteil.
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Pflege
menschlicher Werte wie Gastfreundschaft, Kultur,
Freundlichkeit, umfassende Liebe, Erotik, Neugier, Mütterlichkeit,
Selbsterkenntnis, Naturbejahung, geistige Freiheit und viele
andere.
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Die Menschlichkeit wird dem Streben nach Geld und Macht geopfert –
bewusst oder unbewusst – jedoch immer zwangsläufig.
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Sein-Mentalität:
Glücklich sein
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Haben-Mentalität: Macht/Status haben
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Gleichheit/Gleichwertigkeit/Egalität
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Hierarchisches Denken/Minderwertigkeiten
allgegenwärtig: Betrieb, Staat, Verein, ja selbst Kochwettbewerbe
sind mit Ranglisten.
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Leben und
Gesundheit sind wichtigstes Gut
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Geld/Stellung ist wichtiger als Leben/Gesundheit
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Schutz
der Natur, lebenserhaltendes Prinzip.
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Schutz der Macht des Mächtigen, das Leben ist nichts
mehr wert, lebensvernichtend.
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Achtung
vor allem Leben, wobei auch die tote Materie, selbst die Erde als
Gesamtheit (Gaia) als beseelt und schützenswert angesehen wird.
Sie
betrachten sich als Geschöpfe der Großen Göttin und sind ihr
tief ergeben (C.v.Werlhof).
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Menschenopfer werden eingeführt. Auch
Opfer im Straßenverkehr und Kriegsopfer werden widerspruchslos
hingenommen oder gar geehrt. Materielle Güter (Statussymbole)
werden besser geschützt als das Leben.
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Gegenseitige
Achtung der Menschen
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Menschenverachtende Nicht-Moral
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Stolz
und Selbstachtung sind Voraussetzung für aufrechte Haltung des
Menschen, was auch so gewollt ist, damit der Mensch ein Rückgrat
hat. Und auch mal Nein sagen kann.
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Stolz wird zur Todsünde erklärt à gebeugte
Menschen ohne Rückgrat à manipulierbar.
„Und der Herr spricht: Darum dass die Töchter Zions stolz sind
und gehen mit aufgerichtetem Halse mit geschminkten Angesichtern,
treten einher und schwänzen und haben köstliche Schuhe an ihren
Füßen, so wird der Herr den Scheitel der Töchter Zions kahl
machen und der Herr wird ihr Geschmeide wegnehmen (Jesaja
3.Kap.Vers13).
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Keine
ehrenwerte Frau trägt ihre Brüste bedeckt, sondern frei und mit
natürlicher Würde (Göttner-Abendroth über die
Nayar in Indien).
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Frau muss sich ihres Körpers schämen und ihn
verstecken, da sonst ja jedes Kind sieht, wer die Kinder bekommt.
Und somit Gott weiblich wäre.
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Gleichheitsbewusstsein wird
hoch geachtet und in den Werten und im wirklichen sozialen Leben
stark berücksichtigt
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Gleichheitsbewusstsein wird als Neid verunglimpft,
da es Hierarchie und Status nur unter Ungleichen geben kann.
Ungleichheit ist unbedingte Voraussetzung für dieses System. Nur
durch das Ziel einen höheren Status erreichen zu können (und
damit mehr Zugang zu den Frauen zu haben), kann das männliche
Leistungsstreben auf produktiven Fleiß gerichtet werden.
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Gerechtigkeitssinn:
durch ungeschriebene Gesetze wird dafür gesorgt, dass einseitig
angehäufter Reichtum unter den anderen Sippen aufgeteilt wird.
Durch Feste und Erbgesetze.
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Wer hat, dem wird gegeben. Geldvermehrung durch Zinsen, das man
ärmeren Leuten, denen man Kredite geben kann, abknöpft. Die
kath. Kirche hat das Zinsverbot erst ca. 1986 abgeschafft.
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Ehrlichkeit
und Aufrichtigkeit. Lügen haben keine Notwendigkeit, da die
Gefühle aller Menschen stets ernst genommen und entsprechend
behandelt werden.
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Das System kann nur durch Lügen aufrechterhalten
werden. Deshalb werden zweckmäßige Lügen durchaus toleriert.
Wie z.B. dass das kriegerische Patriarchat das einzige jemals
existierende Gesellschaftssystem sei, dass eine Evolution niemals
stattgefunden habe, dass Kinder unsere Rente sichern ...
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Geiz
wird so gut wie möglich durch
repressionsfreie
Erziehung vermieden, deshalb werden geizige und habsüchtige
Menschen von den anderen Stammesmitgliedern verachtet.
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Nach Anna Freud führt eine repressive (Sauber)keitserziehung zu
Geiz beim erwachsenen Menschen. Andererseits gibt es wieder „zu
gute“ Menschen, denen der Egoismus gänzlich abtrainiert wurde,
die deshalb von anderen, die sich weniger Mühe machen, ausgenützt
werden.
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Korruption
bei weiblicher Verwaltung ist, wo es um öffentliches Wohl, Schutz
des großen Kindes „Alle“ geht, fast unbekannt (Galahad).
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Jeder bedient sich, so gut er es vermag, solange die anderen es
nicht merken und keinen Widerstand leisten (was oft nicht leicht
ist).
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Religion
ist das wirksamste Mittel der Erziehung. Zu tiefster
Ehrfurcht/Achtung – im positiven Sinne – geleitet sie die
Völker. Ehrfurcht vor der Natur, den Menschen, den Müttern.
Deshalb hat der Kommunismus so sehr versagt. Er stellt dem immer
natürlicherweise im Menschen vorhandenen Egoismus keinen anderen
Wert entgegen. Der Mensch denkt nur an sich selbst, nicht an Natur
und Mitmenschen. Auch mit Schamgefühlen arbeiten die Religionen.
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Volksreligion
(Chung,S. 181)
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Theologie ... in den Händen einiger intellektueller Eliten ...
(Chung,S. 181), die die Reinheit ihrer Lehre betonen.
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„Gott-Praxis“
(Chung,S. 181) Liebe,Gleichheit
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„Rede von Gott“ (Chung,S. 181); Theoretisieren.
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Religion
... erinnert an die Ganzheit der Schöpfung und motiviert zum
Handeln ...
(Chung,S.
183)
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Religion ist Opium fürs Volk. Außerdem verleumdet der Mann die
friedlichen matriarchalen Naturvölker als Heiden oder als
primitive Naturreligionen, die es auszurotten gilt, um dem eigenen
Gott an die „Macht“ zu verhelfen. Die Naturreligion wurde
dämonisiert, d.h. die fruchtbaren Lebensspendenden Naturgeister
wurden als böse dargestellt.
„In Genf wurden die Maispiele 1614 vom Konsistorium verboten.
Dieses Verbot der Stadt Calvins, dem Reformator...Das Fest der
Hochzeit von Maikönig und Maikönigin ahmt noch immer die längst
vergessene kultische Feier der hieros gamos (Heilige Hochzeit)
nach. (Rüttner-Cova S.92)
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Denn
alle halten die Weiber für die Urheberinnen der religiösen
Gebräuche; und diese halten ihre Männer zur sorgfältigeren
Verehrung der Götter, zu Festen und zum Gebet an; denn selten tut
das ein Mann, der für sich lebt usw. (Bachofen,S. 94)
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Auch hier hat der Mann im Durchschnitt wenig Verlangen nach
Spiritualität oder Religion. Außer zu machtpolitischen Zwecken.
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Prinzipat
der Nacht (Bachofen,S.10) für Kult, Zeitrechnung, Beratung,
Rechtssprechung.
In
England heißt es noch immer „forthnight“
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Tag ist Maß aller Dinge. Die Nacht ist nur noch die Zeit des
Vergnügens. Mit Ausnahme „wichtiger“ politische
Versammlungen, die auch die Nacht durch dauern.
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...
die kultische Auszeichnung des Mondes vor der Sonne, der
empfangenden Erde vor dem befruchtenden Meere... (Bachofen,S.10)
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Die Sonne und das befruchtende Meer (Mann) sind höhergestellt.
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...
betonen in ihrer Spiritualität auch die kosmische Dimension, weil
sie nicht auf Menschen begrenzt ist, sondern den ganzen Kosmos
umfasst: Tiere, Pflanzen, Wasser, Erde, Luft .. (Chung,S. 175)
|
... traditionellen Spiritualität, die sich um den Sündenfall und
die Erlösung dreht (Chung,S. 175).
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Ein
Widerspruch lässt sich nicht denken; die auf Naturbetrachtung
beruhende Religion ist notwendig Wahrheit des Lebens.
(Bachofen,S.35)
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Denn alles, was mit Natur zu tun hat, ist entweder niedrig,
bedrohlich oder schrecklich (Freud,S. 175), (Werlhof,S. 67)
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Eine
Religion, welche auf die Erfüllung des geschlechtlichen Gebotes
selbst die höhern Hoffnungen gründet und die Seligkeit des
übersinnlichen Daseins mit der Befriedigung des sinnlichen in die
engste Verbindung setzt,... (Bachofen,S. 39).
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Zeigt
die Ordnung, in welche die Menschen eingebettet sind und zeigt
auch deren Anteil an der Aufrechterhaltung dieser Ordnung. Sie
sollen den Tod akzeptieren, die Liebe heiligen, der Erde dienen
und das Feuer tätig unterhalten (Weiler). Frau beachte: die Liebe
soll geheiligt – auch von den Männern- , nicht ausgenutzt
werden, wie es bei uns oft der Fall ist (Faulheit, Spionage).
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Religion dient Machthungrigen dazu, die Macht in ihren Händen zu
sammeln und die Welt nach den Bedürfnissen ihres ungezügelten
Egoismus und Machttriebes zu gestalten. Sie ist nur Mittel zum
Zweck, um die angestrebte Weltherrschaft der Machthungrigen, den
Wunsch der Größte zu sein, voranzutreiben. Sie sind noch sehr
den Trieben aus der Tierwelt verhaftet. Dies ist auch im
Buddhismus nicht anders (Campbell S. 119).
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Religion
mit ihren Werten dient der Natur und damit dem Leben der Menschen.
Dabei ist die Frau die Trägerin/Erfinderin der Religion.
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Religion bedroht das Leben (früher Inquisition, Kreuzzüge, heute
Entlassungen/Redeverbote). Die
Frau wird verdrängt, denn sie hat die „falschen“ Werte
(Frieden, Gleichheit, Gerechtigkeit, Toleranz, Umweltschutz),
stört also das System.
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Die
Frau ist, mit Hilfe ihres – unzerstörten – ethischen Gewissens,
in der Lage, eine gerechte, liebevolle Welt zu gestalten. Sie ist
damit die „Schuldige“ an einer gerechten, liebevollen und
damit lebenswerten Welt. Besser ausgedrückt: Sie ist die
Verursacherin und Verantwortliche für das Schaffen eines
bewährten Systems der Lebensbewältigung (frei nach Weiler).
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Eva ist schuld, dass Jesu am Kreuz sterben musste. Da Vorbilder,
auch negative, immer auf den Menschen wirken,
führt dies, bewusst oder unbewusst, zu Schuldgefühlen bei allen
Frauen.
Identifikationsmuster sind für die Entwicklung einer
Persönlichkeit unverzichtbar (Weiler). Diese
bilden zusammen mit den biologischen Voraussetzungen den
Charakter des Menschen.
Überdies wird den Frauen das Vertrauen auf ihre eigene innere
Stimme, ihr eigenes, tiefes Rechtsempfinden auf vielfältige Weise
– Gewalt, Ignoranz, Verächtlichmachen - genommen.
|
|
Anfang
und Ende des Lebens ist die Natur, die Mutter Erde, die das Leben
gibt und wieder nimmt/verschlingt. Das lateinische Wort „Natura“
bedeutet wörtlich „Gebärung“ (Mulack). Pandora – die alles
Schenkende à gibt
Ursprungsgeborgenheit
|
Anfang und Ende ist ein abstrakter Gott. Wobei die Mutter stets
nur noch als die„verschlingende“ dargestellt wird. Durch das
Patriarchat psychisch geschädigte Frauen haben wohl manchmal
auch, natürlich unverschuldet, Tendenzen in diese Richtung.
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Die
psychische Struktur schafft die Religion.
|
Die psychische Struktur nützt die Religion
aus.
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Wie
auf Erden, so im Himmel. Die Menschen schaffen ihre Zustände auf
der Erde und bilden nach diesem System dann ihre Ordnung im
Himmel: Frau bekommt die Kinder, also ist sie die ewige
Schöpferin, der Mann ist das vergängliche Geschöpf, das die
Liebe jedoch nicht entbehren muss.
|
Wie im Himmel, so auf Erden. Die Menschen behaupten, im Himmel
sitzt ein männlicher Herrscher, also muss es auf Erden auch so
sein. Papst ist Stellvertreter Gottes und alleine berechtigt
dessen Botschaften und Aussagen zu empfangen und zu deuten. Der
männliche Gott sei ewig.
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Darstellungen
von Frauen, Kindern und Männern bei Tanz, Musik, Spiel und
religiösen Ritualen mit heiligen Tieren.
|
Darstellungen des Krieges und auch zunehmend phallischer Werke.
Das Tanzen wird von der Kirche untersagt, zumindest in ihren
heiligen Hallen. Jedoch sind Fasching, Ei und Osterhase zwar
sinnentleert, aber nicht totzukriegen.
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Wagen-
Schiffs- und Pflugprozessionen zu Ehren der
fruchtbarkeitsbringenden Göttin.
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Militärparaden. (Rüttner-Cova)
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Weibliche
Prophetinnen (Bachofen,S. 20)
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Männliche Propheten
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Reichhaltige
symbolträchtige Kunst und Kultur, die meist einen
religiösen Sinn hat.
Australien.
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Kultur ist nicht mehr so wichtig, Hauptsache die Kasse stimmt. Oft
ist Kultur nur noch Geldanlage oder Spekulationsobjekt für
überschüssiges Geld.
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Qualitativ
äußerst hochwertige Kunstschätze, meist mit Symbolcharakter,
also mit Sinn.
Bemerkenswert
ist die einhellige Meinung aller Ägyptologen und Orientalisten in
dem Punkt, dass die Epochen der jeweils alten Reiche eine
erste Hochblüte der Kunst hinterlassen haben,
die von den späteren Phasen kaum noch übertroffen ... wurde
(Meier-Seethaler, S.152). Dies gilt auch für das alte Sumer.
|
Zeit und Geld werden für wichtigere Dinge gebraucht. Zum Beispiel
Waffen.
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Ehrfurchtsvolle
Verehrung der Natur in der Religion ist ein sehr spezifischer Zug
dieser Kultur. Dies schließt ihre Zerstörung grundsätzlich aus.
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Religion ist Grundlage um Technik, Wirtschaft und Wissenschaft in
den Stand der Heiligkeit zu erheben – allmächtig, unantastbar.
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Verehrung
aller regenerativen Kräfte
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Achtung nur vor dem einen transzendenten Gott
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Verehrung
aller kulturschaffenden Kräfte
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Kultur hat keinen hohen Stellenwert
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Religion
heiligt die Frau als Erhalterin des Lebens.
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Religion schiebt der Frau alle Sünde, alles Böse zu
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Die
Schöpfungskraft (Göttin) steigt hinab in die Unterwelt und
rettet ihren Sohngeliebten – aktiv!
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Jesus ersteht selbst vom Tode, die Mutter
leidet passiv à schlechtes
Vorbild für Frauen (Weiler).
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Geburt,
Tod und Wiedergeburt der Natur als natürliche
Vorgänge, auch für die Menschen, stehen im
Zentrum. Viele Jahreszeitenfeste.
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Opfertod Jesu zur Sündenvergebung steht im Zentrum.
Damit ist dieser Gewaltakt und die Existenz einer Ursünde
Voraussetzung für diese Religion.
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Das
Weib als Schöpferin wird gesegnet.
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Waffen werden gesegnet.
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Der
Gebärakt ist etwas sehr Heiliges. Dem Mysterium des
Lebens und der Geburt wird höchste Achtung
entgegengebracht.
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Gebären ist unrein, musste bis vor kurzem vom Priester
„ausgesegnet“ werden (Mulack). Dies alles, um der Frau Respekt
und Anerkennung nehmen zu können.
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|
Rituale
des Geborenwerdens, Lebens und Sterbens drehen sich um die Fragen:
Woher kommen wir, wohin gehen wir? Von der Mutter (Erde)
natürlich, ist hier die Antwort. Dahin gehen wir auch
zurück. à Bestattung
der Toten in (Hock-)Gebärstellung à der
Mensch fühlt sich eingebettet in die Natur.
|
Diese philosophischen Fragen können von unseren Philosophen
leider nicht beantwortet werden, da sie es sich aus Statusgründen
nicht leisten können, die Fähigkeiten und Leistungen der Frauen
anzuerkennen (Mulack). Der Mensch fühlt sich aufgrund der
unbeantworteten Fragen haltlos, ungeborgen im Universum.
|
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Göttin
als starkes, aktives, positives Frauenbild spiegelt die Gesetze
und die Macht der Natur wieder und ist somit ein positives Vorbild
für heranwachsende Mädchen.
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Die „keusche Magd des Herrn“ haucht ohne eigenen Willen ein
„Mir geschehe“ (Mulack).
Gebeugte Haltung, geneigter Kopf, gesenkter Blick
|
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Das
jedem Menschen innewohnende Gefühl der Ehrfurcht wird auf das
Leben und die Natur gerichtet. Kultivierte Ehrfurcht.
|
Ehrfurcht wird auf Mächtige (Gott, Herrscher, Vorsitzende)
gerichtet, nur sie haben einen „Wert“ à wertet
alles weibliche ab.
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|
Eine
„Erbsünde“ ist völlig unbekannt.
|
Sünde ist Voraussetzung für die Gültigkeit dieser Religion.
Akzeptieren von Leiden als Sühne für diese irgendwann erworbene
Schuld.
|
|
Der
Kampf der Gottheiten stellt symbolisch den Kampf der Jahreszeiten
um Fruchtbarkeit dar.
|
Der Kampf der Götter gegen die Göttinnen wird in Mythen erzählt.
Die Göttin wird als Drachen dargestellt, den die Männer zu
bekämpfen sich anstrengen.
|
Der Kampf der Götter wird verschwiegen, da unser Gott „schon
immer der einzigste war“. Wer liest schon das alte Testament, in
dem Gott unablässig zu Glaubenskriegen aufruft?
|
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Mond
Vaginaverehrung
Pflanzenmythologie
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Sonne
Phallusverehrung
Tiermythologie
Mars als Fruchtbarkeitsgott.
Minerva und Athene waren Göttinnen für Weisheit, Handel
|
Transzendenter männl. Gott
Verachtung der Sexualität
Mythologie des Kampfes
Mars als Kriegsgott.
Minerva und Athene wurden zur Kriegsgöttin befördert. Danke!
|
|
Der
Mensch tritt in liebevolle Beziehung mit der Göttin, die Menschen
danken der Göttin mit Obst und Getreideopfern, dem heutigen
Erntedankfest. Sie bitten sie in Sing- und Tanzritualen um
weiterhin gute Fruchtbarkeit auf der Erde.
|
Gott herrscht über die Menschen, Mensch muss den zürnenden Gott
besänftigen, oft mit Tier – und auch Menschenopfern
( Kain und Abel).
Väter opfern ihre Erstgeborenen, um damit ihre eigene Konkurrenz
auszuschalten. Die Söhne kommen diesen zuvor und ermorden die
Väter.
|
|
Heilige
Hochzeit wird öffentlich gefeiert. Die Wiedergeburt der
Natur im Frühling, die Zeugungskraft des Mannes und die Liebe
zwischen den Geschlechtern wird gefeiert. Manche behaupten dieses
„Wichtigmachen“ des Mannes habe zu dessen langsam zunehmenden
Größenwahn geführt.
Dies
ist nicht von der Hand zu weisen, zumindest gibt es bislang keine
Beweise dagegen.
|
Um die Stellung der Frau als Erhalterin und Wiedergebärerin der
Sippe zu untergraben, wird strenge Körperverachtung eingeführt.
Der Gott spaltet Sexualität von der ganzheitlichen Liebe und von
der Religion ab und fordert den Verzicht auf Sexualität. Die
Priesterin wird in der Bibel zur Hure (Prostitution) erklärt.
Dies wird deshalb gemacht, weil im Mutterwerden die Seins-Macht
der Frau sichtbar ist. Die Fähigkeit und die Macht die Seelen der
Ahnen wiederzugebären.
|
|
Sexuelle
und religiöse Ekstase sind eine Einheit.
|
Religion und Sexualität sind die größten Gegensätze.
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Der
Bock gilt als Tier mit besonders starkem Geschlechtstrieb, seine
sexuelle Potenz wird als kosmische Kraft verehrt (Weiler).
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Sexualität wird im Zuge des „Wandels“ aufs schärfste
verurteilt. Hat der Mann Angst vor diesem Bereich, weil er
„versagen“ kann? Außerdem Gebärneid.
|
|
Diese
männliche Kraft muss jedoch in matriarchale
Weisheit/Naturgesetze eingebunden sein...
|
... sonst wird aus Kraft Gewalt (Weiler). Nach dem Motto, wo rohe
Kräfte sinnlos walten.
|
|
Ohne
Prachtbauten und Priesterkasten. Verehrung der Natur spielt sich
meist auf Bergen oder heiligen Hainen in gleichberechtigter
Gemeinschaft ab, wobei die Frauen die Erfinderinnen und
Kulturträgerinnen (Priesterinnen) waren. Es machen
jedoch alle beim Ritual mit.
|
Prachtbauten sind Imponiergehabe und Machtmittel und sollen die
Naturverehrung der Menschen verhindern, weshalb die Kirchen den
Blick auf die Natur mit dunklen Fenstern versperren. Die Ehrfurcht
soll dadurch ganz auf den natürlich männlichen HERRN gerichtet
werden.
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|
Priesterinnen
sind normale Stammesmitglieder
|
Kloster- und Mönchstum als Abgrenzung
|
|
Das
Innere der Gebäude/Höhlen (stellt Uterus der Frau/Göttin dar)
ist einzig wichtig, wobei die sie umgebende Natur mitgemeint und
bewundert wird. Oder es werden offene Tempel ohne Wände
gebaut à Sicht
zur Natur, um diese bewundern zu können.
|
Die Fassade (Status nach Außen) ist das wichtigste
|
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Sogar
Delphi .., ist um den uralten Nabelstein der Erdmutter Gäa
errichtet. Im Nabel selbst, einem Kuppelgebäude inmitten des
Apollontempels, liegt Gäas Sohn, der Erdgeist Python (Galahad).
|
|
|
Musik
und Tanz werden sehr gepflegt, meist mit sinnvollem,
symbolträchtigem Hintergrund.
|
Musik und Tanz wurden an den Rand des Lebens gedrängt. Oft ist
jegliche Art von Tanz Sünde. Dies wiederum als Reaktion auf die
Heiligkeit des Tanzes.
|
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Aufgrund
hoher Selbstachtung (siehe Kapitel Erziehung) ist das Leben
und damit das „Geben von Leben“ sowie das Nähren und Pflegen
wertvoll und achtenswert.
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Die Vernichtung der Selbstachtung, vor allem der Frauen,
ermöglicht es, die weiblichen Tätigkeiten gewissenlos abzuwerten
und auszubeuten.
|
|
Das
ganze Universum wird als weiblich, beseelt und lebendig
betrachtet, als schöpferisch-mütterliches Prinzip und wird
in Festen geehrt à schließt
deren Ausbeutung aus.
|
Himmel und Erde sind tote Materie, die gewissenlos (woher soll
dies auch kommen?) ausgebeutet werden. Auch alles andere das lebt
wird ausgebeutet.
|
|
Lebenskräfte
werden freudig gefeiert: Frauen können durch ihre
Wieder-Geburtsfähigkeit den Tod in Leben umwandeln, die Toten aus
der Anderswelt zurückholen. Deshalb Verehrung der Frauen
(jedoch nicht nur als Mutter) und der ganzen
Natur (Respektbezeugung). Die gestorbenen Ahnen werden als
reale Kinder in der eigenen Sippe wiedergeboren à Frauen
garantieren den Erhalt der Sippe und die Wiedergeburt der
Menschen.
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Der Gott verlangt Anbetung und droht mit
(Todes)- Strafen, falls jemand vom Glauben an ihn abfällt.
Natur wird abgewertet, wobei Weiblichkeit der Natur zugerechnet
wird. Nur der Mann stellt sich über die Natur.
|
|
Frau
ist „Erfinderin“ der Sprache, Schrift, Töpferei,
Weberei, Kultur...
|
„Faulheit ist die Wurzel allen Fortschritts“ leitet das
männliche Zeitalter der Industrie ein.
|
|
Vornehmlich
mündliche Überlieferung von Eltern (meist Frauen) an die Kinder
in Form von Mythen, Psalmen, Hymnen und Liedern (Ahnenverehrung,
Erklärung der Natur, Geschichte, Geburtsfeiern, Initiation,
Beerdigungen).
|
Schrift wird zu patriarchalen Machtzwecken missbraucht. Zur
Unterstützung des Status und Willens der Mächtigen. Mythos wird
zur Lügengeschichte erklärt (Mulack). Was schwarz auf weiß
geschrieben steht, soll richtiger/mächtiger sein als das
gesprochene Wort. Der Hexenhammer war das mit am meisten gedruckte
Werk der frühen Buchdruckerkunst.
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Schrift
wird zur Registrierung von Ordnung und Gerechtigkeit eingesetzt
(Getreidelisten). Und zur Niederschrift von religiösen Texten:
Hieroglyphe = Heilige Schrift (Lobes- und Liebeshymnen, Dank- und
Bittgebete an die Natur/Göttin)
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Heiliges Buch als Machtmittel, lange durften nur Priester die
Heilige Schrift lesen. Männer haben nur Interesse an „Religion“
und Kultur, wenn diese persönliche Vorteile (Geld, Macht)
bringen.
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Öffentliche
u. Hausreligion sind gleichwertig.
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Nur öffentliche Religion ist anerkannt.
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Himmel
und Erde als schöpferische Einheit in Form der Urmutter oder
Urgöttin.
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Himmel und Erde getrennt, Trennung der Ureltern Himmel und Erde
als Anfang vom Ende.
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Schöpfungsmythos
anschaulich, logisch von den Frauen gestaltet: Frau gebiert die
Kinder à Göttin
gebiert die Erde und die ersten Menschen.
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Schöpfungsmythos unanschaulich, paradox, widerspricht den realen
Beobachtungen der Menschen an allen Lebewesen.
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Die
Mutter schenkt den Kindern das Leben, dafür wird sie geehrt, auch
spirituell.
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Der HERR hat uns unser Leben geschenkt (Mulack). Einmal bei der
Schöpfung und dann durch Jesus Tod.
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Keine
Aufspaltung der Handlungen und Gegenstände in sakral und
profan. Alles ist heilig, jede Quelle, jeder Baum, jede Tat, jeder
Mensch. Jeder hat sich dadurch in allen Handlungen an die Werte
der Religion zu halten.
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Abspaltung der profanen Handlungen von den sakralen: Die
Wirtschaft, die Medizin und vieles andere entfernt
sich aus dem Gebäude und damit von den Werten der Religion.
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Heiliger
Ahnenkult erzeugt eine große
Achtung
vor der Weisheit der Alten.
Tägliche
liebevolle Ansprache der Ahnen mit Speise- und Trankopfer
(Göttner-Abendroth). Auch versuchen sie, seelischen Kontakt mit
den Ahnen herzustellen, wenn sie deren Weisheit brauchen.
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Abschiebung der Alten, Jugendlichkeitswahn (Jugend ist bei
der Arbeit und beim Konsum besser manipulierbar). Die Weisheit der
Alten wird nicht mehr gebraucht. Das ist zwar ein Irrtum, aber
keiner merkt´s. Denn schließlich wollen die HERREN besser sein
als alles andere auf der Welt. Nämlich die Alten, die Frauen, die
Kinder, die Natur, die Ausländer....
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Alle
beteiligen sich am Kultdrama. Also alle sind aktiv.
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Prediger, Schauspieler einerseits, ZuschauerInnen andererseits.
Die meisten sind passiv.
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Es
gibt keine professionellen „PriesterInnen“.
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Priestertum ist Hauptberuf.
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Frauen
sind die Priesterinnen. Sie kennen keine Hierarchie, haben keine
Vorteile und arbeiten beim Suchen und Anpflanzen der Lebensmittel
wie alle anderen auch mit.
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Nur Männer können vermitteln, was der Wille des HERRN ist.
Männer (Papst) kommen in der kirchl. Hierarchie gleich nach
Gottvater à Frauen
lernen, nach dem himmlischen auch den irdischen Vater anzuhimmeln
(Mulack).
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Die
Frau hat Zugang zu der ihr eigenen Weisheit, die in religiösen
Symbolen (Taube) verehrt wird.
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„Soll niemand drin wohnen, als Jesus allein“ à Frau
soll ihr Herz männlich besetzen (Mulack).
Die Liebe soll auf den Mann alleine gerichtet werden.
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In
den Alltag eingegliedert (Ahnenopfer am Herd während des normalen
Kochens/Essens im Haus)
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Starres System mit Institution und Hierarchie, aus dem jetzt
profanen Alltag ausgegliedert.
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Lebendige,
symbolträchtige Riten voller Tänze, Schreien, Emotion und
Lebensfreude.
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Eher ruhige Gottesdienste, die Lebensfreude fehlt, Ruhe und
Disziplin herrschen vor.
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Große
Erntedankfeste, auch mit anschließendem Liebeswerben der
jungen Leute (Khasi).
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Kirche hat dies übernommen, jedoch ohne die sexuellen Inhalte, da
dies die Frauen ehren würde.
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Die
Drohungen mit Himmel und Hölle entfallen. Himmel falls im Glauben
vorhanden, wird stets positiv gesehen.
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Indien: Die Frau erringt den Himmel nur durch Gehorsam gegen den
Gemahl. Drohungen mit der Hölle werden als Herrschaftsinstrument
benützt.
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Die Lehren des Fatalismus lassen Menschen glauben, dass sie das,
was ihnen im Leben widerfährt, auch verdienen. Da ihr Leben
vorherbestimmt ist, kann auch nichts getan werden, um dies zu
ändern (Chung,S. 92)
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Leben
und Todsein sind nicht getrennt, der Tod ist nur ein Abwesendsein
in dieser und ein Anwesendsein in der Anderswelt. Dort wartet der
Mensch auf die Wiedergeburt. Der Tod ist nur ein anderes Bali
(Merian 10/89)
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Behutsame,
einfühlsame Bestattung der Toten, die keinem verweigert werden
darf.
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Massengräber sind häufig. Verweigerung der Beerdigung ist ein
diskriminierendes Druckmittel.
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Heiliger Herd/Feuer
wird gut gehütet. Die Vestalinnen in Rom sind Göttinnen und
hüten das heilige Feuer. Dort findet auch oft die Initiation
statt.
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Die Tätigkeiten am Herd (Frauenarbeit) sind entheiligt, sogar
minderwertig, natürlich unbezahlt, bei vielen verachtet.
Frauenhausarbeit, die liebende Fürsorge an sich und anderen wird
in Frage gestellt.
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Erfindungen,
z.B. Rad und Wagen dienen kultischen Zwecken.
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Dienen meist Rationalisierung (Faulheit) Imponiergehabe
(Mondlandung und Krieg).
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Keine
Genitalverstümmelung
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Genitale Verstümmelung bei Mädchen und Jungen.
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Kein
weibliches Jungfräulichkeitstabu
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Weibliches, nur weibliches, Jungfräulichkeitstabu.
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Mary Daly: Vaterschaft ... ist von immenser Bedeutung für die
Aufrechterhaltung des gesamten Systems und deshalb auch für die
Mythen, Religionen und sozialen Strukturen aller patriarchalen
Gesellschaften (Campbell S. 151)
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Stofflich
Diese
Mutter ist aber immer dieselbe, in letzter Linie die Erde, deren
Stelle das irdische Weib in der ganzen Reihenfolge der Mütter und
Töchter vertritt (Bachofen,S.70).
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Unstofflich, unkörperlich, also nur
geistig, deshalb auch unsterblich. Der Tod ist quasi
ausgestorben.
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Weibliche
Naturgöttin oder Muttergöttin (Kosmos, Himmel, Erde, Quelle,
Baum, usw.).
„
... gibt es nirgendwo im westlichen Europa – zumindest nicht vor
Anbruch der Bronzezeit entfernteste Hinweise auf einen männlichen
Gott;“ (Bancroft S. 58)
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Weibliche
„Große Mutter“ oder „Mutter Erde“ ist so
selbstverständlich und logisch weiblich wie das Kinderkriegen der
Frauen und leitet sich daraus ab.
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Ein Bild einer göttlichen weiblichen (Natur)Kraft ist noch heute
offiziell vom Papst verboten.
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„Herrin
der Tiere“ „Beschützerin der Seetiere“, Meeresmutter,
magische Frau (Bornemann 1981, Seite 52)
|
Ein männlicher Gott ersetzt die ganze weibliche Vielfalt der
Göttinnen.
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„In
den Hochanden Perus beten insgeheim noch heute Mädchen und Frauen
zur Mamaquilla, der vor-inkanischen Mondgöttin, nicht nur um
alles, was Frauen sich wünschen, sondern vor allem auch um das
Weiterleben der Göttin selbst: wäre sie nicht mehr, könnten
Frauen nicht überleben.“ (Fester, S. 72)
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In ihrem Buch „Mutterlos“ zeigt Claudia von Werlhof auf, wie
bei uns die Symbolik und Würde der Mütter und mit Ihr alles
weibliche und alle weiblichen Werte vernichtet werden.
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Die
große Herrin ist ein von Anfang an Gegebenes.
Männliche Gottheiten, die später entstehen, haben eine Kindheit
(Galahad) und müssen sterben.
|
Gott der Herr behauptet von Anfang an da gewesen
zu sein. Dass es vor ihm schon unzählige Göttinnen und Götter
gegeben hat, kann man bequem in der Bibel nachlesen. Dort hat Gott
unzählige Male zum Völkermord an Andersgläubigen aufgerufen.
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„Desponia“
war die souveräne, allmächtige Göttin Persephone. (Weiler,
Mythos; S.33)
|
Lange danach versetzte das Despotentum Griechenland in Schrecken.
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Stets
und überall wird der „großen Mutter“ freiwillig gedient, in
Scheu, Rausch, Dankbarkeit, Ehrfurcht, Ekstase, als dem Urquell
jeder Kreatur. Aus ihr schäumt Reichtum, Liebe, Glück, Gut; alle
orgiastischen Rauschfeste gehen auf Erdfrauen und Uraphroditen
zurück, die Mysterien wie der Karneval. Ernste Ordnerin ist sie
und Lustprinzip zugleich. Da sie aus der Fülle ... jedem Ihrer
Kinder das Seine spendet, ist sie das Naturrecht und die
Gerechtigkeit. Wer aber sie verletzt in irgendeiner Form, verletzt
in ihr zugleich sich selbst, frevelt gegen die Schöpfung und muss
unweigerlich zugrunde gehen (Galahad).
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|
Die
Naturgesetze sind die Weisheit/Göttin: M.t,
Metis, Ma’at, Nut. Die Weisheit wird nach matriarchaler
Überzeugung von der Göttin über die Muttermilch an die Menschen
weitergegeben.
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Der Mensch handhabt die Weisheit, sie steht ihm
nicht mehr souverän gegenüber, sondern wird seinen Interessen
unterworfen (Weiler).
Mythengeschichtlich ist längst erwiesen, dass die patriarchalen
Hochgötter sich die Weisheit „einverleibt“ haben (Weiler
S.191).
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Frau
ist die Schöpferin, da ja die Frauen gebären können –
logisch. Alles auf der Erde gilt als Erscheinung dieser einen
Naturmacht. Die ersten Göttinnen gebären die Erde, die Sterne
und alles andere, „ohne je einen Mann gesehen zu haben“, also
jungfräulich. Es gab ja noch keine Männer vor der Erschaffung
der Welt.
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Männliche Heroen, Götter sind die Schöpfer, sie sind erst
später aufgetreten und haben Kopf- und Oberschenkelgeburten o.
nehmen einfach Lehm.
Z.B. ersingen die Aborigines die Erde. Also die Natur ist auf den
Kopf gestellt. Der Mann überspielt damit sein Gefühl der
Minderwertigkeit. Die Kraft des Wortes ersetzt die weibliche
Gebärfähigkeit, welche so gut es geht unsichtbar und sündhaft
gemacht wird.
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|
Frauen
haben eine positive Identifikationsfigur, sie sind „Jemand“,
also nicht „nichtexistent“. Das gibt Selbstbewusstsein,
ein sich selbst bewusst sein und
Selbstwertgefühl, das Gefühl etwas wert zu sein.
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Die Nichtexistenz von Weiblichkeit im Himmel ist für das
Selbstbewusstsein verletzend, wenn auch nur im Unterbewusstsein,
so doch umso stärker. Die große Heiligkeit und Verehrung der
Mutter Gottes in der katholischen Kirche wurde konsequenterweise
in der nachfolgenden evangelischen Kirche abgeschafft.
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Die
Natur gestaltet das Leben, somit ist die Göttin auch die
Weberin/Schicksalsgöttin, diejenige, die den Lebensfaden spinnt
oder das Tuch webt. Somit ist das Weben, wie viele
Alltagshandlungen, aus der Religion heraus entstanden und deshalb
heilig.
Weben
ist imitative Magie/Amulett gegen Krankheit und jegliche Unbill.
So stellte unsere heutige Krawatte ehemals einen Schutzknoten
gegen Halsübel dar (Galahad).
|
Produktion ist weder heilig noch dem Leben verbunden oder
dienlich. Sie muss gemäß ihrem Wachstumsgesetz und den
Prinzipien der Konkurrenz nur eines: immer mehr werden. Dabei
bedenkt niemand, dass es ohne Landwirtschaft, die den
Billigangeboten aus dem Ausland ebenfalls ausgesetzt ist, kein
Brot gibt. Eben nur durch Ausbeutung der anderen Völker. Warum
sind Bananen mit langen Transportwegen billiger als heimische
Äpfel?
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Göttin,
die mit der Zeit aus der „Großen Mutter“ heraus entstanden
ist, ist universell und konkret. Göttin ist die
Welt, ist der Kosmos, also alle sehen sie.
War die Entwicklung dieser Großen Göttin aus der „Mutter Erde“
heraus Anlass für die Männer, neidisch zu werden und einen
eigenen, noch mächtigeren Gott zu entwickeln? Jedoch, gibt es
das, noch mächtiger als die Natur zu sein?
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Gott ist abstrakt, transzendent und unsichtbar, alle müssen an
ihn glauben. ER ist über und jenseits der Natur und
der Frau, die der Natur gleichgestellt wird.
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...
während ... Göttinnen als Bäuerinnen dargestellt werden, die
fleißig arbeiten, Körner und Früchte von der Erde sammeln und
dabei die Menschen nicht schänden ... (Chung,S. 94)
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Sie zeigt, wie Götter als gierige Fleischesser porträtiert
werden, die ihren Nächsten das Essen wegnehmen und auch sonst
Menschen Gewalt antun,..
(Chung,S 94)
|
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Polytheistisch mit
weiblicher Hauptgöttin,
tolerante
Vielfalt der Gottheiten, männliche Götter gibt es zuerst nicht.
Der Mann ist Geschöpf und Liebespartner (Sohn und Gatte –
Sohngeliebter) der Natur/Göttin.
Feuergöttin:
Die Mosuo gehen davon aus, dass sich die Menschheit ohne Feuer
nicht entwickelt hätte (Göttner-Abendroth).
Mond/Sonnengöttin,
Berggöttin, Wassermutter, Himmelsgöttin: Schutzmantelmadonna mit
sternenübersätem blauem Mantel auf Mondbarke
|
Monotheistisch: Erst werden die Göttinnen in ihre Aspekte
zerlegt, dann degradiert und schlechtgeredet, zur Hexe gewandelt.
Am Schluss gibt es nur noch einen monotheistischen,
absolutistischem männl. Gott.
Dem Mann reicht es offensichtlich nicht, geliebt zu werden, er
will imponieren. Noch heute hofft der Papst, „dass Europa wieder
geeint wird im siegreichen Zeichen des Kreuzes...“ (Prag, dpa
vom 23.4.1990, zitiert von Gerda Weiler).
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Menschen
können in Ruhe leben, da sie einem solchen Konkurrenzdenken mit
intelligenter Erziehung entgegenwirken.
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Der Sohn Gottes ist verurteilt zum ewigen Sohn und wird niemals
erwachsen sein dürfen (Aliti), damit er dem Vater-Gott nicht zum
Konkurrenten wird.
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Neu
hinzukommende Gottheiten werden einfach dazu genommen und auch wie
die ursprünglich eigenen verehrt oder sie werden synkretistisch
verschmolzen. Keinerlei Rivalitäten, wer nun der richtige Gott
ist. Denn die Göttin ist ursprünglich die Mutter Erde oder eben
eine andere Naturmacht (Baum, Wasser, Sonne ...), und die Natur
kann logischerweise nicht irgendwie falsch sein.
|
Andere Gottheiten werden verboten oder abgewertet, ihr
Wahrheitsgehalt geleugnet (Mulack). Die Theologin Elga Sorge
verlor ihren kirchl. Arbeitsplatz, weil sie das Bild der Göttin
in der Bibel wieder gefunden hat. Z. B: Artemis. Ein Gott kämpft
gegen den anderen, der Stärkere löscht den Schwächeren aus, es
geht um Macht, Sieg oder Niederlage, in heißen und kalten
Kriegen. Sieg muss dann auf immer verteidigt werden, was
zu dauernder Intoleranz und Strenge/Krieg führt.
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|
Dreifaltigkeit
gibt es nicht, die Göttin ist all-eins, hat allumfassende
Seins-Macht. Sie ist die eine Ordnung, die der
Natur innewohnt (Weiler).
Die
Zahl drei ist wegen der drei Mond- und Lebensphasen (Auferstehung,
Leben und Tod) heilig.
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Weiß-Rot-Schwarz für die drei Lebensalter einer Frau/Göttin:
Jungfrau, Mutter und weise Alte. Die drei Beten, Parzen, Nornen...
Dreifaltigkeit der Göttin wird erzeugt, um sie einzeln leichter
abschaffen, entwerten und durch männliche ersetzen zu können.
Zuerst wurde die weise Alte abgeschafft/ dämonisiert.
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Die männliche Dreifaltigkeit ist unlogisch, schwer
nachvollziehbar u. hierarchisch (Jesus und die Taube
sind Gott untergeordnet). Die Schwarzwaldtracht u.a. enthalten
noch die Farb-Symbole, deren göttliche Bedeutung wird jedoch
verschwiegen.
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Eine
weibliche Göttin als Symbol für gesamte Lebenskraft
wird verehrt in all ihren Phasen:
Nerthus,
Demeter, Ceres, Amaterasu, Isis, Hathor, Ma’at, Innana, Nut,
Neith, Ischtar, Arinna, Aschera, Anat, Astarte, Ninhursang,
All-uzza (türkisch), Kybele, Ba’alat, Atargatis, Thalat,
Ginnungagab, Hera, Dana ...
|
Die Göttin wird dreigeteilt. Jungfrau, Mutter und weise Alte. Die
weise (mächtige) Alte wird abgespalten und dämonisiert: Kali,
Atropos, Cerridwen, Macha, Hekate, Ereshkigal, Morgan, Persephone
Hag, Krake, Macha, Hel, Frau Holle, Percht ...
|
Heute wird die Mutter entwertet, die Jungfrau als Objekt in
vielfältiger Weise benutzt. Das weibliche Prinzip ist eher
weniger heilig. Sie lebt weiter in der Mutter Maria und den
anderen heiligen der katholischen Kirche. In der ev. Kirche hat
Luther das heilige weibliche Prinzip vollständig ausgerottet
(auch Inquisition)
|
|
Es
gibt realistische, freundliche, umhegende und auch erotische
Statuen von Frauen in großer Anzahl über die ganze Welt
verteilt.
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Frauenstatuen werden immer abstrakter oder grimmiger, wilder und
verschwinden am Ende ganz. Erhalten bleibt nur die liebe,
dienende, nickende Figur. Medusa wird zum Schrecken pur und Athene
wandelt sich zu der dem Manne helfenden, seine Kriege und Morde
rechtfertigenden Kriegsgöttin (Weiler S.129)
|
|
Die
Göttin ist weder gut noch schlecht, auch nicht feindlich, sondern
stellt (konsequent) die Macht der Naturgesetze – auch die
des Sterbens – dar. Mit einem Baum kann man nicht diskutieren,
ob er jetzt an der Umweltverschmutzung sterben will oder nicht.
|
Göttinnen bekommen schlechten, bösartigen, feindlichen Charakter
zugeschoben, damit man sie so weit wie möglich abschaffen kann
(siehe Drachentötungen in Bibel und Mythos). Wenige
Übriggebliebene sind noch Göttinnen der Liebe, die aber
vollkommen entmachtet wurden.
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|
Göttin
= Natur-(Ereignis/Erscheinung)
Ihre
Gesetze sind die Naturgesetze, die die Menschen sehr genau
beobachten, um die Natur nicht zu zerstören, sondern der
Natur(Göttin) zu dienen und zu danken
|
Gott = Mann
Der Gott herrscht über die Menschen, mit oft nicht logisch
nachvollziehbaren Gesetzen:
z.B. dass Sexualität Sünde sei. Warum?
Die heutigen Feministinnen wissen die Antwort!
|
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Wie
auf Erden so im Himmel:
Die
Natur gibt, erzieht und nimmt das Leben.
Die
Frau bekommt und lehrt die Kinder, also ist die Göttin
(Schöpferin) weiblich – an der schwangeren Frau sichtbar, also
logisch und für jedes Kind nachvollziehbar
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Wie im Himmel so auf Erden:
der Mann schafft ein willkürliches, seinen Machtinteressen
dienendes Konstrukt im Himmel, einen männlichen Schöpfergott,
erklärt diesen zur Wahrheit und behauptet dann, es muss auf Erden
auch so sein: Der Mann ist der Chef; formell oder informell.
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|
Das
Leben der Frauen wird in drei Phasen eingeteilt: Jungfrau, Mutter
und weise Alte. Alle drei sind heilig. Jungfrau ist eine Frau
die noch kein Kind geboren hat. Somit
ist jedes Erstgeborene eine Jungfrauengeburt.
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Jungfrau ist eine Frau, die noch keinen Geschlechts-verkehr gehabt
hat (notwendig um biol. Vaterschaft sicherzustellen). Nur
„Helden“ behaupten von sich Jungfrauengeburten zu sein und
lehnen einen weltlichen Vater ab: Buddha, Jesus, Quetzalcuatl,
Hiuzilopochli, Platon, Montezuma, Dshingis-Khan, Ainos und weitere
östliche und indianische „Helden“.
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Luzi-fer:
Licht-Bringer, verehrter Sonnengott (Weiler)
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Luzifer: Teufel (wurde vom Konkurrenten Gott erfolgreich
degradiert, da er Alleinherrscher sein will).
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Während
der Zeit des Übergangs vom Mutter- zum Vaterrecht fand ein
bewusster Versuch statt, die Symbole in ihr Gegenteil zu
verwandeln. So wurde die positive Bedeutung der linken Hand
schlechtgemacht. Nach Plutarch schrieb Platon, als Apostel des
Vaterrechts, die rechte Seite den Göttern zu, die linke den
Dämonen. Borneman 1981, S. 419
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Zweck
der Symbole: Sie dienen dazu, die Natur zu erklären und
Achtung vor ihr zu gewinnen. Sie hatten also den Sinn das als
heilig geltende Leben (Mensch, Natur, Erde) zu erhalten.
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Es ist nicht ohne Bedeutung, dass Bildwerke, welche die Synagoge
(Symbol für Juden und Frauen) demütigen, herabwürdigen und
diffamieren, nun in fast jeder Kirche geschaffen werden, zu einer
Zeit, als die Inquisition .. aufflammt...und „Ketzer“ vor das
Tribunal führt (Weiler). Also, Kunst und Symbole dienen den
Mächtigen dazu, andere zu vernichten. Dasselbe gilt auch für
Albrecht Dürers „Hexe“ (Weiler).
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Kunst von
Geburt, Leben, Fest und Freude. Noch in Kreta gibt es keine Kunst
der Gewalt.
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Kunst vom gewaltsamen Tod
(Kreuzigung, Blut- und Fleischopfer, Krieg).
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|
Nacht
(bewusst sein, gedankliche Verarbeitung der Tagesereignisse)
|
Tag (Sonne, groß sein, Wirkung nach Außen, Imponiergehabe;
hier fehlen Innegehen u. Reflexion)
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Mutter
Erde, Gaia, Allmutter, mütterliche Göttin der Erde, Pandora,
(auch symbolisiert durch: Füllhorn, Kelch, Kessel, heiliger
Gral); Spenderin reicher Gaben für alle Menschen
gleichermaßen.
|
Sonnengötter (Lug, Mithras, Apollo usw.) fordern von
ihren Anhängern soldatischen Gehorsam und unbedingten Einsatz im
von ihnen nun eingeführten Krieg. Fordern und fördern eine
Hierarchie unter den Menschen statt Gleichheit aller Menschen.
|
|
Erde als
weibliches, stoffliches Prinzip; Grundlage des als heilig
geltenden Lebens.
Mond:
Garant der Wiedergeburt, mit der Erdgöttin identisch, auch Weiße
Göttin genannt.
Sonne
(Löwin) Kraft/
Macht
der weiblichen
Natur
und göttlichen Ordnung.
Hathor
ist Hüterin der Fruchtbarkeit des Bodens und der Frauen. Auch
Symbol für Feuer und heiligen Herd.
|
Mond als zeugendes Prinzip; (schon vermännlichter
Ansatz vorhanden).
Sonne/Licht als geschlechtsneutrale Gottheit.
Erde: Macht Euch die Erde untertan.
|
Sonne als männliches, geistiges Prinzip des
personellen Zielstrebens und Machterwerbs.
Machtsymbol für Könige.
Mond: totes Gestirn.
Löwe: Symbol der männlich gemeinten Kraft/Macht.
|
|
Totems entspringen
der realen Welt. Tiere und Pflanzen stellen die große Ahnenseele
dar und bekunden damit die Gleichheit der Substanz, die innige
Verbundenheit (Galahad).
|
Totemtiere sind sinnentleerte Symbole für Wappen und Gaststätten
(Ochse, Löwe, Lamm, grüner Baum)
|
|
Vier
Schwingen (Flügel): 4 Jahreszeiten
|
|
|
Weibliche
Nacktheit (Quelle des Lebens und der Freude) ist
identisch mit dem schöpferischen Prinzip, dem Göttlichen
schlechthin. Ein Zeichen von Würde.
|
Deshalb wird Nacktheit zur Sünde erklärt und in der
Öffentlichkeit verboten, sonst sieht ja jedes
Kind wer die Schöpferin ist.
Nur so kann sie verdrängt werden. Außerdem: Bilderverbot. Dies
ist jedoch unsinnig, da die Seele/Psyche nur in Bildern „denken“
kann.
|
|
Sehr
dicke Muttergöttinnen oft in Gebärhaltung
(Garantinnen der Wiedergeburt, Kybele, Gaia, Demeter) oder große,
schlanke Kosmosgöttinnen (Nut, Isis, Hathor) mit
Flügeln/Mondsicheln, die Himmel, Erde und die darin enthaltenen
(Natur-)Gesetze verbinden.
|
Ein Hinrichtungsgerät, alles andere ist von der
matriarchalen Kultur vereinnahmt. Selbst das Kreuz gab es schon
als astrologische Orientierungshilfe für die Himmelsrichtungen,
es wurde nur, wie alles andere, uminterpretiert als
Orientierungshilfe für die „Richtiggläubigen“.
Das Kreuz ist auch ein Symbol
des Sieges (Gottesdienst am 18.03.06 in
Öschelbronn/Nebringen)
|
|
Baum:
Heiliger Lebensbaum, Liebes- und Muttergöttin. (Mulack;
Weiblichkeit; S. 242)
|
Baum: Wirtschaftsgut
|
|
Apfel:
Weisheitsapfel, hilft Gut und Böse zu unterscheiden. Dürfen nur
von Frauen gepflückt und verteilt werden à weibliche
Setzung der gesellschaftlichen Werte und Normen
Auch
Zeichen der Liebe (1. Buch Mose 30,14) Quitte ist
ein Rosengewächs und wird als Ur-Form der heutigen
Kernobst-Arten angesehen. Sie ist ein Symbol für Liebe und
Fruchtbarkeit, Klugheit und Treue, Glück und Schutz, Gesundheit
und Geschicklichkeit. Bei den Griechen gehörte sie zu den
Attributen und heiligen Früchten der Liebesgöttin Aphrodite. Im
italienischen und südslavischen Bereich wird sie gerne magisch
eingesetzt, zum Beispiel von den Zigeunern in Ungarn für Liebes-
und Fruchtbarkeitszauber und zum Schutz der Tiere. Sie soll
kräftige und schöne Kinder bringen. Der kretische Apfel,
wie sie auch heißt, wirkt aphrodisierend und war bereits bei den
Römern ein beliebter Raum-Erfrischer.
|
Apfel: verbotene Frucht (Liebe und weibl. Weisheit). Der Mann
bestimmt ab sofort als einziger Vermittler Gottes, was Gut und
Böse ist. Ermordung Andersgläubiger ist gut (Bibel). Sexualität
ist Sünde.
|
|
Granatapfel/Liebesapfel siehe
Apfel
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|
|
Lilie:
Fruchtbarkeitssymbol
|
Lilie: Keuschheit
|
|
Maus,
Schwein Kröte sind heilige Göttintiere
|
Werden zu unreinen Tieren erklärt.
|
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Kuh,
Wölfin: Die mit Milch nährende Mutter Erde.
|
Umdeutung zur blöden Kuh
|
|
Hündin:
Totemtier der Winniler und Symbol für Freyja. (Amstadt; Germanen;
S.24)
|
|
|
Schwarz-weißes Gesicht,
schwarz-weißer Mond und Geier (Neith): Leben- und Todgebende
große Mutter Natur.
|
Herrscher entscheiden ob Leben oder Tod gegeben wird (Krieg,
Frieden, § 218)
|
|
Schwan:
Liebe (zu den Kindern und zu sich selbst) und Kampf (für Liebe
und Gerechtigkeit für alle Menschen) –>
Walkürenvorbild; sieht im Himmel alles und gründelt mit
langem Hals auch nach tiefen, anderen Wahrheiten, Weisheiten auf
dem Grunde des Sees(Lebens). Mir schwant etwas. Fliegt hoch,
überblick die Welt à Klugheit.
Auch Kampf um Abgrenzung; Schwangöttinnen sind Schutzgöttinnen,
aber auch Kampfgöttinnen; Weise Farbe = Reinheit, Weisheit;
In Gestalt der Göttin Freya Begleiter der Seele nach dem Tod in
die Götterburg Asgard. (Walküren- "Schwanenjungfern")
(Zingsem,Göttermythen S.112)
|
Der Schwan ist ein Symbol für Liebe, Schönheit und Anmut, wegen
seines weißen Gefieders auch für Reinheit und Tugendhaftigkeit.
Der Kampf für Gerechtigkeit fehlt. Dies führt zu typischen
Anpassungsproblemen mit all ihren Folgen.
|
|
Bernstein,
Harze, Weihrauch sind Tränen der Göttin um ihre
sterblichen Kinder.
|
Weihrauch bringen die drei Weisen aus dem Morgenland dem Jesuskind
als Geschenk. Bedeutung??
|
|
Milch
und Honig (Kanaan); demetrische Ähre
|
Wein (Blutersatz), Weinstock
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Fisch:
Beziehung zu Meer und Wassertiefe der Aphrodite, die auch
als Herrin der Seefahrt verehrt wurde. Ihr Symbol wurde deshalb u.
a.der Fisch.
|
Jesu
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|
Menstruationsblut ist
heilig, denn aus ihm bilden sich nach Ansicht der matriarchalen
Menschen die Kinder.
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Blut aus gewalttätigen Macht- Opfer- Märtyrer- und
Unterdrückungsdemonstrationen gilt als heilig. Opferblut Jesu
wird getrunken, um sich Jesu einzuverleiben. Dies ist, man kann es
drehen oder wenden wie man will, Kannibalismus. Jesus sagt:
Wenn ihr nicht esst das Fleisch des Menschensohns und trinkt sein
Blut, so habt ihr kein Leben in euch.
|
|
Mond: Auferstehungsgedanke gilt
symbolisch für die Natur, den Mond, der am dritten Tage
aufersteht und für die Großeltern, die in den Enkeln
wiedergeboren werden.
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Auferstehungsgedanke wird entgegen den Naturgesetzen für real
erklärt und dafür benützt, um einen einzelnen zum
Religionsstifter zu erhöhen.
|
|
Mond (Hase)
für Sterben und Wiedergeburt(skraft)
|
Wird zum Mann im Mond umgewandelt.
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Der Mond (Wandlung)
bestimmt die Zeit von Ebbe und Flut, des Pflanzenwachstums und der
weiblichen Fruchtbarkeit (Menstruation), erst danach kann die
Sonne wachsen lassen. Außerdem bestimmt der Mondrhythmus die
Kalenderaufteilung in dreizehn „Monate“. Der Mond stirbt und
ersteht nach drei Tagen wieder auf (Mondphasen).
|
Der Mond hat jegliche Bedeutung verloren. Die Bedeutung wurde von
Jesus, der nach drei Tagen auferstanden ist, vereinnahmt und
vollkommen verändert. Die Auferstehung nach drei Tagen wird
zur Machtdemonstration, zum Beweis der Macht. Um die Bedeutung des
Mondes ganz herunterzuspielen wird der Kalender nun vom
Sonnenrhythmus bestimmt.
|
|
Hörner von
Stier, goldenem Kalb, Steinbock, Ochse: Abbild der
Mondsichel steht für männliche Zeugungskraft und ist
heilig, auch der Mondochse.
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Blödes Kalb und Mondochse sind zu Schimpfwörtern gewandelt
worden.
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Der Stier ist
Objekt der Verehrung für die zeugende Kraft der Natur.
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Stier ist Objekt des rituellen Opfers ...dass der Same des Stiers
nach dessen Opferung zum Mond emporsteige und dadurch eine gute
Ernte sichere.
Das Motiv der Tötung des Stiers oder Ochsen taucht gleich zu
Beginn der Vorherrschaft des Buddhismus in Tibet ...auf...
(Campbell S. 83)
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Die Göttin stellt
die Natur dar mit ihren unumstößlichen Gesetzen. Sie hat
uns und die gesamte Erde erschaffen – durch heiligen
Gebärvorgang, also völlig natürlich.
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Die Männer erhöhen Gott – um sich selbst zu erhöhen – über
die Natur und deren Gesetze: Allmachtsgedanke und Gebärneid,
leugnet die Erschaffung aus dem Weiblichen und propagiert die
Erschaffung der Erde als rein geistigen Vorgang durch das Wort
(Befehl).
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Himmel und
Erde sind jeweils die Göttin selbst.
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Himmel ist der Wohnsitz des transzend. Gottes. Erde ist symbolisch
völlig entwertet.
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Shen-Ring:
allumfassende Seins-Macht der Göttin (Weiler). Leben geben und
nehmen.
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Staat hat die Allmacht übernommen: Formulare von der Wiege bis
zur Bahre.
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Drittes
Auge: besondere Weisheit.
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Drittes Auge, Zyklop, wird dämonisiert.
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Einäugigkeit:
Himmelsauge der Sonne.
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Vulkane sind das Auge des Teufels.
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(Kauri)Muscheln für
die Vulva (von Frauen getragen) und für das Meer als
schöpferische Kraft, aus dem alles Leben entstanden ist
(Aphrodite).
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Wasser:
Zeichen des Lebens
Ozean:
Symbol für das weibliche Prinzip, Urstoff des Lebens.
Süßwasser
(Flüsse, Regen): steht für das männliche, das befruchtende
Prinzip oder das Fruchtwasser.
„Die
Urwasser oder Tehom, wie sie im Hebräischen heißen, gelten in
allen Kulturen als das weibliche Urbild der Materie und des Chaos,
in dem ungeordnet noch alle Möglichkeiten der Entwicklung
unterschiedlichster Lebensformen enthalten sind (Mulack; Weisheit,
S.68)
|
Kalvarienkirche Bozen; die einen Brunnen mit einer
Christusfigur zeigt. In vergangenen Zeiten kamen die Paare
hierher, um die Gnade einer Kindergeburt zu erhalten. Ein kleiner
Fruchtbarkeitsritus, der mit der Zeit verloren ging. Die ältere
Generation des Virgls erinnert sich noch an den Volksglauben, der
besagte, dass Kinder unter dem Kapellenbrunnen zur Welt kamen und
nicht, so wie allgemein erzählt, vom Storch gebracht wurden.
Trennung in sakral und profan: Auf der einen Seite das heilige
Weihwasser für religiöse Zwecke, auf der anderen Seite Flüsse
und Ozean als große Müllkippen.
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Steine,
Steinhöhlen: Mutter Erde, Vulva, (Wieder-)Geburtssymbol
|
Höhlen werden für Initiationsrituale zur Ausbildung der
Kampf/Kriegslust der männlichen Jungend benutzt
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Mutter,
Ahnmutter (letzten Endes die Erde selbst): dunkelweiche Pforte
ewiger Wiederkehr, Objekt höchster Verehrung.
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Mutter ist an allem schuld. Sie erleidet auch im Moment das
Schicksal des Verschwindenlassens, wie Diktaturen aller Couleur
stets mit politischen Gegnern verfahren. Da man Mütter nicht real
verschwinden lassen kann, werden sie aus der Öffentlichkeit
(Medien, Werbung, Schulbücher) verbannt.
|
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Spirale (Widderhorn)
die Bewegung der alles durchdringenden Energie (Weiler):
Lebenskraft, Fruchtbarkeit, Wiederkehr, Kreislauf
(vielleicht für kosmische, weibliche Lebensenergie – Orgon,
Odem, Prana, Vryl??)
|
Linearität für Fortschritt der einen auf Kosten der
anderen.
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Schöpfungssymbol:
Ei, Weltei, Ur-Ei
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Urknall, bzw. biblischer Schöpfungsglaube. Das Ei lebt im Osterei
weiter, sein Sinn wird jedoch verschwiegen.
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Schlange als
Symbol der Weisheit (verhält sich ruhig und häutet sich), der
Ahnen, der Kräfte der Mutter Erde und der Wiedergeburt (Mond;
Allegorie des Mütterlichen)
War
symbolisch erhöht. Schlange gilt als sehr klug, kann
Gut und Böse unterscheiden. Schlange als Symbol für Mutter Erde
symbolisiert höchste weibliche Würde.
Sie
hat durch ihr Kriechen auf der Mutter Erde innigste Verbindung zu
ihr und wird symbolisch mit ihr gleichgesetzt. Sie gilt deshalb
als heiligstes Vorbild für menschliches Streben: innigste
Verbindung zur Mutter Erde.
Die
S ist in Ägyp. U. Indien ein Sonnensymbol, Schlange, die sich in
den Schwanz beist.
Schlange:
Schöpfung, Heilung, Fruchtbarkeit, Schutz, Erneuerung.
|
Schlange: Sexualkraft. „... wohnen kleine
Energie-Schlangen in allen Organen, besonders in den
Sexualorganen. Männer haben dort nur ein Schlange, Frauen dagegen
zwei, eine weibliche und ein männliche, denn sie können beide
Geschlechter hervorbringen.“ (Göttner-A.; Matr. II,2; S. 184)
In Indien gilt die „Kundalini“ als männliche Schlangenkraft.
Dies zeigt deutlich den Akt der Vereinnahmung durch den Mann, wo
eine Verteufelung (noch) nicht gelungen ist.
|
Schlange wird in langen, generationsüberdauernden
Prozessen zum Teufel degradiert. Sie muss auf dem Boden kriechen,
d.h. sie wird vom Gott der Bibel symbolisch in ihrem Rang
erniedrigt.
Schlange gilt als listig, im Sinne von hinterlistig.
Symbolisiert das Böse: Die Sexualität, somit die Eigenmacht, und
auch das eigene Denken der Frau. Dies ist heute weniger denn je
erwünscht, weil es häufig den Zielen der herrschenden Geldelite
widerspricht.
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Brüste:
Saat und Nahrungsquelle der Frau
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Dient durch ständiges negatives Bewerten dem Niedermachen der
Frau (Selbstwertgefühl)
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Weibliche
Genitalien: Die Macht Leben zu geben und zu nehmen
(Germanische
Drohgebärde im Krieg)
Mandel
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Scham
Restbedeutung: Die ovale Form der Mandel wird in Verbindung mit
dem Unendlichkeitszeichen gebracht, also mit dem Kessel, Füllhorn,
Heiliger Gral als Symbol für die Vagina, aus der das Leben
hervorgeht. Gesundheit, Glück, Kindersegen, Wohlstand und ein
langes Leben.
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Schmetterling:
Wiedergeburt in gewandelter Form
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Ähre,
Korn: Attribut der großen Mutter, Ernährerin und auch das
Geschaffene der Göttin – Korngötter.
|
Wofür die Ähre in der christlichen Religion steht, ist oft aus
dem Bewusstsein verschwunden.
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Kelch,
Füllhorn, Heiliger Gral, Kessel des Überflusses: Vulva
(lebensspendender Kessel) unerschöpfliche Fülle der Natur,
Heilen, Unsterblichkeit durch Wiedergeburt, Begeisterung,
schöpferische Ekstase, oder auch Symbol für die Göttin
(Lebensspenderin) selbst. Gebärfähigkeit wird als magische
Kraft, als Magie (des Lebens) angesehen.
|
Kelch als Behältnis für das Opferblut Jesu.
Unsterblichkeit im wörtlichen Sinne wird als erstrebenswertes
Ideal hochgehalten und angestrebt, aber natürlicherweise nie
erreicht. Es entstehen als Ersatz viele Prunkbauten, in denen sich
der Erbauer unsterblich machen will.
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|
Flügel:
Zeichen der Himmelsgöttin, der Weisheit (Taube), auch Zeichen der
etruskischen Todesgöttin Vanth (Geierflügel).
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Machtsymbol, da sie einen höher bringen können. Todesgöttin mit
Geierflügeln wird zum Engel degradiert/vereinnahmt/umgewandelt.
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Taube (chochma,
ruach),(Mulack): Ursymbol für den matriarchalen Eros
und die Weisheit, die Heilige
Geistin, Vogel der Aphrodite, die Sophia;
stellt die Weisheit der Natur dar.
„...erfahren
wir von der weiblichen Kraft, von der Ruah, der Heiligen Geistin,
die über den Wassern schwebt. (Mulack; Weisheit; S.69)
|
Heiliger Geist ist männlich. Asketischer, frauenfeindlicher
Heiliger Geist, unter dem sich niemand so richtig etwas vorstellen
kann, verdrängt die Weisheitsgöttin.
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Palme,
(Christ)Baum: Palmengöttin oder auch Symbol des Lebens, des
Geschaffenen, des Sohnes. Er gehört in beide Reiche, Himmel und
Erde. Ist häufig auch Totem.
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Palme: vereinnahmt für Frühling, Auferstehung, Leben.
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Lotusblume:
Universelle Mutter/Vulva/ Wiedergeburt/Reinheit
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Alles was Frauen symbolisch erhöht, wird totgeschwiegen o.
erniedrigt, so auch die Lotusblume.
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Feuer:
reinigende Kraft, Heiligkeit der (Mond)Göttin
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Ewiges Feuer für Ewiges Leben. Auch „Zornesfeuer Gottes“.
(Mulack; Weiblichkeit Gottes; S.231)
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Biene:
weibliche Staatenbildung und Fruchtbarkeit. Göttinnensymbol.
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(weiblicher) Fleiß wird von Männern gern ausgenutzt, deshalb
achte auf Dich, liebe Schwester, für wen Du fleißig bist? Achte
auf Abhängigkeiten, auch emotionale. Arbeite nicht für die, die
es selbst können.
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Schwein:
heiliges Tier der Göttin Demeter
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Abwertung in „dumme“ Sau, sie gilt als unrein.
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Eselin:
Kulttier, das die Könige Israels nach der Salbung auf der
triumphalen Prozession getragen hat (Weiler)
|
Eselin: Dummheit, Verständnislosigkeit, Dickköpfigkeit,
Lastentier.
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Dämonenschlacht:
Kampf des Frühlings gegen den Winter, also natürlicher Kampf um
Fruchtbarkeit. Der Dämon ist der Winter.
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Der Dämon ist die ehemalige Göttin/Natur. Auch
kriegerische Kämpfe um die Prinzessin bzw. darum, die
Weiblichkeit zu besitzen und zu formen.
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Böse
Geister/Dämonen: ungesunde Gedanken, Leitsätze o.a.
psychologische Momente die dem Menschen psychosomatisch schaden.
|
Gedankengut, das gegen die jeweiligen Herrscher gerichtet ist. Bei
Christen sind solche Menschen „vom Teufel besessen“. Jesus hat
Dämonen ausgetrieben. Der Vatikan treibt heute noch Dämonen aus.
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Triumphprozession zur
Feier der Wiedergeburt des Heros nach drei Tagen. Naturereignis.
(Göttner-Abendroth; Heros; S. 83)
|
Triumphzug wird nach erfolgreichen Eroberungskriegen gefeiert.
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(Eichen)Keule: Donner
erzeugen, Regenmachen, d.h. Leben wiedererwecken, Phallussymbol
|
Symbol von Gewalt und Herrschaft und auch patriarchaler
„Erleuchtung“.
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Gold:
Reichtum im tiefen Schoß der Erde = Fruchtbarkeit, Lebensreichtum
in jedem Sinne
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Finanzieller Reichtum und Macht, Statussymbol
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Hexenhaus, Lebkuchen:
unerschöpflicher, ernährender Überfluss; zur Ehre der Göttin
gebacken.
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Dieser ursprüngliche Sinn des Weihnachtsgebäckes wird uns
penetrant verschwiegen.
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Haus:
Leib der Frau à heilig
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Dient über seinen Zweck hinaus als Statussymbol.
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Frau:
Tochter der Erdmutter
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Geschöpf des männliches Gottes
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Faden
spinnen, Tuch weben, Lebens-Faden abschneiden: Lebensfaden
(spinnen) Leben schaffen, gestalten und leiten, heilige Tätigkeit
der 3 Schicksalsgöttinnen (Parzen, Nornen...)
Zaubertuch:
Webkunst, weben des Schicksals
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Spinnen als Schimpfwort und als minderwertige Tätigkeit.
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Die Zahl
drei ist heilig, da das Leben drei Stufen hat: Geburt –
Leben – Tod und drei jeweils dazugehörende Göttinnen.
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Drei ist noch immer Glückszahl, jedoch sinnentleert.
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Spiegel:
Wissen und Kultur
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Eitelkeit
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Einhorn:
Phallus, Manneskraft
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sinnentleertes Fabeltier
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Eule:
Lichtweisheit
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Eule: dämonische Weisheit der Hexen, Unheilsbotin.
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Muster Schildkrötenpanzer:
Naturordnung
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Die Zahl
dreizehn ist heilig, da das Jahr dreizehn Monate hat und
der Mond das Symbol für Fruchtbarkeit (der Frau) und Fülle ist.
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Dreizehn ist Unglückszahl. Die Zahl sieben wird geheiligt.
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Die linke
Seite gilt als weiblich und deshalb heilig (Bachofen,S.
10)
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Rechte Seite wird hervorgehoben, Schwurhand
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Die
Sefiroth (kabbalistische Tafel) ist weiblich
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Sefiroth ist nahezu komplett männlich.
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Kreis:
Loch, Vulva, Höhle, Natur-Kreislauf
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Linie: Fortschritt, Weiterkommen
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Berg: Symbol
für Spiritualität
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Naturschutz
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Naturausbeutung
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Wilde
Naturfreude (Kurt Derungs)
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Natur gilt als feindlich, oder zumindest gefährlich
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Mutter
Erde hat uns geboren und nimmt uns wieder auf à deshalb
ist die Erde heilig.
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Unser Schöpfer hat uns gemacht à blinder
Gehorsam völlig ohne Bindung an die Natur.
|
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Achtung
und Respekt vor der Natur, die ganz klar und logisch als
Lebensgrundlage erkannt wird und deshalb erhalten werden muss.
Jede Art muss erhalten bleiben, darf niemals durch Jagd oder
Übernutzung der Böden dezimiert oder gar ausgerottet werden
(Werlhof,S. 95). Hierfür hat jede/r Verantwortung, nicht nur die
Politiker oder die Industrie, also die anderen.
|
Da der Mann eine Hierarchie brauchte, um seinem Fühlen gerecht zu
werden, brauchte er etwas, das er sich unterordnen konnte: Er
entschied sich für die Natur und die Frau, die er fortan, bis
heute, ausbeutet.
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Achtung
vor dem Leben, vor der eigenen Gesundheit, der Gesundheit der
Umwelt und der Mitmenschen.
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Achtung vor der Macht, die durch Geld, das ja eine gewisse
Stellung in der Hierarchie gewährleistet, ausgedrückt wird.
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Achtung
ist vor allen Menschen gleich groß.
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Achtung und Respekt vor „Mächtigen“, in der Hierarchie
obenstehenden Personen und Symbole.
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Heilige
Haine, heilige Quellen, die geschützt werden. „Rituelle Verbote
schützen besonders sensible Gebiete.“ Der Dschungel galt als
Aufenthaltsort gefährlicher Geister, die nicht gestört
werden durften.“ (Herbig, zitiert von Gerda Weiler). Dies dient
dem Schutz der Natur.
|
Der Wald ist ausschließlich zur Erholung für den Menschen, für
dessen Konsumbedürfnisse, und auch als Wirtschaftsfaktor da.
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Tiere
... oft die Helfer und weisen Ratgeber, die dem Menschen auf
seinem Schicksalsweg beistehen und ihm Orientierung geben
(Meier-Seethaler,S. 98) Seelenverwandtschaft aller Wesen.
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Wiedergeburt als Tier ist im Hinduismus eine Strafe, da das Tier
als minderwertiger gilt als der Mensch.
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Weibliche
und männliche Schamanen
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Nur männliche Schamanen
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Seele
mit Sitz im Herz auf alten Abbildungen.
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Hebräisch: Kehle und Seele als gleiche Wörter.
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Seele im geistigen Bereich?
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Körper,
Geist und Seele (Psyche) sind eine Einheit und werden bei
Krankheiten auch so behandelt.
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Körper und Geist werden getrennt. Geist steht über dem Körper
und der Seele, Frauen hatten lange Zeit gar keine Seele (Psyche).
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Folgerichtiges
Denken und Intuition sind gleichberechtigte Fähigkeiten, die
helfen, das Leben zu bewältigen.
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Intuition wird abgewertet, nur noch das Denken zählt.
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Krank
wird, wer gegen die Gesetze der Natur verstößt, dies schließt
Selbstverantwortung mit ein. „Die Krankheiten befallen uns nicht
aus heiterem Himmel, sondern entwickeln sich aus kleinen Sünden
wider die Natur. Erst wenn diese sich gehäuft haben, brechen sie
scheinbar auf einmal hervor. Hippokrates 460-375 v. Chr.
|
Krankheiten werden als Strafe Gottes oder des
Schicksals betrachtet. Dies impliziert, dass der Mensch einer
Globalstrafe unterliegt und vorerst gegen die Krankheit nicht
alleine vorgehen kann. Außer durch blinden, folgsamen Gehorsam
gegenüber dieser strafenden Göttlichkeit.
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Die
Psyche ist weiblich und natürlicherweise auch wertvoll. Frauen
haben hierzu eher einen Zugang. Diese Fähigkeit wird auch als
lebensnotwendig erachtet und gepflegt.
|
Psyche ist weiblich und wird deshalb abgewertet. Diese Einstellung
verbessert nicht gerade die seelische Gesundheit und die
emotionale Intelligenz der Bevölkerung.
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Psyche
ist sehr wichtig, ein Stamm in Asien macht jeden Morgen 4 Stunden
Traumdeutung, dies bedeutet Psychohygiene à dieser
Stamm gehört zu den friedlichsten auf der Welt; weniger Neurosen
|
Ganz allgemein wird die Psychologie schlechtgeredet. Vor allem
Träume sind Schäume.
Unsere Psychologie ist in ihrer Theorie nicht gerade nett zu
Frauen und außerdem wenig erfolgreich.
|
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Frau
hat ethisches Gewissen und hat deshalb die Pflicht den Männern
Moral, Empathie und andere Gefühle beizubringen.
Sie
ist biologisch komplett (X-Chromosom), stabiler und der Ursprung
beider Geschlechter.
|
Frau gilt in Psychologie und Biologie als Mängelwesen. Es wird
ihr im Eva-Mythos und in Jesaja, Kap5,Vers21 verboten selbst zu
denken:
Weh denen, die bei sich selbst weise sind
und halten sich selbst für klug! Denkverbote!!
|
|
Frau
lernt ihre Rolle logischerweise am Vorbild anderer starker,
unabhängiger Frauen ihrer Sippe und ihrer Religion. Dadurch
gewinnt sie eigene Stärke und Unabhängigkeit. Wie auch sonst,
außer durch Vorbilder?
|
Frau wird erst dann zur Frau, wenn sie sich von der Mutter ab- und
dem Vater zuwendet, behauptet die Psychologieà weibliche
Entsolidarisierung. Gleichzeitig kann sie der Mann gerade noch
rechtzeitig daran gewöhnen zweitrangig behandelt zu werden und
sich dann auch so zu fühlen. Also muss sich die Tochter von der
wenig vorbildhaften, weil entmachteten Mutter lösen, und beim sie
wenig achtenden Vater ihre eigene Unterwürfigkeit und
Minderwertigkeit erlernen (Das übrige tun die Vorbilder in den
Medien). à Perfektionismus
Anpassung, Leistungsstreben, Erfüllungsgehilfinnen ohne eigene
Normen à bekämpfen
selbst alles was weiblich ist à können
selbst keine eigene Alternative aufbauen.
|
|
Frau
ist ganz und vollständig, eine Definition der Frau über den
Mann findet nicht statt. So etwas wie die patriarchale Ehe ist
unbekannt.
|
Frau alleine ist ein halber Mensch und muss durch den Mann
ergänzt werden (Buddhismus). Ledige Frauen werden im
Gegensatz zu ledigen Männern schief angeschaut.
|
|
Vorbeugen
ist besser als heilen.
|
Vorbeugende Maßnahmen werden in der Regel nicht bezahlt.
Kostenfreiheit der Gesundheitskurse der Krankenkassen wurde vom
Staat verboten, Amalgamsanierung wird erst dann genehmigt, wenn
körperl. Folgeschäden bestehen. Wichtig: „Giftherde,
Autoimmungifte, Psychogifte“ v. Prof. Daunderer, ecomed
Verlag–München
|
|
Weiblicher
Körper und Gebärfähigkeit sind heilig, da sie allen zur
Wiedergeburt verhelfen und den Fortbestand der Sippe sichern. Dies
ist eine sinnvolle, nachvollziehbare Einstellung. Nur nebenbei:
Mosuo-Frauen erinnern sich nicht, solange sie leben, dass es
jemals Schwierigkeiten bei einer Geburt gab. Sie vermuten, dass
sie durch die körperliche Arbeit gut trainiert sind. Auch nehmen
sie keine Magnesiumtabletten, die schaden.
|
Peniskult, Phallussymbole. Freud geht soweit zu behaupten, die
Frauen hätten einen Penisneid, was ihren Charakter entscheidend
prägen würde. Was die Frauen hier schädigt, ist, dass wieder
mal der männliche Teil, entgegen der Realität, zu hoch bewertet
wird, und die Frauen selbst missachtet werden. Alles nur eine
Frage und Folge der Wertung.
|
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Die
Energiebahnen/felder werden beachtet und als Vorboten einer
körperlichen Krankheit ernst genommen und behandelt: Bachblüten,
Akupunktur, Homöopathie, Fußreflexzonen, Akupressur usw.
|
„Wissenschaftlich“ gibt es keine Energien,
Energiebahnen, Aura usw. Erst bei körperlichen Symptomen tritt
die Medizin in Kraft. Erst jetzt auf Druck der KundInnen zahlen
die Krankenkassen Akupunktur.
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Die
Menschen haben Ahnungsorgane (Galahad)
|
Siebter Sinn.
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...
weil der archaische Mensch keinerlei Ekel vor Körperausscheidungen
kennt. Schweiß, Speichel, Urin und sogar Fäkalien galten
ursprünglich als wertvolle Substanzen, ... die zu Heilzwecken
verwendet wurden (Meier-Seethaler,S 121).
|
Alles ist ekelig. Vor allem das Menstruationsblut. Dies zu
entheiligen war der ursprüngliche Zweck der „Eklisierung“
aller Körperausscheidungen.
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Äußerst
gutes Gedächtnis, da keine Schrift, Bornemann 1981, S. 104
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Geschlechter kennen einander
(Eigenheiten
und Bedürfnisse des Menschen)
|
Geschlechter sind sich in Ihren geschlechtstypischen Eigenschaften
und Bedürfnissen gegenseitig fremd
|
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Die
Frau wird hoch geachtet und würdevoll behandelt.
Die
innere Wahrheit und Würde der gynaikokratischen Gedanken tritt in
keiner praktischen Äußerung schöner hervor als in der eben
betrachteten; in keiner hat nicht nur die gesellschaftliche
Stellung sondern insbesondere die innere Würde und Reinheit des
Weibes eine kräftigere Stütze gefunden (Bachofen,S. 33)
|
Gewalt gegen Frauen, Diskriminierung und würdelose Behandlung
sind Kennzeichen patriachaler Gesellschaften, da die Achtung vor
der Frau nicht mehr ist. Der Mann will ja höher sein als alles
andere. Dazu braucht er jemand unter sich.
In Wahrheit werden Frauen immer noch genauso gebraucht, und sie
sind immer noch die wirkliche „Vorbedingung“ menschlicher
Gesellschaft und menschlicher Natur (Werlhof,S.51).
|
|
Integrierend,
Welt und Kosmos sind frei von ideologischen Wertungen, es gibt
keine Rangordnung, kein oben und unten, kein besser und
schlechter.
|
Antagonistische Pole (Gegensätze) werden herausgearbeitet,
vor allem was Männer und Frauen betrifft, wobei die als negativ
bewerteten Eigenschaften stets den Frauen zugeschrieben werden
(Judentum, Christentum, Buddhismus...). Das sinnliche, niedrige,
materielle, unbewusste, passive wird der Frau, das höhere,
geistige, aktive, bewusste dem Mann zugeschrieben. Bestenfalls ist
die Frau/das Weibliche „Ergänzung“ des Mannes. Auf
keinen Fall etwas positives Eigenständiges.
|
|
|
Jungs „Analytische Psychologie“ sieht im „Weiblichen“ und
im „matriarchalen Bewusstsein“„Das Unbewusste“
schlechthin.(Weiler). Er straft sich selbst mit seiner Wortwahl
Lügen.
So gibt es noch wirklich unzählige Aussagen heutiger Forscher,
die ich, um das Selbstwertgefühl der Frauen zu schonen, hier
nicht aufzeigen möchte. Wer es nicht glaubt, kann es überall
nachlesen.
|
|
Frau
ist wie alles andere auch „göttlich“. Sie ist nicht die
Göttin selbst, aber sie ist göttlich, da von der Göttin
gezeugt. Es lohnt sich über diese Unterscheidung nachzudenken.
|
Frau wird zur „Magd des Herrn“ oder zur Hexe. Um die Frauen
dann von der ehemaligen Göttin zu distanzieren, werden den Hexen
furchtbare Sachen angedichtet. Z.B. dass sie den Männern die
Glieder wegnimmt (Hexenhammer) oder Babys raubt und tötet
(Lilith). Dies soll Angst und Abneigung gegen die Göttin erzeugen
und geht auf die Kabbala zurück.
|
|
Frau
hat Verlangen nach Erkenntnis (Mulack)
...
wer von mir trinkt, der dürstet immer nach mir (Jesus Sirach
24,18-29).
|
Frau soll Verlangen nach dem Mann haben. Jeglicher Wissensdurst
der Frau wird als Neugierde geächtet.
|
|
Frauen
entscheiden selbst, was gut und böse ist, und legen auch
gesellschaftliche Grundlagen fest.
|
Frau darf arbeiten wie ein Mann, jedoch nicht dessen Prämissen
über den Haufen werfen, dadurch wird vieles im Unbewussten
gelassen.
|
|
Die
Frau lebt ihr Leben.
|
Die Frau wartet...
|
|
Die
Frau ist sich der Verantwortung für das Leben bewusst, nicht nur
für Ihr eigenes (Glück), sondern auch für das der von ihr
abhängigen Natur.
|
... auf das Glück, das angeblich vom Mann kommen soll. Stellt
sich dies in der Ehe nicht ein, ist selbstverständlich sie selbst
schuld.
|
|
Frauen
lieben die Harmonie, sind aber emotional unabhängig genug, um
dafür auch einen Streit in Kauf zu nehmen um ihre berechtigten
Interessen zu verteidigen.
|
Frauen wird die alleinige Verantwortung für die Harmonie
zugeschoben, auch wenn andere diese zerstören. Da Frauen jedoch
Harmonie mehr lieben als Streit, tun sie alles dafür. Sie lassen
sich anlügen, demütigen, ausnutzen, beleidigen.
|
|
alleinstehende Frau
|
alleinstehende Frau (Aliti)
|
|
Frauen
reden mit aller Kraft.
|
Frauen reden mit entschuldigender Haltung.
|
|
Keine
„zauberhafte“ Frau (Schamanin) bedurfte der Unterstützung
durch ein männl. Wesen (Weiler).
|
Die „Hexe“ ist vom Männlichen (Teufel) in jeder Beziehung
abhängig (Weiler).
|
|
Die
Frauen nehmen alles Leben, damit auch den Mann und seine
Bedürfnisse, ernst.
|
Keine Frau hat Lust, für die Revolution anderer Leute zu kämpfen
und zu sterben und gleichzeitig Sklavin derer zu bleiben, für die
sie kämpft (Chung,S. 79). Und dennoch verlief noch nie eine
Revolution anders.
Die Frauen nehmen die Bedürfnisse der Männer ernst, sie
jedoch nicht die der Frauen. Welcher Gewerkschafter kämpft schon
für Lohn-Gerechtigkeit für Frauen? Da stehen die Frauen dann
alleine da.
|
|
Die
Gruppe und als oberste Autorität bei Streitigkeiten die
Matriarchin (Älteste oder Gerechteste) achten darauf, dass alles
was lebt zu seinem Recht und zu Gerechtigkeit kommt – so auch
die Menschen.
|
Frauen müssen Ränke und Listen (Taktiken) ersinnen, um ihr Recht
zu bekommen. Denn noch nicht einmal auf patriarchale Gesetzgebung
... dürfen sie pochen. Eine Frau, die ihre Rechte durchsetzt, ist
ein „unverdaulicher Brocken“ im Patriarchat (Weiler).
|
|
(Geschwisterliche) Liebe,
die gleichberechtigt ist. Lilith, Adams erste, noch matriarchale
Frau, verlässt lieber den Mann, als dass sie sich seiner
Herrschaft unterwirft. Das wirkt.
Die
Frau dient dem Manne, so wie sie es für richtig hält.
Also der Gemeinschaft und dem Leben dienend.
|
Macht/Herrschaftsverhältnis, männliche Herrscher
und weibliche Beherrschte. Der Herrscher jedoch hat immer Angst
vor der Wut, dem Aufwachen und dem Widerstand der gewaltsam
Beherrschten à noch
mehr Machtdemonstration und auch Distanzherstellung im emotionalen
und religiösen Bereich. Seit die Religion nicht mehr so stark
bestimmend ist, übernimmt diese Aufgabe die Wissenschaft, u.a.
auch die Tiefenpsychologie nach Freud/Jung.
Weiler: die „Liebe“ des patriarchalen Mannes hält bestenfalls
so lange durch, wie eine Frau ihm dient und unterworfen bleibt.
|
|
Hier
ist noch die Frage offen, ob die Erhöhung und Verehrung des
Mannes in den verschiedenen männl. Gottheiten diesen
größenwahnsinnig gemacht hat und somit aufgrund dieser
matriarchalen Verehrung zu eingebildet wurde und dies als
Grundlage genommen hat, seinen Machttrieb, der ihm ganz natürlich
innewohnt, auszuleben und sich vollends zum Alleinherrscher
emporzuschwingen. Oder anders ausgedrückt, wäre er ohne diese
Verehrung nicht so größenwahnsinnig geworden? Oder war er
nur neidisch auf die Göttin? Dagegen sprechen viele
völkerkundliche Beispiele, in denen es Göttinnen gibt, die
Männer trotzdem nicht größenwahnsinnig werden.
|
Der Mann hat aufgrund seines Hierarchiedenkens das Bedürfnis über
etwas zu stehen. Deshalb muss er andere, auch Frauen, beschämen,
erniedrigen und in den Schatten drängen. So wird zum Beispiel
zwar die (soldatengebärende) Mutter verehrt, zur gleichen Zeit
die Frau aber allgemein abgewertet. Das heißt, sie wird auf einen
Aspekt reduziert, so ist sie leichter zerstörbar, da ihr
wesentliche Persönlichkeitsaspekte fehlen.
Außerdem sagt Gerda Weiler: Es gehört zum neurotischen
Unabhängigkeits- und Machtwahn des patriarchalen Mannes, gegen
seine göttingegebene Abhängigkeit vom Weiblichen zu opponieren.
|
|
Der
Mann hat die Bedeutung, die ihm effektiv zukommt – nicht mehr
und nicht weniger (Mulack), die Frau hat die Macht Leben zu
schenken oder vorzuenthalten. Das weibliche ist die Basis, aus der
das männl. entsteht (Mulack).
|
Vater Staat, Gott der Herr à diese
Rhetorik und starkes Dominanzgebaren schiebt Männern die nicht
wirklich verdiente Anerkennung und Macht zu. Kollektive
Idealisierung alles Männlichen (Mulack).
|
|
Die
weiblichen Leistungen der Lebenserhaltung werden
entsprechend ihrem Wert hoch geachtet.
Campa-Häuptling:
„Die Frau ist natürlich wichtiger, sie hält die Gemeinschaft
zusammen, sie pflanzt sie fort und bestellt die Felder, die uns
ernähren. Auch der Mann ist unersetzbar..., doch die Frau trägt
größere Verantwortung und ist deshalb wichtiger als der Mann“
(Marie-Claude Deffarge und Gordian Troeller). Dies zeugt von
Objektivität und Realitätssinn und leitet sich aus den
biologischen Gegebenheiten ab (Mulack).
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Die weiblichen Leistungen für die Gesellschaft werden subjektiv
gering geschätzt. So wird in Gehaltsverhandlungen die positive
Arbeit für das Betriebsklima in keiner Weise honoriert. Doch was
ist wichtiger, Konsum oder Liebe und Zeit für Kinder? Dies jedoch
wird durch die Höherbewertung der Konsumgüter und des
Lebensstandards völlig vergessen und entgegen der Realität
ideologisch verwischt. Die Schlechterstellung der Frau wird mit
biologischen Gegebenheiten begründet.
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Ehrlichkeit
und Gleichberechtigung beim Arbeiten und Denken.
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Ausbeutung auf allen Ebenen: Zum Beispiel wurde der Satz des
Pythagoras vor ihm über viele Generationen hinweg von namenlosen
Frauen entwickelt, aber dieser Mann schrieb sich dann völlig
ungerechtfertigt diese Erfindung auf die Fahne. Dasselbe gilt für
Auguste Rodin u.v.a..
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Vermeiden
von unnötigem Leiden. Ansonsten Gleichbehandlung.
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In der Regel wird das Leiden der Männer glorifiziert, ... kein
Denkmal würdigt das Leiden von Frauen, welche durch die Kriege
der Männer zu Witwen, Verstümmelten ...gemacht wurden (Weiler).
Auch die Opfer der Kirche leiden ohne Denkmal.
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Nur
in mutterrechtlichen Gesellschaften sind Männer jemals frei
von der Zwangsvorstellung, ihre Männlichkeit Tag und Nacht unter
Beweis stellen zu müssen. Bornemann S. 340
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Frauen
haben die Macht, ihren eigenen Verantwortungsbereich selbst
zu gestalten und ihre eigene Wertigkeit selbst festzulegen. Mit
der Betonung auf Verantwortung. Frauen werden geachtet
und entsprechend ihres Einsatzes für die Gemeinschaft geehrt.
Dies Bewusstsein macht die Frauen stolz und stark. Dadurch, dass
sie sich ihrer selbst nicht schämen müssen, können sie
Solidarität mit anderen Frauen empfinden und leben. Auch, da sie
nicht um die ihnen verweigerte Anerkennung buhlen/konkurrieren
müssen.
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Am Image der Frauen wird unaufhörlich gekratzt, alles, was
weiblich ist, wird abgewertet, (und gleichzeitig
ausgebeutet) à Frauen
werten sich dann irgendwann selbst ab à Unsicherheit,
Unzufriedenheit mit der eigenen Leistung und der anderer
Frauen à Selbstablehnung
und Ablehnung anderer Frauen à Aufschauen
zur männl. Leistung, oder was Männer als solche
definieren à Männer
werden erhöht à Frau
ist somit Erhalterin des Systems, gleichzeitig wird die weibl.
Solidarität entschieden geschädigt (Mulack).
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Freie
Frauen haben echte Liebe, jedoch auch die Macht, die Anforderungen
dieser Liebe in der Gemeinschaft umzusetzen. Und da diese Liebe
bedingungslos ist, brauchen sich die Menschen nicht an
ungerechtfertigte, krankmachende (männliche) Vorgaben/Normen
anzupassen.
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Die rücksichtslose, unsolidarische, absolut und
völlig unreflektiert an männliche Werte
angepasste Karrierefrau und die liebe, nette aber
machtlose Mutti sind häufige „Überlebensstrategien“ der
unterdrückten Frauen (jedoch nicht deren Natur!) (frei nach
Aliti).
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Frauen,
wie auch Männer, lernen, ihre Konflikte offen
auszutragen à sicherer
Umgang damit.
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Frauen lernen nicht zu kämpfen, sind unbeholfen und betroffener,
falls der Fall eintritt. Fühlen sich dann auch noch schuldig,
wenn sie für ihre eigenen Interessen gekämpft haben.
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Wenn
wir bisher geglaubt haben, dass allein die eng verbundene
Weibchengruppe, besonders die lebenslange Mutter-Tochter-Beziehung
die Voraussetzung für ein Matriarchat böten – bei den
Bonobofrauen ist es anders: Die Töchter verlassen ... ihren Trupp
und schließen sich einer fremden Population an. Sie suchen
Beziehungen zu den alten Weibchen und befreunden sich mit ihnen.
Eine enge Bindung zwischen den Frauen garantiert deren Stärke
(Weiler).
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Jegliche weibliche Solidarität wird sofort im Keim erstickt.
Nicht nur die Mutter-Tochter-Beziehung, nein, auch die zwischen
Freundinnen oder Kolleginnen. So gibt es Männer, die auf
vielfältige Weise die Freundschaften ihrer Freundinnen einengen
und Kollegen, die aktive Angriffe gegen weibliche Solidarität
starten.
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Weibliche
Solidarität wird tagtäglich erlebt und als sinnvoll,
lebenserhaltend, verschönernd empfunden, auch von den Männern.
Dies wird durch folgende Weltanschauung unterstützt: Die mehreren
Schwestern vertreten alle der Mutter Stelle. In ihr bilden sie
eine Einheit, so wie alle irdischen Frauen in der großen Urmutter
Mater Matura ihren Vereinigungspunkt haben (Bachofen,S. 119)
|
Frauen fehlt es an Vorbildern weiblicher Solidarität, da die
Sippe zerschlagen wurde. Weibliche Solidarität wird systematisch
gestört, schlechtgeredet und zerschlagen. Es gibt wirklich kaum
einen Film, in dem eine emotional unabhängige, erfolgreiche und
selbstbewusste Frau dargestellt wird, die dann auch noch mit
anderen Frauen solidarisch ist. So etwas darf keine
Vorbildfunktion haben.
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Selbstverständlich
sorgen die Frauen für Gleichbehandlung und werden sogar von den
Mutterbrüdern unterstützt, die auch mal einen sich schlecht
benehmenden „Ehemann“ ermahnen und zur Not wegschicken.
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Die Karriere-Frau muss stets deutlich machen, dass sie nicht im
Auftrag und für das Wohl der Frauen handelt, da sie sonst als
Doppelagentin bezeichnet und degradiert werden würde (frei nach
Aliti).
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Frauen
haben einen Eigenwert à Kein
solidaritätsschädigendes Buhlen um Anerkennung.
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Ohnmächtige, hier die Frauen, buhlen um die Gunst, Anerkennung
der Mächtigen, die die Lobskala definieren und verhalten sich
gegeneinander konkurrent. Sie sind eher mit Männern solidarisch
als mit Frauen (Mulack in: „Die Wurzeln weiblicher Macht“).
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Es
gibt die verschiedensten Rollenverteilungen im wirtschaftlichen
und sozialen Leben. Es wird jedoch nie gewertet, sondern es
herrscht ein Geist der gegenseitigen Achtung, ohne auf
irgendwelche Leistungen oder Äußerlichkeiten zu schauen.
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Männer legen die Norm fest, wie ein Mensch zu sein hat. Und wer
sich nicht anpasst ist nichts wert.
Daraus folgt: Was die Frau macht, welchen Bereich sie auch
erobert, er wird immer abgewertet. Männer suchen sich dann neue
Bereiche, die dann wieder besser bewertet werden. Wenn die Frauen
männliche Berufe (Ärztin) in großer Zahl ergreifen, wird bald
darauf dieser Berufsstand (finanziell) angegriffen/abgewertet.
Sage mir, welche Art Frau du willst, und ich werde es sein
(Aliti).
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Frau
ist frei, aktiv und (eigen)mächtig, kann Normen und Werte in der
Gesellschaft zum Wohle aller Lebewesen definieren (aus ihrem
ethischen Gewissen heraus). Den sexuellen Zugang zu Frauen
erlangen die Männer durch Anpassung an diese sozialen Werte, was
heute nicht mehr stattfindet, da die Frauen emotional abhängig
sind.
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Frauenunterdrückung ist die geschichtlich
älteste und tiefgreifendste Unterdrückungsform.
Die Frau wird definiert/festgelegt, was sie ist, was sie wert ist
und wie sie zu sein hat (Göttner-A). Und dass dies verschwiegen
wird, beweist, dass wir noch immer inmitten dieser Unterdrückung
stecken. Frauen erkennen die normgebende Instanz des Mannes an.
Sie sind die Passsive, Empfangende.
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Frau
ist geistig, emotional, wirtschaftlich und sozial unabhängig und
selbstständig.
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Frau und Kinder sind Besitz des Mannes (geistig, emotional,
wirtschaftlich und sozial vom Mann abhängig) à Machtdefizit
der Frau, das sie den Kindern und Schwiegertöchtern gegenüber
auszugleichen trachtet. Diese jedoch verachten sie wegen ihrer
Machtlosigkeit (Mulack)
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Strikte
Geschlechtertrennung in vielen Tätigkeitsbereichen bis hin zum
Essen. Wozu dies dient, und was es verhindern soll, muss noch
erforscht werden.
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Mann und Frau werden künstlich eng zusammen gehalten. Wo doch
schon Loriot sagt: Männer und Frauen passen nicht zusammen.
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Frauen
erahnen die Bedürfnisse der Kinder. Dies ist eine soziale
Fähigkeit, die für den Umgang mit Säuglingen gebraucht wird.
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Frauen werden darauf getrimmt, die Bedürfnisse des Mannes im
voraus zu erahnen und nehmen sie wichtiger als die eigenen
(Mulack).
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Frauen
verhindern Kriege (durch Verweigerung des Proviants) und haben die
legale Macht unsoziale, wenig vorbildhafte Häuptlinge abzusetzen.
Denn die Bedürfnisse des Lebens aller stehen im Mittelpunkt.
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Jedes Vorhaben der Männer kann mit weiblicher Unterstützung
rechnen (Mulack). Wobei allerdings gegen Krieg, Umweltzerstörung
und Gewalt vornehmlich, wenn auch erfolglos, Frauen demonstrieren.
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Frauen
bilden eine konstruktive Einheit mit großer Solidarität über
alle Generationen hinweg. Dort werden sie aufgefangen, getragen
und wertgeschätzt. Die wichtigste Beziehung ist die
Mutter-Tochter-Beziehung (Mulack).
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Die Frauen werden brutal vereinzelt (Ehe in der Kleinfamilie). Die
Solidarität wird durch Strukturen und gering schätzende Worte
unterbunden à sehen
im Mann (der sie schlägt) ihren einzigen Verbündeten oder gar
Beschützer. Laut Psychoanalyse muss sich die Tochter von der
Mutter lösen. Warum darf diese innige, stärkende Verbindung
nicht erhalten bleiben?
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Achtung
vor dem Alter verbindet die Tochter mit der Mutter und gibt der
Mutter Anerkennung.
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Jungendlichkeitswahn führt in einem Klima des Nicht-Anerkennens
weiblicher Werte zu Entsolidarisierung zw. Mutter und Tochter, da
diese stets nach der ihnen vorenthaltenen Anerkennung suchen.
Natürlich vergeblich. Außer fürs Liebsein und Gefälligsein
gibt’s nichts.
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Die
Mutterschaft ist universelle Grundlage unser aller Existenz
(Werlhof,S. 59).
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... die Mutterschaft... als Ungerechtigkeit des Schicksals
gegenüber der ... Frau (Werlhof,S.59).
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Das
Liebesbedürfnis der Kinder wird ausreichend gestillt, so dass es
sich aufgrund fehlender Neurosen erübrigt nach Schuldigen zu
suchen. Auftretende Verhaltensfehler werden öffentlich und
ehrlich beredet.
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Der Mann als „höchster Wert“ ist generell für
Schuldzuweisungen tabu, weshalb Frauen und Töchter bei
Enttäuschungen im fürsorglichen Bereich die Schuld stets
irgendwo bei sich selbst oder aber im eigenen Geschlecht
suchen à Konkurrenzdenken
und Depression (Mulack: Und wieder fühle ich mich schuldig)
|
|
Starke
Männer ertragen auch Kritik und lassen sich belehren, so dass
eine Gesellschaft in ihrer sozialen Entwicklung weiterkommen kann.
|
Männer sind nicht kritikfähig, da sie stets auf ihren Status
achten müssen. So gestehen sie Schuld nicht ein, sondern weisen
sie andern zu, meist Frauen. Die generelle Tabuisierung männlicher
Schuld verhindert die Verbesserung ihrer Fehler:
- Männer
können nicht lieben, Wilfried Wieck
- neigen
zu seelischem Vampirismus
- sind Analphabeten auf dem Gefühlsbereich
|
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Der
Mensch erkennt die Macht der Vergangenheit an und bearbeitet sie.
|
Der Mensch sagt sich von seiner Vergangenheit los, ohne diese
anzublicken und die Ursachen herauszufinden. So vergibt er
sich die Chance an sich zu arbeiten und alte Fehler zu vermeiden.
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Mutter-Tochter-Beziehung
sichert den Fortbestand der Sippe und trägt die ganze
Gemeinschaft à sie
wird deshalb hoch geachtet.
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Die Mutter-Sohn-Beziehung wird groß gefeiert, ist heilig und wird
in vielen Kirchenliedern besungen. Von einer Tochter ist in der
Kirche nicht die Rede. Der Sohn ist mehr wert als die Mutter.
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Starker
Selbstwert bei allen Menschen verhindert Schuldgefühle.
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Wegen Minderwertigkeitsgefühlen meint die Tochter die Pflege der
Mutter nicht wert zu sein à Schuldgefühle
bei der Tochter (Mulack).
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|
Alle
arbeiten bei der Lebensmittelerzeugung mit. Die weiteren sozialen
Aufgaben (pflegen, trösten, heilen, beten) werden aus sozialem
Verantwortungsbewusstsein heraus getan.
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Frauen sorgen sich um andere meist kostenfrei. Männer schlagen
Kapital aus vielem. So wurde der Beruf des Psychologen, was Frauen
seit Beginn der Menschheit kostenlos tun, vor kurzem
kapitalisiert.
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Gleichberechtigt,
da hierarchisches/duales Denken unbekannt ist.
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Mann ist mehr wert als Frau, Mann ist besser als Frau. Die Frau
kann nur durch Anpassung an den Mann und dessen Werte soziale
Anerkennung erringen à entzweit
die Frauen, erzeugt Konkurrenzdenken auch unter den Frauen.
|
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|
Das Patriarchat ist grundsätzlich androzentrisch und kann deshalb
im Zentrum seiner Welt auch niemals Frauen und Kinder als Gleiche
einschließen. Selbst die Liebe zu Frauen und Kindern hat mit den
eigensüchtigen Bedürfnissen der Männer zu tun. Dies ist der
Grund dafür, dass Frauen und Kinder andauernd an den Rand
gedrängt werden. (Chung,S. 177)
|
|
Es
gibt nur eines, das schöpferische Prinzip, das alles nicht
gleich, aber gleichwertig, geschaffen hat.
|
Buddhismus und Pythagoras: Es gibt ein gutes Prinzip, das den
Mann, das Licht, die Ordnung und ein böses Prinzip, das die Frau,
das Dunkel und das Chaos und geschaffen hat (Weiler).
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Stammerhalterin
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Stammhalter (Bachofen,S. 287)
|
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Frau
hat, wie alles was lebt, einen Wert an sich, sie repräsentiert
die ursprüngliche Kraft der Natur (Gebärfähigkeit).
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Frau ist erst vollwertig durch Hingabe an den Mann, bzw. wenn sie
sich so verhält, dass er sie anerkennt à sie
muss sich seinen Normen anpassen, um Anerkennung zu finden. Mann
duldet keinen Widerspruch.
|
|
Die
Frau bestimmt ihre Normen und damit ihren Wert selbst.
|
Man gaukelt der Frau vor, sie ist erst dann etwas wert, wenn sie
gleich ist wie die Männer: Einbruch in die Männerwelt ist
angesagt. Ja, aber was wollen wir denn da? Die Umwelt noch
schneller zerstören?
Die Frau wird jedoch nie endgültig als gleichwertig anerkannt.
|
|
Weibliche
Kinder garantieren das Fortbestehen der Sippe, darüber freuen
sich alle.
|
Söhne sind mehr erwünscht, Töchter sind weniger erwünscht,
werden zu Gebärmaschinen abgerichtet.
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|
Jeder
Mensch hat einen Wert an sich. Die Frau wird auch als
Erhalterin der Sippe geehrt, aber nicht nur. Wie jeder Mensch.
|
Frau ist nur als Gebärerin etwas wert. Erhält nur dann eine
Aufwertung, wenn sie einen Sohn gebiert à dies
belastet gleich von vorn herein die Mutter-Tochter
Beziehung àSolidaritätsverlust
(Mulack)
|
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Frau
wird geachtet als Wiedergebärerin, als Garantin der Wiedergeburt
(frau beachte, das Leben ist wichtiger als Status). Es gibt einen
graduellen Unterschied zwischen Frauen und Männern, aber keine
Wertungen.
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Mann ist höher stehend (warum auch immer) als die Frau und wird
deshalb mehr geachtet. Wenn ein Mann in einer Diskussionsrunde den
Mund aufmacht wird ihm länger und aufmerksamer zugehört. Die
Frau wird viel schneller gestoppt.
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|
Frauen
arbeiten mehr als Männer, bestimmen aber auch über die
Verwendung der erarbeiteten Nahrungsmittel/Güter.
|
Mädchen bekommen normalerweise weniger zu essen, eine schlechtere
Schulausbildung und müssen mehr arbeiten als Jungen (Chung,S. 81)
|
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Sehr
große gegenseitige Achtung der Geschlechter. Die Männer lernen
von den Frauen die Fähigkeit der Empathie, das ist die Kunst,
sich in jemand anders hineinzudenken/fühlen.
|
Frauen werden geschlagen, überfallen, misshandelt. Das kann man
nur machen, wenn man meint, Frauen seien nichts wert. Außerdem
fehlt den Männern die Fähigkeit der Empathie (Mitgefühls).
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Macht
und deren Anbetung wird gekonnt verhindert. Die Frauen lehnen
Männer mit Imponier- und Machogehabe gründlich ab, statt dieses
anzuhimmeln.
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„Erotik der Macht“ wird künstlich erzeugt. Da Frauen
auch oft Handlungsbedarf sehen, dem sie aber in ihrer definierten
Rolle nicht nachkommen können, machen sie sich hinter „großen“
Männern klein und versuchen dort etwas zu bewirken.
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Relativ
gleichwertige Grabbeigaben
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Herrscher bekommen deutlich größere Gräber
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Erziehung
zu Freiheit und Selbstverantwortung ungeachtet
des Geschlechtes.
|
Beherrschung von Natur und Frau durch den
Mann/Gott à Verantwortungslosigkeit
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Achtung
der Mütter und Väter auch über den Tod hinaus, ausgeprägte
Alten- und Ahnenverehrung. Altes Orakel: „antiquam exquirite
Matrem“ (lat) übersetzt: Der uralten Mutter folget nach
(Galahad).
|
Frauen müssen jung sein, Männer dürfen Falten haben. Es gibt
sogar legale Witwenmorde (das heißt Muttermorde, wenn
sie vom ältesten Sohn begangen werden). (DeMeo)
|
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Frauen
wehren sich gegen unachtsame, würdelose Behandlung, falls diese
vorkommen sollte, was in ausgeprägt matriarchalen Gesellschaften
nicht der Fall ist. Im Gegenteil, eine Reporterin der Zeitschrift
Marie Claire (Jan/2001) berichtet, dass sie von Männern noch nie
so respektvoll wie von den Männern des zum großen Teil
matriarchalen Volkes der Tuareg behandelt worden ist.
|
Frauen stecken Geringschätzung und Erniedrigung ein, ohne es
wahrzunehmen, also unbewusst. Dort wirkt es jedoch umso stärker
schmerzend, neurotisierend, also krankmachend. Nur die Wahrnehmung
und Versöhnung mit der Krankheit kann jedoch heilen, „denn
schließlich kann niemand in absentia oder in effigie erschlagen
werden“ (Buddhismus und Freud).
|
|
Getrennte
Initiation der Geschlechter, da jedes Geschlecht andere
Voraussetzungen mitbringt und andere Aufgaben hat und deshalb
anders auf das Leben vorbereitet werden muss.
|
„Gleiche“ Erziehung (natürlich nur theoretisch) ohne
Rücksicht auf andersartige biologische Voraussetzungen der Jungen
und Mädchen.
|
|
Initiation
bereitet auf die Freiheit und Verantwortung vor. Ist meist das
wichtigste Fest. Findet mit der ersten Menstruation statt, die
Frau gilt jetzt als erwachsen und bekommt den Schlüssel zum
eigenen Zimmer, in dem sie Männer empfangen kann.
|
Initiation bereitet auf Krieg vor. Noch formbare junge Männer
werden zu potentiellen Gewalttätern erzogen.
|
|
Priesterin
der Göttin vereinigt sich mit männlichem Heros in der heiligen
Hochzeit.
|
Seine höhere Reinheit bekundet Herakles in der männlichen
Verbindung mit Hylas. Wie Zeus an Ganymed, so hat er an des reinen
Knaben Schönheit seine Freude...(Bachofen,S. 295) (also
frauenlos)
|
|
Sappho:
...dass erst die Pflicht, den anderen glücklich zu machen,
Reife in das Spiel der Sinne hineinträgt. Die Erkenntnis, dass
nur völlige Gleichberechtigung und gegenseitiger Respekt Liebe
ermöglicht. Bornemann S. 278
|
Die „Liebe“ des patriarchalen Mannes hält
bestenfalls so lange durch, wie eine Frau ihm dient und
unterworfen bleibt. Wenn sie aber zu sich selbst und eigene
Entwicklungsschritte geht, wirft der Mann ... seine „Liebe“ ab
wie eine Tarnkappe, ... (Weiler S.43).
|
|
|
Gleichheit kann nur unter der Bedingung verwirklicht werden, dass
Mutter und Vater ein abstraktes, geschlechtsloses (und sogar
“gender“-loses) Prinzip geworden sind. An der Spitze dieser
„Gleichheit“ wird man schließlich den „Vater“ finden, der
die neue „Mutter“ inkludiert (Werlhof,S.48).
|
|
|
„Alle Männer sind gleich, wenn sie die Hosen herunterlassen.
Sie sind alle Tiere. ... Dieser Zorn gegenüber Männern findet
sich in vielen Schriften asiatischer Frauen über Prostitution.
(Chung,S. 97).
|
|
Die
Frau ist heilig
|
...blieb die Frau, ...: Kriegsbeute, Sklavin, Mitglied eines
stammesfremden, verachteten, unterjochten Teils der menschlichen
Familie, ein Körper, mit dem man sich hastig und lieblos paarte,
ein Ding zum Vergewaltigen, ein Ding, das einem zu dienen hatte,
sei es als Hetäre, sei es als Haushälterin. Bornemann
S. 231
|
|
|
Wettkampf um die Hetären:.. dass die Gäste nach dem Essen die
Teller ablecken und mit den Fäusten untereinander ausmachen
mussten, wer mit ihr zu Bett gehen dürfe. „Und diese fanden es
keineswegs unter ihrer Würde, täglich wie brünstige Hirsche
aufeinander loszugehen und rücksichtslose Hiebe auf ihre
philosophischen Glatzen auszuteilen. Bornemann S.258
|
|
|
„...dass die Geschichte der Griechen, ganz im Gegensatz zu
allem, was man uns in der Schule beigebracht hat, viel weniger ein
Triumph westlicher Ratio über den dumpfen Aberglauben des
vorgeschichtlichen Ostens ist, als vielmehr ein Triumph des Mannes
über die Frau, die im Alten Osten einen unvergleichlich viel
höheren Status besaß. Bornemann 1981, S. 331
|
|
|
„Das Beste, was die Griechin des 6.Jh. erhoffen konnte, war
dies: Es dem Manne gleichzutun und ihn vielleicht sogar dabei zu
übertreffen. Was daraus entstand, war aber nicht Freiheit,
sondern Nachahmung: statt einer selbständigen Frau, eine
Imitation eines Mannes....Will die Frau aber jemals sich selber
finden, darf sie die Welt des Mannes weder imitieren noch
verbessern, sie muss sie stattdessen zerschlagen. Erst mit der
Vernichtung der männlichen Wertmaßstäbe kann die Frau hoffen,
ihre eigenen Werte zu finden. Aber für eine solche Überlegung
war es zu früh in der Geschichte. Bornemann 1981, S. 342
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...wenn
die Gemeinsamkeit des Mutterschoßes als das innigste Band, ...
hervorgehoben wird. ... Aber nicht nur inniger, auch allgemeiner
und weitere Kreise umfassend ist die aus dem Muttertum stammende
Liebe. ... so kennt dieses keine Schranken. (Bachofen,S13).
|
Die Bande zur Mutter sind zerbrochen, das Kind muss sich nach
neuesten psychologischen Kenntnissen „von der Mutter lösen“.
Der Mensch steht beziehungslos in der Welt. Die Menschengruppen
grenzen sich gegeneinander ab.
|
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Mütter/Ahninnen
sind das Haupt der Familie.
|
Die Müttersippen werden zerstört, der Vater ist das Haupt der
Kleinfamilie.
... dass in der kulturellen Tradition Burmas, die vom Buddhismus
geprägt ist, der Ehemann AING-U-NAT ist, was soviel wie
„Haupt-Geist“ des Hauses bedeutet. Zweimal täglich müssen
Frau und Kinder sich vor ihm verneigen – wenn er zur Arbeit und
wenn er zu Bett geht. (Chung,S. 162)
|
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Hoheit,
Unverletzlichkeit und religiöse Weihe des Muttertums
...(Bachofen,S. 16)
Muttersein
ist ein hoher Wert. Die Urmutter der Sippe wird manchmal als
Göttin verehrt.
|
Mütterlichkeit hat ...nicht annährend so ein hohes Ansehen wie
das Wort „Mutter“ oder gar der Plural „die Mütter“
(Aliti). Nur zur Produktion von Volk oder Soldaten.
|
|
Sippengesellschaft
aller Blutsverwandten, gründet sich auf die Abstammung von der
Mutter. Die Beziehung zur Mutter ist die tiefste aller
Beziehungen. Biologischer Vater ist Blutsfremder. Mutterbruder ist
sozialer Vater.
|
Kleinfamilie mit Abstammung vom Vater.
|
|
Sippenmutter
ist für alle verantwortlich im Leben und im Tod, leitet die Sippe
kraft ihrer persönlichen Autorität, ihres Wissens und guter
sozialer Eigenschaften wie Gerechtigkeit usw.
|
Mutter wird für alles Missglückte verantwortlich gemacht, kann
jedoch die Rahmenbedingungen (Fernseher, Gruppendruck im Konsum)
oft nicht selbstständig verändern. Vater bestimmt in der Familie
aufgrund seiner „amtlichen“ Autorität (also seine rechtliche
Stellung vor dem Gesetz), ob er nun geeignet ist oder nicht.
|
|
Titel
und Würden werden auf die (oft jüngste) Tochter vererbt, oder
die Erbin wird gewählt.
|
Titel und Würden werden auf den ältesten Sohn vererbt.
|
|
Mutter
– Tochterbeziehung ist äußerst wichtig und wird als
lebenserhaltende Beziehung gut gepflegt. Alle Frauen beider
Generationen sorgen für die Kinder gemeinsam.
|
Mutter – Tochterbeziehung wird überlastet und schlechtgeredet.
Sie ist gar nicht so schlecht, wie sie immer dargestellt wird. Ich
denke, mehr Frauen trennen sich von ihrem Mann als von ihrer
Mutter.
|
|
Alle
Mütter einer Sippe sind für alle Kinder derselben Sippe
gleichberechtigte Mütter, alle Großeltern und Mutterbrüder
ebenso. Es gibt nur einen Mutterbegriff für alle Frauen einer
Generation zusammen. Sie wohnen alle in demselben Sippenhaus
(Göttner-Abendroth)
|
Jedes Kind hat nur „eine“, für alles allein verantwortliche
Mutter in einer abgeschlossenen Wohnung/Haus. Meist wohnen nicht
mal mehr die Großeltern am Ort à das
Problem der Kinderbetreuung und der Witwen und Waisen entsteht.
|
|
Achtung
der sozialen Bindungen/ Blutsverwandtschaft. Diese
verpflichten zu gegenseitiger Hilfeleistung.
|
Der Egoismus tritt stärker hervor, Hilfsbereitschaft nimmt ab.
|
|
Ausschließliche
Alimentationspflicht der Töchter gegenüber bejahrten Eltern
(Ägypten), (Bachofen).
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|
Matrilinearität:
Kinder sind mit der Mutter blutsverwandt und bleiben bei ihr
im Haus wohnen.
|
Patrilinearität: Kinder stammen rechtlich vom Vater,
Töchter verlassen das Haus der Mutter
|
|
Der
biologische Vater ist wegen häufig wechselnder Beziehungen, und
aufgrund der Tatsache, dass die Männer ev. sogar im Ungewissen
gelassen werden über die Zeitdauer, die zwischen Befruchtung und
Schwangerschaft vergeht, gar nicht eindeutig bestimmbar und hat
deshalb keinen Status als solcher. Oder ahnten die Frauen, dass er
seine Stellung ausnützen würde sobald er die Kinder „besitzen“
wird? (Genau dies ist ja dann auch geschehen).
|
Die Einführung der monogamen Ehe ermöglicht es, dass Vaterschaft
bestimmbar ist, dass er „seinen“ Kindern „sein“ Vermögen
vererben kann. Dadurch erhöht sich seine Motivation Reichtum
anzuhäufen. Der Sohn ist auch wichtig für das soziale Prestige
des Vaters à Verlust
der seelischen Sicherheit des Geliebtwerdens beim
Sohn à Anpassungsdruck à Liebe
wird durch Leistung und Anpassung teuer „erkauft“.
|
|
Mutterbruder
war sozialer Vater. Biologischer Vater, falls bekannt, hatte keine
Bedeutung
|
Biologischer Vater hat Vaterrechte bis hin zum Züchtigungsrecht.
|
|
Der
Mutterbruder erkennt alle „seine“ Kinder als solche an und
hilft bei der Betreuung.
|
Da der biologische Vater nur „seinen“ Kindern erben will,
entwickelt er die Ehe und ein Sicherheits- und Kontrollbedürfnis,
da ja die Frauen sich ganz und gar nicht in diesen neuen
Herrschaftsanspruch des Mannes fügten. Sie mussten für die
monogame Ehe lange „bearbeitet“ werden (Steinigung,
auspeitschen usw.).
|
|
Die
Unterscheidung ist völlig unbekannt, da die biologische
Vaterschaft keine Rolle spielt, es gibt keine illegitimen Kinder.
|
Kinder werden in „legitim“ und „illegitim aufgeteilt –
wobei letztere dann mit dem Fluch des Bösen bedacht werden.
|
|
Alle
Menschen einer Sippe sind blutsverwandt à große
Verwandtschaftsverbände mit gegenseitigen Rechten und
Pflichten à Hohes
anerzogenes Verantwortungsbewusstsein, da mit der eigenen Mutter
größtes Zusammengehörigkeitsgefühl besteht à höchstes
Maß an sozialer Sicherheit
|
Nur noch die Kleinfamilie ist rechtlich füreinander zuständig
und diese kann wegen des heutigen Baustils, unserer ausgelagerten
abhängigen Arbeitsplätze und des Konsumdrucks auch nicht mehr
allzu viel auffangenà viele
Sozialfälle.
|
|
Der
emotionalen Beziehung zwischen Schwestern und Brüdern kommt
höchste Bedeutung zu, siehe viele alte Märchen. Die
Gattenbeziehung rangiert weit dahinter. Der Gatte war meist ein
Fremder aus einer anderen Sippe, der meist auch nicht lange blieb.
Keinerlei Auswirkungen einer Scheidung auf die Kinder.
|
Die Beziehung zwischen Mann und Frau in einer monogamen Ehe wird
als wichtigste Beziehung hochstilisiert. Die emotionale
Vernachlässigung der Frauen in ihrer Kindheit und die daraus
entstehenden emotionalen Defizite sind Voraussetzung für den
„Hochzeitswahn“ und die Partnersehnsucht der heutigen Frauen.
Hier fehlt ganz einfach die Liebe und Anerkennung in der Kindheit,
daher entsteht diese Lücke, die der Partner ausfüllen soll.
|
|
Das
Kind wird nach der Mutter definiert und benannt, es kann ihr nie
weggenommen werden.
|
Das Kind wird nach dem Vater definiert und benannt, der Vater kann
es wegnehmen, bzw. die Mutter fortschicken à Anpassungsdruck
an die Frauen.
|
|
Größere
Einheiten werden über Wechselheirat geschaffen: alle jungen
Menschen einer Sippe heiraten alle jungen Menschen der anderen
Sippe à Verwandtschaftsgesellschaften
(Göttner-A.)
|
Der Staat als willkürliche Herrschaftsform wird immer mit Gewalt
erschaffen und erhalten.
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|
Sie-Anrede
gibt es nicht.
|
Anrede der Mönche mit Titel und Würden: Das Wort Herr ist
abgeleitet von Gott der HERR.
|
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...denn
der Eros zw. polaren Kräften wie Frau und Mann, Hitze und Kälte,
Höhe und Tiefe, Land und Meer, Sonne und Mond gilt als
universelle Energie, die die Welt erschuf und zusammenhält. Darum
ist die Erotik heilig (Göttner-Abendroth)
Sexualität/Gebärfähigkeit ist also die Garantie der
Wiedergeburt von Mensch und Natur, deshalb ist der ganze nackte
Körper des Menschen heilig.
|
Sexualität ist Sünde. Kirchenvater Tertullian sieht in der
Sexualität auch innerhalb der Ehe etwas „Obszönes“. Auch
Paulus würde sie am liebsten ganz abschaffen. Er argumentiert
hier gegen die Natur und die Interessen der Männer, aber das
müssen sie selbst erkennen und ausbaden.
Gebärneid: Ist der Mann neidisch auf die Gebärfähigkeit der
Frau? Vieles spricht dafür.
|
|
Menstruationsblut
ist heilig, da aus dem ausbleibenden Blut (nach der Befruchtung)
das neue Leben entsteht.
|
Es gibt viele Bluttabus, Nichtanfassendürfen usw..
Nach den Worten des hl. Hieronymus gibt es nichts unreineres
als eine menstruierende Frau.
|
|
Bevölkerungskontrolle
(in der Biologie bei Tieren Dichteregel genannt) ist Gebot der
Stunde um die Natur nicht zu überlasten. Es gibt die
verschiedensten Praktiken der Empfängnisverhütung, u.a.
sporadische Sexualität, Kondome, Abtreibung, Polyandrie (hier
wählen mehrere Frauen, meist Schwestern, gemeinsam einen Mann).
Auch gab es eine Unmenge von Beeren, Früchten, Säften und andere
Substanzen, denen die Römer empfängnisverhütende oder
abtreibende Eigenschaften zuschrieben.
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„Hexen“ werden verbrannt, um das Wissen um Verhütung und
Abtreibung auszurotten à Überbevölkerung
erzeugt unlösbare Probleme zu Lasten der Mutter Erde. Abtreibung
ganz allgemein wurde verboten, zeitweise sogar Ehelosigkeit.
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Die
Frau tritt als werbender Teil auf, nicht um Sexualität, sondern
um allumfassende Liebe.
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Mann umwirbt die Frau, ist der aktive Teil, will jedoch nur Sex –
bewundert und versorgt sein.
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Mann
hat „Gastrecht“ bei der Frau, die auch die Modalitäten
bestimmt. (Mulack).
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Mann hat „Hausrecht“ (Mulack).
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Sexuelle
Kontakte sind nicht auf die „Ehe“ beschränkt, wobei es bei
den Mosuo u.a. eine ehrliche Treue gibt. Sie haben feste
Bindungen, wenn das Paar sich jedoch nicht mehr mag, trennen
sie sich. Und jemanden, den man ehrlich mag, den betrügt man
nicht, davon gehen sie aus. So ist Untreue ein klares Zeichen sich
zu trennen.
Es
gibt aber auch Völker, in denen die Schwangere ihre zahlreichen
Geliebten fragt, wer der „Vater“ sein will.
Der
erotische Wert einer jungen Frau steigt mit der Anzahl ihrer
Geliebten vor der „Ehe“.
Kamtschatka:
„Findet ein Bräutigam seine Erwählte jungfräulich, so pflegt
er seiner Schwiegermutter Vorwürfe wegen ungenügender
erzieherischer Obsorge zu machen (Galahad, Seite 181).
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Sexualität gehört in die kirchlich gesegnete Ehe. Erst in den
letzten dreißig Jahren haben sich die Menschen gegen Staat und
Kirche andere Normen erkämpft, vorher musste der Beweis der
Jungfräulichkeit vor der Ehe erbracht werden.
Untreue wurde als Straftat aufgefasst und zieht körperliche
Züchtigung (Auspeitschen, Tötung, Steinigung) nach sich. Aber
immer nur gegen Frauen. Inzwischen jedoch haben die Männer durch
umgewandeltes Erbrecht (der älteste Sohn erbt) nahezu das gesamte
Vermögen der Frauen an sich gerissen, so dass hier eine neue
Toleranz herrschen kann.
Eine Frau, die fremdgeht, wird aber auch heute noch schiefer
angeschaut als ein Mann.
Auch Moses (5.22.21) schreibt die Steinigung vor, wenn eine Frau
vor der Ehe nicht mehr Jungfrau ist.
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Der
Mensch mit seinem Körper wird geachtet, der
Mensch muss sich seiner selbst nicht schämen.
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Sexualunterdrückung legt den Grundstein für allg.
psychische Hemmungen. Man kann sich schließlich nicht von seinem
Körper trennen, man ist sein Körper. Und dessen
muss man sich schämen à verheerende
Folgen auf Selbstwert.
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Da
es keinerlei Keuschheitstabu gab, war der Aspekt der primären
sexuellen Vereinigung bei Hochzeiten unbekannt. Beim
Jahreszeitenfest der Heiligen Hochzeit wurde, um die
Fruchtbarkeit der Natur zu feiern, ein Sexualakt mit den
schönsten Liebesliedern (Sprüche Salomons) aufgeführt.
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Erst nach der Hochzeit darf Sexualität stattfinden. Dies schreibt
die Religion vor.
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Generell
allgemeine sexuelle Freizügigkeit.
...
wie Sexualität einerseits als magische Macht der Frau über den
Mann angesehen wird und andererseits als ein allgemeines
Lebenselixier, das vorzuenthalten oder einzuschränken gegen das
natürliche Lebensrecht verstößt. (Meier-Seethaler,S 140). Wobei
man hier von einer stets liebevollen gegenseitigen Achtung
ausgeht.
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Sexualität hat etwas Verbotenes und ist streng geregelt. Auf der
anderen Seite ist es die eheliche Pflicht der Ehefrau ihrem Mann
zur Verfügung zu stehen. Auch wenn dieser sie schlecht behandelt
oder sie von der täglichen Arbeit völlig erschöpft ist.
Schmähreden über die Verderbtheit und Sittenlosigkeit vor allem
der etruskischen Frühzeit, wobei Livius den ausschweifenden
Lebenswandel der etruskischen Frauen in grellen Farben schildert
(Meier-Seethaler,S.222).
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Aphrodite
hasst die Ehe. Nicht deshalb hat sie Helena mit allem Liebreiz
ausgeschmückt, damit sie in den Armen eines einzelnen Mannes
verwelke. Jede dauernde Verbindung ist eine Verletzung des
aphroditeschen Rechts und muss gesühnt werden (Galahad).
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Neulich im Kabarett sagte ein Mann zu „seiner“ Frau, die sich
über seine unaufmerksame, lieblose Art beschwerte: „Man läuft
doch nicht einem Zug nach, in dem man schon drinsitzt.“
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Nicht
um in den Armen eines Einzelnen zu verwelken, wird das Weib von
der Natur mit allen Reizen, ... , ausgestattet: das Gesetz des
Stoffes verwirft alle Beschränkung, hasst alle Fesseln und
betrachtet jede Ausschließlichkeit als Versündigung an ihrer
Göttlichkeit. (Bachofen,S.31)
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Ehe soll für die Frau Sinn des Lebens sein. Da aber Frauen
Beziehungswesen sind, kann dies nicht gelingen (Aliti). Frau
braucht die Nähe, der Mann flüchtet davor, wenn ein Mann viel
redet, ist es meist um zu imponieren, nicht um Nähe und Beziehung
herzustellen.
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Die
weiblichen Geschlechtsteile sind „Quelle des Lebens und der
Freude“.
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Frauen müssen sich ihrer Geschlechtsteile schämen und sie
verstecken, noch immer ist es gesetzlich verboten, nackt aus dem
Haus zu gehen. Schamhaare.
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Vergewaltigung
ist aufgrund der sexuellen Freizügigkeit und des Respekts
gegenüber Frauen unbekannt, oft gibt es nicht einmal ein Wort
dafür.
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Keine Frau und kein Mädchen kann sich nachts angstfrei auf die
Straße trauen à dies
stellt in unserer Kultur eine völlig
legale Freiheitsberaubung dar.
Auch Kriegszeiten lassen Vergewaltigungen florieren.
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Liebe
unter Jugendlichen uneingeschränkt möglich, immer unter
Beachtung der Bevölkerungskontrolle.
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Liebe unter Jugendlichen strikt eingeschränkt.
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Entweder
gibt es keine Homosexualität oder sie wird toleriert.
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Homosexuelle Strebungen sind häufig, jedoch mit starken Tabus
belegt.
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Inzest
wird nicht als Problem angesehen. Ist wissenschaftlich gesehen
auch keines. Die besten Rennpferde sind Inzesttiere. Wenn es
Inzesttabus gibt, dann, um durch Heirat die Beziehungen zu
Nachbarsippen zu optimieren.
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Starke Inzeststrebungen, jedoch auch gleichzeitig mit starkem Tabu
belegt.
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Keine
Prostitution für den Lebensunterhalt.
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Prostitution muss oft den Lebensunterhalt sichern.
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Hetäre
und Konkubine usw. unbekannt.
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Hetäre, Konkubine reichlich vorhanden, also überall.
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Freie
Liebe mit Selbstbestimmung der Frau. Es sind eher kurze
Beziehungen erwünscht.
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„Da die Frau durch den Eintritt in die Ehe gegen das Gebot der
Göttin verstößt, jede Frau müsse der Fruchtbarkeit halber
allen Männern zur Verfügung stehen, muss sie sich in einem
symbolischen Opferakt dem ersten besten Mann hingeben, der sie
haben will. Bornemann 198, S. 265
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Lebenslange Einehe
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Mutter
ist biologische Tatsache.
Jede
Frucht wird nach dem Recht des Bodens, nicht nach dem des Samens
gewonnen. Bornemann 1981, S.359
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Vaterschaft ist juristische Fiktion. Aus dieser Perspektive müssen
wir das Vaterrecht vor allem als eine Institution zur Vererbung
von Privateigentum betrachten. Worum es ging, war Macht und
Besitz. Bornemann 1981, S. 360
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„Alles
wurde in Gruppen erledigt, selten ging eine Frau allein“.
Beobachtungen auf einem Markt der Naxi (H. Göttner-Abendroth).
Dasselbe gilt für den morgendlichen Waschgang zum Fluss bei
brasilianischen Indianerstämmen.
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Auf der Hausfrau und Mutter lastet alle Verantwortung alleine.
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Haremszelt
(„der heilige Ort“) ist Schutzraum der Frauen, in denen sie
für die Kinder sorgen, Gottesdienst machen, Geschichtenerzählen,
schlafen, kochen u.v.m.
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Harem ist Gefängnis für Frauen, erhält jedoch, wenn er auf
verwandtschaftlichen Beziehungen beruht, die Gemeinschaft und
Solidarität der Frauen.
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Geschwisterehe,
damit der Bruder auch in den Stand eines Königs erhoben wird.
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Inzesttabu
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Matrilokal –
Besuchsehe. Beide Ehegatten bleiben in der eigenen Muttersippe.
Ebenso die Kinder. Die Mutter-Tochter-Beziehung ist stark und
ungestört. Der „Mann“ kommt auf Besuch und leistet mehr oder
weniger Arbeit in der Sippe der Frau und übernimmt soziale
Pflichten als Ausgleich/Dank für deren Liebe und Fürsorge. Seine
Heimat aber bleibt seine mütterliche Sippe, in der er jederzeit
wieder willkommen ist und versorgt wird à absolute
soziale Sicherheit für alle Menschen.
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Patrilokal – Männer nützen im besten Falle die
Liebe der Frauen aus, um sie in ihr Haus zu holen, im
schlechtesten Falle rauben sie die Frau à Kinder
gehören ins Haus des Vaters à Mutter
verliert die Altersversorgung, Tochter verliert die tiefste
soziale Beziehung, die zur Mutter, wird materiell enteignet,
sozial entmachtet, und stellt somit ein schlechtes, abhängiges
Vorbild für ihre Kinder dar. Der Mann kann bei Nichtgefallen die
Frau – ohne Kinder – zurückschicken à Druck à Anpassung
(Mulack)
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Ehemänner
sind „Fremde“ in der Sippe der Frau.
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Hohe rechtliche Stellung des Ehemannes
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Freie
Verbindung auf Zeit. Der Ehe Ausschließlichkeit beeinträchtigt
das Recht der Mutter Erde. Bornemann, 1981, S 267
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Darum muss das Weib, das in die Ehe eintritt, durch eine Periode
freien Hetärismus die verletzte Naturmutter versöhnen und die
Keuschheit des Matrimoniums durch vorgängige Unkeuschheit
erkaufen. Der Hetärismus der Brautnacht,.. Bornemann, S. 267
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Zwangsmonogamie auf Lebenszeit, Jungfräulichkeit vor der Ehe
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„Das älteste Prosadokument der Griechen ist die Beschreibung
der Heiligen Hochzeit des Zeus. Bornemann, 1981, S. 265
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„Es war eine akzeptierte Redewendung in solchen Kreisen, dass
ein unverheiratetes Mädchen, wenn es ein Kind bekam, zu sagen
pflegte, ein Gott habe sie besucht. Bornemann 1981, S 271
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Endet
mit der Liebe.
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Endet mit dem Tod.
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Dem
Naturgesetz des Stoffes ist eheliche Verbindung fremd und geradezu
feindlich (Bachofen,S. 82)
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Ehepflicht in Sparta: „...der alte Junggeselle, musste eine
bestimmte, ihn als solchen kenntlich machende Kleidung tragen und
sich bei gewissen Gelegenheiten sogar nackend in der
Öffentlichkeit zeigen, um seine moralische Blöße
kundzutun.“ Bornemann
1981, S. 338
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Keine
Namensänderung der „Ehe“partner.
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Namensänderung, um die Abhängigkeit zu zeigen
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Liebe
ist völlig unbelastet von sozialen und materiellen Abhängigkeiten
– allein die Liebe ist wichtig in diesen freien Beziehungen. Die
Frau sucht den Partner nicht nach der sozialen Sicherheit aus,
sondern nach menschlichen Qualitäten. Bei der Partnerwahl kann
sie deshalb, zum zweiten Mal, nach der Erziehung der Kinder, die
sozialen Qualitäten ihrer Gemeinschaft beeinflussen.
Schimpansinnen
suchen nach neuesten Erkenntnissen den Partner nach dessen
Immunsystem aus. Ihre Kinder stammen nicht vom
„Möchte-gern-Herdenführer“.
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Frau begibt sich in totale materielle Abhängigkeit, wird
erpressbar. Eine Ehe ist oft Voraussetzung um überleben zu
können. Einzige Alternative sind z.B. die Beginen-Klöster
gewesen, die u.U. selbst für ihren Lebensunterhalt arbeiteten.
Damit waren sie unabhängig vom Mann, wenn man vom Stifter
absieht. Weil sie sich jedoch auch oft weigerten, sich der
kirchlichen Autorität zu unterstellen, wurden auch sie vor die
Inquisition gestellt.
Töchter, die ein Erbe haben, sind nicht frei in der Gattenwahl
(4. Mose 36.6 ff.), (Weiler), da die Ehe ja nur eingerichtet wurde
um den Frauen die Felder und Herden wegzunehmen.
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Scheidung
ist jederzeit ohne Komplikationen möglich, da jede Frau in der
Gemeinschaft ihrer Sippe für sich und ihre Kinder den
Lebensunterhalt selbst bestreitet. Es wird sogar erwartet, dass
eine „Ehe“ kurz sein soll, denn dieses dadurch entstehende
„Monopol“ könnte „Sklaverei“ und „Chaos in ihrem Clan“
erzeugen. Denselben Grund hat Polyandrie, sie stärkt die
Solidarität der Frauen.
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Scheidung war bis ins letzte Jh. verboten und führt die Frau auch
heute noch oft in Sozialhilfe Wobei ich dies eher für ein Problem
der (männl.) Technisierung halte. Vorher konnten die Frauen ihren
Lebensunterhalt (Weben, Landwirtschaft) im Beisein ihrer Kinder
selbst ausüben und waren deshalb unabhängig.
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Wenn
ein Ehemann sich schlecht benimmt wird ihm vom Sippenonkel
vorgehalten: Mein Clan ist ein guter Clan – achte gefälligst
auf deinen Ruf! Oder er wird ohne viel Aufhebens vor die Tür
gesetzt. Vergewaltigung führt automatisch zur Scheidung
(Minangkabau nach Derungs, Göttner-Abendroth ).
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Schlechtes Benehmen wird oft selbst von den betroffenen Frauen
gedeckt, da ja nach unserem patriarchalen Gedankengut die Frau an
allem selbst schuld ist. Auch wenn sie geschlagen wird oder die
Ehe aus sonstigen Gründen zerbricht liegt die Schuld bei ihr und
sie muss sich schämen, unfähig für die Ehe zu sein.
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Frauen
verfügen frei über sich selbst, ob und mit wem sie eine
Beziehung eingehen wollen. Bei den Eskimos heißt die Große
Mutter “Sie, die keinen Gatten nehmen will“ (Galahad).
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Ehe ist Zwang. Im Patriarchat hat eine Frau schließlich nur noch
die Wahl, unterworfene Gattin oder verwerfliche „Hure“ zu
sein.
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Eine
Ehe berechtigt nicht dazu, sich gegenseitig zu beerben, das
Eigentum eines jeden Partners und dessen Sippe bleibt gänzlich
unberührt.
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Die Ehe- und Erbgesetze wurden zu dem Zwecke geändert, den Frauen
die Felder, Häuser und Handwerksbetriebe abzunehmen. Zu dieser
Gesetzesfolge gehört auch der Hexenhammer. Bis zum Mittelalter
gab es im Volk keine Ehe, da waren Frauen noch Besitzerinnen von
Äckern und Häusern.
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Ehe
ist reine Liebe.
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Ehe dient dem Mann neben Geld- und Machtinteressen auch dazu,
versorgt zu sein.
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Liebe
ist die Verbindung zwischen zwei Menschen.
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„Verbindung“ mit jemandem zu haben wird von Männern oft mit
„herrschen über“, “Macht haben über“ verwechselt. So
gesehen, wird eine Liebes-Verbindung als hierarchischer Zustand
betrachtet. Tja, sie können ja nicht wissen was Liebe bedeutet.
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...
gilt es heute noch als unschicklich für eine Tochter wie für
einen Sohn, enge emotionale Beziehungen zum Ehepartner zu
unterhalten. (Meier-Seethaler,S. 103).
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Durch Höherwertung der Mann/Frau-Beziehung werden die
Sippenbeziehungen entwertet. Dabei sind diese doch noch immer die
stabilsten und zuverlässigsten.
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Wie
sehr es der ursprünglichen, matrizentrischen Vorstellung
zuwiderläuft, dass eine Mutter ihre Tochter und deren künftige
Kinder verliert, zeigt sich an einem tibetanischen Hochzeitsritus,
bei dem die verletzte Weltordnung symbolisch wiederhergestellt
werden muss (Meier-Seethaler,S. 110)
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„Mommsen geht deshalb so weit, dass er das Wort familia als
„Knechtschaft“ übersetzt; nicht ohne Berechtigung, denn mit
der Einführung der Familie beginnt tatsächliche die Knechtschaft
der Frau. Deshalb kann die Befreiung der Frau auch nie ohne
Zerschlagung der Familie erfolgen. Bornemann 1981, S. 358
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Weitere
Aspekte unter dem Kapitel „Werte“
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Beiden
gemeinsam ist die Erkenntnis, dass Werte nur dann tief wirksam
sind, wenn sie den Kindern schon möglichst früh beigebracht
werden. Aber vor allem brauchen die Kinder eine positive
Identifikation/Bindung/Urvertrauen mit der Elterngeneration. Diese
bekommen sie nach weltweiten Forschungen in allen Kulturkreisen
nur durch ständigen Körperkontakt, jahrelange Stillzeiten und
liebevolle Zuwendung. Auch wird ihnen im ersten Jahr jeder Wunsch,
da er ja nur ein Primärbedürfnis nach Nahrung und Liebe sein
kann, von den Augen abgelesen. Dies ist bei allen untersuchten
Völkern gleich. Erst dadurch wird das Vertrauen geschaffen, damit
sie die friedlichen oder eben die kriegerischen Eltern aus eigenem
Antrieb nacheifern. Ansonsten ist alles Gesagte sinnlos, auch wenn
es hundertmal wiederholt wird. Wobei Kinder mit zunehmendem Alter
immer mehr ihren eigenen Willen entwickeln, den man auf alle Fälle
respektvoll behandeln sollte. Dann kann man von den Kindern auch
Respekt für seine eigenen Wünsche abverlangen, den sie dann auch
erbringen sollten. Und die Kinder lernen, selbst Verantwortung für
ihre Entscheidungen zu übernehmen. Bevormundete Kinder lernen das
nie.
Erbanlage
und Konstitution sind beim Menschen „Aufgabe“, nicht wie beim
Tier Endgültiges.
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Gewaltfrei,
friedlich. Dies ist sichtbar an heute lebenden Völkern und in der
Archäologie. Werkzeuge, die gefunden wurden, waren nur für
friedliche Zwecke geeignet, außerdem fehlen in Städten jegliche
Zeichen von Gewalteinwirkung. Ebenso fehlen Stadtmauern.
|
Gewalttätig, sadistisch. In der Kunst sehr häufig Darstellung
von Gewalt und Krieg.
...weil jedes neue Leben immer wieder mit derjenigen Eigenmacht
ausgestattet ist, die ihm erst einmal genommen werden muss, wenn
das patriarchale System weiter bestehen will.(Werkhof S.47).
In der griechischen Antike war die Fähigkeit der Frauen zur
Trauer so exzessiv, dass die athenische Regierung die Trauer der
Mütter, die ihre in endlosen Kriegen getöteten Söhne begruben,
gesetzlich verbot. Diese Trauer sollte nicht mehr öffentlich
gezeigt werden ... (Heute gibt es im Gegenteil Mütter, die selbst
Soldaten sein wollen)(Werlhof,S. 58).
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„In
den Kindern kommen die Göttinnen und Götter zur Erde“. Anders
als im christlichen Abendland galt es in Nepal als Sünde, Kinder
zu schlagen. Sie wurden vielmehr als Quelle des Glücks angesehen.
(Mulack, Jesus, S.188)
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Züchtigung als Zeichen väterlicher Liebe. Hebr.12,4.
Denn wen der Herr liebt, den züchtigt er; er schlägt mit der
Rute jeden Sohn, den er gern hat. Hebr.12,6.
Laß nicht ab den Knaben zu züchtigen. Sprüche 23.13.
Heute wissen wir uns oft nicht anders zu helfen als zu schlagen.
In der Erziehung und unter Erwachsenen.
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In
der Pflege der Leibesfrucht lernt das Weib früher als der Mann
seine liebende Sorge über die Grenzen des eigenen Ich auf
andere Wesen erstrecken und alle Erfindungsgabe, die sein Geist
besitzt, auf die Erhaltung und Verschönerung des fremden Daseins
zu richten. Von ihm geht jetzt jede Erhebung der Gesittung aus,
von ihm jede Wohltat im Leben, jede Hingebung, jede Pflege
und jede Totenklage... (Bachofen,S.12.). Dies ist vielleicht auch
eine angeborene Eigenschaft der Frau, da sie auffallend häufig
auch und gerade bei Frauen auftritt, die nicht Mutter sind
(Mitgefühl).
|
Egoismus wird hochgehalten. Die trotzdem noch vorhandene
„Aufopferungs“bereitschaft mancher Frauen, die ja durchaus für
das kleine Kind lebensnotwendig ist, hat deshalb große
Berechtigung. Sie wird aber oft von den Kindern, dem Mann oder der
übrigen Umwelt ausgenutzt. Dasselbe gilt für das Mitgefühl und
das „Verständnis“, das eine Mutter für ihre Kinder und
sonstige Anvertrauten hat.
|
|
Selbstliebe
wird als Voraussetzung für die Liebe zu anderen
Menschen/Lebewesen gesehen.
|
Frau soll nur einen Mann lieben und sich selbst schon gar nicht.
Selbstliebe und Nächstenliebe werden als konkurrierend
betrachtet.
|
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|
Die Analytische Psychologie, die angetreten ist, die Menschen mit
dem Unbewussten zu konfrontieren, zementiert die gigantische
Täuschung, Patriarchate seien auf der Macht des Geistes und nicht
auf dem Geist der Macht begründet. Sie verdrängt die
Ursprungsgeschichte des Patriarchats, die eine Geschichte brutaler
Gewalt gewesen ist, in den Bewusstseinsschatten. (Weiler S.207).
|
|
...,
während Mutterschaft zwar eine Macht darstellt, aber keine
Herrschaft begründen kann (und will), weil sie das neue Leben nur
bis zu dessen Selbstständigkeit begleitet und von diesem Ziel her
gesehen auch nicht grundsätzlich an dessen Unterwerfung
interessiert sein kann. (vgl. S.Vegetti-Finzi; E. Canetti). D.h.
dass Mütter Herrschaft nicht benötigen. Sie ergibt für sie
keinen Sinn, ja sie ist regelrecht kontraproduktiv (Werlhof,S.
49).
|
Die Erziehung ist in nebenstehendem Sinne nicht mehr
verantwortungsbewusst. Dies hat auch auf Frauen abgefärbt, unter
anderem dadurch, dass Frauen manchmal keinen anderen Sinn im Leben
mehr haben als die Kinder zu erziehen. Deshalb können sie
manchmal die Kinder nicht loslassen ohne einen Identitätsverlust
zu erleiden.
|
|
Da
die Primärbedürfnisse befriedigt werden (seelische Wahrheit),
ist der Mensch nicht gezwungen, sie durch Ersatzbefriedigungen zu
stillen, was sowieso nie gelingen kann. Der Mensch ist zufrieden,
liebenswürdig, heiter, unbeschwert, vertrauensvoll.
|
Nichtmal die Primärbedürfnisse nach Liebe werden gestillt,
deshalb sucht der Mensch sein Leben lang nach (selbstredend
unwirksamen)Ersatzbefriedigungen und ist auch häufig nicht
bereit die gesunde Vernunft der Erwachsenen anzunehmen. Falls
diese irgendwo anzutreffen ist.
|
|
Der
Mensch ist sich der Liebe der anderen Menschen sicher, dies wird
durch gekonnte, gute Erziehung(sbedingungen) erreicht
(Liedloff) à optimistisches
Vertrauen und Glücksgefühl, dazu ein gesunder Lebensgenuss.
|
Gefügige Liebe und Unsicherheit. Der Mensch meint, sich die Liebe
der Menschen verdienen zu müssen – nett sein, Leistung/Erfolge
bringen, schön sein, Pflichterfüllung (Liedloff).
|
|
Das
Gleichheitsbewusstsein wird sehr gepflegt. Angeberei wird aus
diesem Grunde mit hoher sozialer Kompetenz behandelt. Wie sie das
machen, ohne dass derjenige größenwahnsinnig wird,
muss noch genauer erforscht werden.
|
Das Interesse einzelner ehrgeiziger Gruppen, einen Mann ihres
Standes ... hochzustilisieren (Weiler) erhebt die ganze Gruppe
über die restlichen Menschen.
|
|
Gute
Vorbilder, Grundmuster von Weiblichkeit (Weiler) im realen Leben
und in Geschichten. Die Frauen darin sind stark, solidarisch,
lebendig, gefühlvoll, sympathisch und haben eine hohe emotionale
und soziale Kompetenz à Diese
Vorbilder erzeugen ein gutes Selbstwertgefühl. Schließlich
braucht ein Kind Verhaltensvorbilder, diese sind Voraussetzung für
die Entwicklung der Persönlichkeit. Und das sind reale Menschen,
Filme, Märchen und Geschichten.
|
Die Frauen im richtigen Leben, in den Medien und in den Märchen
sind in der Regel schwach u. machtlos. Ist eine Frau in einem
Film/Buch stark, von Männern unabhängig und gar noch
erfolgreich, dann wird sie mit Sicherheit unsympathisch, ungeliebt
und vor allem als schlechte Mutter dargestellt. Bestes Beispiel
„Harry Potter“. Eine von Männern geliebte Frau ist niemals
unabhängig und erfolgreicher als der Mann. Dies gilt leider auch
oft für von Frauen gemachtes. Rühmliche Ausnahme: Erin
Bronckowich. Julia Roberts erhält sogar noch eine Anerkennung für
ihren Erfolg. Wobei sie natürlich ihre Kinder leiden lassen muss,
ihren Freund opfern muss und nicht frauensolidarisch ist.
|
|
Die
Gefühle werden respektiert, ernst genommen, die Situation wird
entsprechend erklärt, geklärt und wenn es sinnvoll erscheint,
auch geändert.
|
Gefühle werden verdrängt mit den Aussagen „Gefühlsduselei“
und „Frauen sind so emotional“. Frau soll sich beherrschen.
Damit wird versucht, Wut und berechtigten Zorn der Frau zu
unterdrücken. Die meisten fallen drauf rein, arbeiten an sich,
lassen die Situation unverändert.
|
|
...
die kultische Auszeichnung ... der finstern Todesseite des
Naturlebens vor der lichten des Werdens, der Verstorbenen vor den
Lebenden, der Trauer vor der Freude (Bachofen,S.10)
|
Tod, Trauer werden aus dem Leben verbannt. Dadurch wirken die
daraus entstehenden Gefühle der Beklemmung, Angst usw. umso
stärker und nachhaltiger.
|
|
Mit
Rücksicht auf die Gefühle anderer Menschen größtmögliche
emotionale Ehrlichkeit.
|
Emotionale Ehrlichkeit wird uns systematisch abtrainiert.
|
|
Die
Mütter werden als wichtigste Menschen geachtet.
|
Die Mütter werden in den Medien erst entmachtet und dann
verdrängt. (Claudia v. Werlhof: Mutterlos!!!)
|
|
Die
Frauen achten, dass alle Menschen emotional frei und selbstständig
urteilen und handeln können.
|
Der Mann will die Eigenmächtigkeit und Selbstständigkeit der
Frauen brechen.
|
|
Jeder
Mensch hat Anspruch auf Lebensglück. Arbeit ist für die
Ernährung notwendig.
|
Glück muss hart erarbeitet werden. Arbeit/Leistung ist Sinn und
Rechtfertigung des Lebens.
|
|
Man
darf nicht in das Leben eines anderen Menschen eingreifen. Also
darf man auch keine Kriege führen.
|
„Manipulieren aber richtig“ als Buchtitel, Kriege, Diktatur
der Mehrheit über die Minderheiten sind in der Demokratie völlig
legale Mittel in das Leben anderer Menschen einzugreifen.
|
|
Frauen
kontrollieren ihre Fruchtbarkeit selbst, der Mann hat keinerlei
Verfügungsgewalt über deren Wille zu Kindern.
|
Männer kontrollieren die Fruchtbarkeit der Frau durch vielfältige
Normen und Werturteile. Eine Frau darf sich nicht sterilisieren
lassen ohne Unterschrift des sie besitzenden Mannes.
|
|
Frauen
sorgen durch Bevölkerungskontrolle dafür, dass die Anzahl der
Kinder nur so groß wird, dass sie sie stressfrei ernähren und in
der Erziehung ihren Erkenntnissen gerecht werden können à keine
emotionalen Lücken bei Müttern und Kindern à kein
Buhlen um Anerkennung. Keine Anpassung der Anerkennung wegen,
sondern der Liebe wegen.
Viele
Tiere, z.B. Wölfinnen und Raubvögel tun das auch.
|
Die Kirche verbrennt „Hexen“, um das Wissen um Verhütung und
Abtreibung auszurotten.
Kinder sind Potenzbeweis, vermehren die Schäfchen der
Herrschenden und helfen erobernà deshalb
nach oben keine Grenzen à Ausbeutung
der Natur à noch
mehr Eroberungskriege, um das Volk ernähren zu können.
|
|
Kinder
werden aus Verantwortung dem Leben gegenüber in die Welt gesetzt
– Wiedergeburt.
|
Wir gebären keine Kinder, sondern Ausreden, Sündenböcke,
Angabeprojekte, Ersatzpartner, Publikum, Kitt für misslungene
Ehen, Geschäftsnachfolger, Druckmittel, Spielzeug...
|
|
Die
Frauen sorgen dafür, dass die Lebens- und Arbeitsverhältnisse so
sind, dass sie sich selbst und den Bedürfnissen ihrer Kinder nach
Zuneigung, Zärtlichkeit und Freiraum gerecht werden können.
Erzieherin ist Unterstützerin.
|
Es ist fast unmöglich sich selbst und den Kindern so gerecht zu
werden, wie beide es emotional brauchen (siehe Liedloff). Es ist
zwar praktisch machbar, alles zu managen, aber die wirklichen
Bedürfnisse von Eltern und Kindern bleiben häufig auf der
Strecke.
|
|
Die
Rolle der Elterngeneration in ihrer Wirkung auf die Kinder wird
als sehr wichtig anerkannt. Die natürliche Macht der Mutter wird
bewusst erkannt und verantwortlich gehandhabt.
|
Jede/r schiebt die Verantwortung anderen zu. Irgendwie wird das
Kind schon werden. Großes Unwissen, Unsicherheit, Unvermögen und
Unbewusstsein.
|
|
Umfangreiche
Persönlichkeitsentwicklung, Initiation und Schulung der
psychologischen Kenntnisse für alle Menschen.
|
Niemand würde sich anmaßen, sich an den Steuerknüppel eines
Düsenjets zu setzen ohne die entsprechende Eignung und
Ausbildung (Aliti). Mütter jedoch, die für die Zukunft des
Lebens verantwortlich sind, werden nicht eine Stunde
ausgebildet. Die psychologischen Kenntnisse, die noch rudimentär
vorhanden sind, werden benutzt, um zu manipulieren (Werbung) und
um abhängig zu halten (Ängste).
|
|
Die
Mutter gibt Weisungen, die gehört, überdacht und nach eigenem
Abwägen ausgeführt werden.
|
Vater gibt Gebote, die blind befolgt werden müssen (Mulack).
Widerspruch und Kritik sind sehr unerwünscht.
|
|
Die
Menschen dürfen sich an ihren individuellen Eigentümlichkeiten
und ihrem Eigensinn orientieren (immer mit Rücksicht auf die
Umwelt).
|
Man orientiert sich am Markt, am Erfolg, an der Erwartung der
anderen, an der Rolle, die einem zugestanden/zugesprochen wird.
|
|
Zusammenarbeit
und gegenseitige Hilfe wird als wichtig erkannt und gut gepflegt.
|
Zusammenarbeit wird bestraft: eine sechs fürs Abschreiben
(lassen) in der Schule à das
prägt
|
|
Das
männl. Konkurrenzdenken wird erzieherisch geschickt in
sozialverträgliche Bahnen gelenkt.
|
Ungehemmte Konkurrenz lenkt die ganze Gemeinschaft.
|
|
Äußerst
intelligente, sichere Erziehung zu Frieden und Harmonie. Vor allem
guter Umgang mit Konfliktsituationen, so dass nach Konflikten
niemand verärgert zurückbleibt. Auch Mahatma Gandhi war ein sehr
gewalttätiger Mensch, der regelmäßig seine Frau schlug, bevor
er durch Vorbild und Erziehung seiner Frau zum weltbekannten
Friedensfürst wurde. Wie sie das gemacht hat, wäre wichtig zu
wissen. Bei uns klappt das in den wenigsten Fällen.
|
„Primitive“ Methoden und Unsicherheit: Gewalt, die im alten
Testament geheiligt wird, und Geld werden als einzige
Lösungsmöglichkeit für Konflikte zw. Völkern und Menschen
angesehen;
Gerechtigkeit wird als unmöglich angesehen; ansonsten werden
Konflikte unter den Teppich gekehrt à erzeugt
immer mehr Zorn, Aggression, Gewalt, Hass, Unzufriedenheit und
Neurosen.
|
|
Aggression
ist integriert in die Lebensaufgabe, d.h. sie wird dort
eingesetzt, wo sie dem Leben dient.
|
Aggression dient nicht mehr dem Leben, sondern dem Durchsetzen
individueller Interessen oder entgleitet dem wütenden Menschen
völlig zügellos.
|
|
Niemand
übt über jemand anderen Herrschaft aus, auch nicht die Mütter
über die Kinder.
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Herrschaft wird zum göttlichen, unumstößlichen Prinzip erklärt,
schon Adam soll über Eva herrschen. Die Frage, ob es richtig ist,
dass eine „Elite“ über andere herrscht wird nicht gestellt
oder sofort als irreal abgetan. Dies ist nur möglich, indem uns
die größte Zeit unserer Geschichte verschwiegen oder verfälscht
wird.
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Frauen
kämpfen in Solidarität gegen jegliche Herrschaft.
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Frauen unterstützen hier, wie in fast allen anderen Bereichen
auch, die Vorgaben und Interessen der Männer. Sie dienen ihnen,
indem auch sie herrschen, zum Beispiel über andere Frauen, und
dem Mann auch diese Drecksarbeit abnehmen. Das stabilisiert die
Herrschaft des Mannes, die sich sonst auflösen würde.
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Frauen
sorgen dafür, dass sie selbst psychisch gesund bleiben und die
Prinzipien der Erziehung auch das Kind glücklich machen. Nur
glückliche freie Menschen können glückliche freie Kinder
erziehen.
Buch:
Auf der Suche nach dem verlorenen Glück von Jean Liedloff.
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Den patriarchalen Frauen wurde das Wissen um eine
glücklichmachende Lebensweise genommen. Kirche, Staat und
Werbewirtschaft nützen die daraus entstandenen psychischen
Defizite und das im Menschen
natürlicherweise vorhandene Gleichheitsbewusstsein
für ihre Geld- und Machtmanipulationen aus.
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Erziehung
zu gegenseitiger Achtung und Hilfsbereitschaft hilft, den Frieden
in der Gesellschaft zu erhalten. In Catal Hüjük (städtische
Hochkultur in der Türkei) sind über einen Zeitraum von 1000
Jahren keine Spuren von Massakern, Krieg, Folter nachzuweisen.
Dann wurden dort weitere Ausgrabungen untersagt, weil so was nicht
sein darf. Dies gilt auch für Kreta u.a. Kulturen.
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Konkurrenzprinzip erzeugt Großmannssucht und in letzter
Konsequenz auch Kriege, da jeder der Größte sein will. Jedoch
hat die Meßlatte für diese Größe falsche Werte auf ihrer
Skala. Trotz unzähliger archäologischer und ethnologischer
Beweise wird immer noch behauptet, es habe schon immer Krieg und
Gewalt gegeben.
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Keine
Unterdrückung à keine
Angst.
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Gewalttätige, grausame Herrschaft erzeugt angepasste, feige,
unterwürfige Untertanen, ängstliche Speichelleckerei, Hass...
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Hohe
Wertigkeit des Ausgleichs. Geben und Nehmen des Individuums sollen
sich die Waage halten. Egoismus wird als normale menschliche
Eigenschaft anerkannt und sehr gekonnt durch diese moralischen
Werte im Zaum gehalten.
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Egoismus wird nicht ernst genommen, sondern nur verdammt und
deshalb umso heftiger ausgelebt. Im wirtschaftlichen Bereich wird
er sogar als heilsbringend für alle gefeiert. Manchen Menschen
wird er ganz ausgetrieben à ausbeutbar
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Männliches
Imponiergehabe, das bei Mensch und Tier beobachtbar ist und dem
Zwecke der Selektion bei der Fortpflanzung dient, wird als
potentielle Gefahr für die Gemeinschaft erkannt. Es werden
Traditionen gepflegt, die es ermöglichen, das Imponiergehabe
sozialverträglich zum Nutzen der ganzen Gruppe einzusetzen.
Video
von Gordian Troeller: Abschied vom Lachen. Das Leben
der Campa-Indianer in Südamerika in Frieden, Gleichberechtigung
und Naturschutz, Firma Allstar-Entertainment in Düsseldorf,
Bestellnummer: 900-287,
Tel.:
0211/626591.
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Der schwerwiegendste Fehler heute ist, dass sich der Mensch von
der Abhängigkeit von seiner Biologie freigesprochen hat. Da er
nur noch entweder/oder denken kann: Entweder Biologie oder
Erziehung. Die Verdrängung der Triebe und der
Instinktabhängigkeit hat fatale Folgen. Männliches
Imponiergehabe aufgrund des Testosterons (war früher
Schulbuchweisheit, heute kann ich keine aktuellen Forschungen mehr
finden) wird geleugnet, es kann ihm deshalb nicht mehr klug
entgegengetreten werden und wirkt sich deshalb ungebremst
schädlich auf die Natur, das Leben und die Gesundheit der
Menschen aus. Und da es im Unbewussten bleibt ist es umso stärker.
Konkurrenzdenken führt zu:
- überhöhtem Konsum auf Kosten d. Umwelt
- Unfrieden/Krieg/Kampf/Eroberungen
- Erniedrigungen von Natur und Frauen
- Unterdrückung ganzer Völker, Kolonialismus
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Männer
sind eher Individualisten
(Monika
Rößiger).
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Starker Anpassungsdruck mit Männlichkeitskult:
- weinende Kinder gelten als wehleidig
- Männerhäuser
- schmerzhafte Initiationsriten der Jungen
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Männliche
Faulheit wird in gewissem Maße akzeptiert. Das Imponiergehabe
oder der Dank/Ausgleich für die Liebe der Frau ist dem Mann
Motivation sich an der gemeinsamen Arbeit zu beteiligen (Hausbau,
pflügen).
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Faulheit ist die Wurzel allen Fortschrittes: Da der Mann die
Wirtschaft an sich gerissen hat, jedoch zu faul ist, selbst zu
arbeiten, hat er Frauenausbeutung, Frondienste, Ablass,
Sklavenarbeit und zuletzt die Technik erfunden.
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Freiheit
und Selbstverantwortung sind höchstes Gut, weshalb die psychische
Gesundheit sehr wichtig genommen wird. Die matriarchalen Völker
wissen bestens Bescheid, wie Menschen glücklich und ausgeglichen
werden. Sie lächeln nur verständnislos, wenn sie hören, wie
viele Erziehungsprobleme wir haben. (Forschungen von Monika
Rößiger).
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Psychische Probleme werden bewusst erzeugt oder aber dankend
hingenommen. So z.B. Kirche und Staat die Schuldgefühle,
Minderwertigkeitsgefühle und Ängste, die Wirtschaft die innere
emotionale Unzufriedenheit. Autoritäre Unterdrückung sorgt bei
Kindern und damit in Volk und Gesellschaft für das gewünschte
Untertanentum. Das Wissen, wie man Kinder zu Freiheit und dennoch
zu Verantwortungsbewusstsein erzieht, ist verloren.
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Mehr
Körperkontakt, Zärtlichkeit à keine
traumatisierten Säuglinge.
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Zu oft fehlt der Körperkontakt à traumatisierte Säuglinge
(Stresshormone beim alleingelassenen Säugling genauso hoch wie
bei Piloten beim Flugzeugabsturz – akute
Lebensgefahr) à chronische
Hemmung der Atmung à Charakterlicher
und muskulärer Panzer.
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Viel
körperliche Zuwendung und Zärtlichkeit (in der das Kind
mitbestimmen kann)
Keine
Unterdrückung der Sexualität,
Keine
Unterdrückung des emotionalen Ausdrucks,
Gute,
respektvolle Behandlung der Kinder, Nachvollziehbare Begründung
von Vorschriften,
à gewaltfreie,
neurosenfreie Menschen
(Gründliche
Studie hierzu über die Trobriander von Wilhelm Reich)
Wie
wir wissen, lernen die Kinder viel mehr und tiefer durch das, was
sie an uns sehen und erleben als durch das, was wir ihnen
vorschreiben. Die ethnologische Forschung hat nachgewiesen, dass
es keine gewalttätigen Völker gibt, die nicht auch ihre Kinder
traumatisieren.
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Primäre menschl. Bedürfnisse und Triebe werden unterdrückt oder
umgeformt:
Gleichgültigkeit gegenüber weinenden Säuglingen
Zufügen von Schmerzen
Trennung des Kindes von der Mutter
Immobilisierung durch zu strammes Einwickeln
Verweigerung der Brust o. zu frühe Entwöhnung,
Traumatische, drohende Reinlichkeitserziehung,
Unterdrückung von Neugierde,
Unterdrückung des emotionalen Ausdrucks,
Unterdrückung der Sexualität und Beschneidung,
keine freie Wahl des Sexualpartners,
Verlangen von blindem Gehorsam ohne Erklärung,
Unterdrückung von körperlichem Austoben à
Charakterlicher und muskulärer Panzer, Neurosen à
destruktive (Auto)Aggression und sadistische Gewalt als Ausdruck
eines völlig unnatürlichen Zustandes des Menschen (Wilhelm
Reich).
Die systematische Durchsicht aller weltweit existierenden
Literatur bestätigt diesen Zusammenhang von Kindheitstrauma,
Sexualunterdrückung, Männerherrschaft und Gewalt in der Familie.
Die Natur des Säuglings und Kindes wird in einer Weise behindert,
wie es in der Tierwelt allgemein unbekannt ist. (DeMeo 1985).
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Ausreichende
und hilfreiche Arbeit mit dem Unbewussten. Vermeidung von
Verdrängung.
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Das Unbewusste wird dort gelassen wo es ist, von dort aus wirkt es
umso stärker schädigend.
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Keine
schmerzhaften Initiationsriten
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Häufig schmerzhafte Initiationsriten.
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Die
Dinge, die heilig sind (Natur, Wasser, Bäume....), werden streng
geschützt, ansonsten ist Toleranz angesagt.
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Die Dinge, die heilig sind (Macht, Geld....), werden streng
geschützt, auch sonst ist Intoleranz angesagt
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Gekonnte,
bewusste Trauerarbeit. Vor allem auch bei Todesfällen. Wobei der
Tod als natürlicher Vorgang gesehen wird. Werden und Vergehen.
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Jegliche psychologische Arbeit ist verpönt, da sie als
Eingeständnis von Schwäche gilt.
Ewige Suche nach Unsterblichkeit.
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Mythen,
Märchen haben positive Frauenbilder für die Jungfrau, die
Mutter, die Weise Alte, die Liebende, die Handelnde, die Bäuerin,
die Heilerin, die Priesterin, die Richterin, die Wissende, die
Prophetin, die Künstlerin, die Königin, die wilde Frau u. ev.
die Göttin (frei nach Aliti).
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Mythen, Märchen haben fast nur negative oder unvollständige
Frauenbilder. Sie sind auf Einzelaspekte reduziert oder gar
ganz verschwunden. Nur an Vorbildern jedoch kann sich ein Mensch
entwickeln. Das, was das Mädchen sieht, nimmt es als eigene Denk-
und Handlungsgrundlage, als Vorbild.
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Alle
Sippen eines Dorfes oder einer Stadt haben gleiche Häuser oder
Wohnungen.
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Es gibt Slums und Luxusvillen nebeneinander.
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Die
Städte haben keine Stadtmauern.
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Bewehrte Städte mit Mauern.
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Lage
des Ortes am Fluss (Bachofen,S. 335).
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Bewehrte Burgen als Wohnungen oder Amtssitze der Herrscher auf
strategischen Höhenlagen und in militärischen Sperrgebieten
(Bannmeile).
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Sippenhaus,
meist in Form eines Langhauses, in dem alle Angehörigen einer
Sippe wohnen, seit 300.000 Jahren.
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Einzelhäuser für Kleinfamilien.
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Amerika:
Bis zur Ankunft der Europäer war es noch keinem Mann eingefallen,
sich um Architektur zu kümmern (Galahad).
Wo
Frauen und Kinder längst in Hütten leben, schlafen die Männer
oft noch unter Bäumen im Freien (Galahad).
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Männer sind, wie für alles, so auch für Architektur und
Bauarbeiten zuständig.
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Akzent auf Produktion (Freude an der Arbeit)
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Akzent auf Konsum (Bornemann Seite 520)
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Kreativität (Bastler, Künstler, Denker)
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Leistung (um höhere Ausbeutungsrate zu haben)
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Arbeit als Freude an der Kreativität
Sinnvolle
Produkte (Heilige Gegenstände zur Verehrung der Göttinnen)
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Arbeit als unvermeidliches Übel, da nicht selbst
entschieden werden kann, was und wie hergestellt wird. Auch haben
die Produkte keinen Sinn mehr.
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Oberstes
Prinzip ist optimale Bedürfnisbefriedigung, bei
größtmöglicher Schonung der Natur – immer im Zusammenhang mit
Bevölkerungskontrolle:
Nach
dem Wort, das du im Namen des Herrn uns sagtest, wollen wir dir
nicht gehorchen; sondern wir wollen tun nach allem dem Wort, das
aus unserm Munde geht, und wollen der Himmelskönigin räuchern
und ihr Trankopfer opfern, wie wir und unsre Väter, .... Da
hatten wir auch Brot genug und ging uns wohl und sahen kein
Unglück. Seit der Zeit aber, dass wir haben abgelassen, der
Himmelskönigin zu räuchern und Trankopfer zu opfern, haben wir
allen Mangel gelitten und sind durch Schwert und Hunger
umgekommen. (Jeremia 44.16).
...
Quelle aller jener Wohltaten, die sich über das ganze Dasein der
dem Mutterrecht huldigenden Völker verbreitete (Bachof. S.26).
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Oberstes Prinzip ist Konkurrenz unter
bewusster Missachtung und Unterdrückung der wahren Bedürfnisse
der Menschen. Viele bleiben auf der Strecke. Die männliche
Gottheit schreibt die falschen Werte vor, wie z.B. Missionierung
und „macht euch die Erde untertan“...
Die Resultate beweisen nichts anderes als den lediglich
zerstörerischen Charakter dieser Perversion und dieses
„Erfindergeistes“, der sich nicht damit abfinden kann, dass
alles, was wir brauchen, schon da ist. (Werlhof,S.51).
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„Einige
Städte“, sagt er (Diodor), „haben von Orakeln den Befehl
erhalten, die Mütter von Enguium zu verehren, weil die Verehrer
derselben nicht nur in ihrem Privatleben glücklich sind, sondern
auch ihren Staat in einem blühenden Zustande sehen würden.“
(Bachofen,S.121).
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Subsistenz: Ökonomische
Selbstversorgung.
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Arbeitsmarktabhängig, da des Bodens beraubt.
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Sozialwirtschaft
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Marktwirtschaft
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Dezentral
mit regem Gütertausch
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Steter Drang zur Zentralisation (Globalisierung)
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Wirtschaft
dient dazu, die wirklichen Bedürfnisse der Menschen zu
befriedigen, Nahrung, Kleidung, Spiritualität, Häuser.
Sie
ist größtenteils Frauensache, Männer haben getrennte Ökonomie:
Splitternackt,
..., lenken die Weiber in den eiskalten Nächten die Kanus, ihr
ausschließliches Eigentum, ins Meer hinaus und fischen auf
primitivste Art, aber so erfolgreich, dass die Missionare und
fremden Matrosen mit ihren weit besseren Methoden den kürzeren
ziehen. Ein Überschuss an Beute wird dann im Missionshaus
eingetauscht „gegen Theologie und Biskuits“ (Galahad).
Der
Text in Sprüche 31.16-26 in der Bibel „spiegelt eine
Gesellschaft, die ihr Wohlergehen der Tüchtigkeit von Frauen
verdankt.“ (Weiler).
Jedoch
arbeiten natürlich auch die Männer dort mit, wo sie sich berufen
fühlen. Dabei gibt es wirklich alle
möglichen Varianten der Arbeitsaufteilung zwischen
den Geschlechtern.
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Arbeit dient dem Aufbau eines sozialen Status, die wirklichen
Bedürfnisse sind oft traumatisch unterdrückt und unerreichbar
verschüttet à dauernde
Unzufriedenheit.
Wirtschaft dient Machthungrigen dazu, die Macht in ihren Händen
zu sammeln und die Welt nach den Bedürfnissen ihres ungezügelten
Egoismus und Machttriebes zu gestalten. Sie ist nur Mittel zum
Zweck, um die gewollte Weltherrschaft dieser Machthungrigen
voranzutreiben (siehe auch Religion). Dies, im Zusammenhang mit
mangelndem Gerechtigkeitssinn, erklärt zum Teil, warum trotz
Hochzivilisation und Überproduktion der Hunger in der Welt
entstanden ist. Oder gerade wegen? Den einen wird alles
weggenommen, vor allem die Lebensgrundlagen Felder, Wälder und
das Wasser, damit die anderen im Überfluss untergehen können.
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Vermeidung
von Überschuss oder dessen gerechte Verteilung oder Verwendung
für gegenseitige Unterstützung. Hierfür zeichneten stets Frauen
sich verantwortlich.
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Bodenspekulation und Horten von Überschuss um letzten Endes
anderen imponieren zu können. Zum Teil auch deshalb, weil die
Sippenordnung und damit die absolute soziale Sicherheit
abgeschafft wurde.
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Feuerstellen
als Zentrum des Hauses gehören mit zur „Wirtschaft“ (Kochen),
und auch zur Religion. Den Hüterinnen des Hauses und des Feuers
(Vestalinnen) wurde große Achtung entgegengebracht.
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Trennung in Hausarbeit und Industriearbeit, wobei die eine bezahlt
wird und die andere nicht. Und auch nicht geachtet. Heilig ist da
gar nichts mehr.
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„Was
die Griechen nach der Balkanhalbinsel und hinunter bis nach Kreta
und Sizilien getrieben hatte, das trieb auch die nomadischen
Italiker nach der Apenninhalbinsel: die verlockenden Früchte des
Mutterrechts – der Ackerbau und sein Ertrag, der reiche
Überschuss der mutterrechtlichen Pflugkultur und der noch
reichere Mehrwert, den die neue Kultur der Städte...“ Bornemann
1981. S. 348
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„...zum „Plünderer der Städte“ geworden sind, haben stets
... eine tiefe Verachtung für die Arbeit der Hände gehabt.“
Genuss erhebt den Menschen, Arbeit erniedrigt ihn. Deshalb war es
heilige Pflicht eines hohen Menschen sich durch Sklaven von der
Arbeit freizuhalten. Bornemann 1981, Seite 131
Nachdem sie sich vom Königshaus der estrukischen Tarpzinier
befreit hatten, geschah ihnen aber genau das, was die Griechen
erlebt hatten, nachdem sie die mutterrechtlichen Stämme der Ägäis
unterjocht und sich dann als unfähig erwiesen hatten eine eigene
Ökonomie aufzubauen: sie gerieten von einer Hungersnot in die
andere. Bornemann, S. 350
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Zum
Großteil pflanzliche Ernährung.
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Tierische Ernährung, Jagd wird überbewertet, weil es Männer
„erfinden“ und perfektionieren.
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„Ihre Überzeugung, dass nur das Kriegshandwerk ein ehrenhaftes
Handwerk sei, flößte ihnen nicht nur Verachtung für Sklaven und
Bauern, Handwerker und Händler ein...“ Bornemann 1981, Seite
139
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Sind
die biblischen Länder, in denen Milch und Honig fließt (Moses in
Kanaan). Für alle!
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Der ausgebeutete Teil unseres (Welt)-Wirtschaftssystems kennt
weder Milch noch Honig.
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Die
religiösen Vorstellungen bestimmen die Form der Produktion
(Mulack). Bei manchen Völkern darf man z.B. nicht mit einer Hacke
den Leib der Mutter Erde aufhacken.
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Egoismus, Faulheit und Imponiergehabe bestimmen die
Produktionsweise. Mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel
herstellen.
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Viele
Völker haben nicht mal ein Wort für Arbeit.
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Sinn und Rechtfertigung des Lebens ist die Arbeit.
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An
Produkten für den Frieden orientiert (Schwarzpulver für
Feuerwerke).
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Kriegswirtschaft/Raumfahrt hat Vorrang
(Schwarzpulver für Gewehre).
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Achtung
vor der uns versorgenden Erde und vor allem Leben. Deshalb auch
keine Sklaverei und keine Naturzerstörung.
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Erde und deren lebenserhaltende Gaben werden achtlos behandelt und
ausgebeutet.
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Unabhängigkeit
der Menschen. Sammeln, jagen oder anbauen kann frau im Prinzip
überall, wenn sie dafür gesorgt hat, dass die Menschen nicht zu
viele werden, um alle ernähren zu können. Arbeitsgeräte (Pflug
u.a.) können nach Bedarf leicht selbst hergestellt
werden à unabhängig vom
Arbeitsmarkt, vom Erdöl. Eine splitternackt von einem
Gefangenentransport geflohene Indianerin wurde nach kurzer Zeit
allein mit allem, was sie zum Leben braucht gefunden- Kleider,
Zelt, Werkzeuge.....
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Durch Technisierung,
Höherstellen des Lebensstandards, Geldwirtschaft und Abschaffung
der Sippenstruktur (Altersversorgung) begibt man sich
in Abhängigkeit von
Staat, Chef, Kolonien, Erdöl, Weltwirtschaft, Arbeitsmarkt,
Technik und deren Folgen und Voraussetzungen. Die Arbeitsplätze
sind gezählt, die meisten Dinge können nicht mehr selbst
hergestellt werden, da auch die Zeit fehlt. Man muss
schließlich auch für viele mitarbeiten, die sich aus der
direkten Beschaffung der Lebensgrundlagen heraushalten. Diese
Abhängigkeiten jedoch bleiben meist unbewusst oder scheinbar
unabwendbar.
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Frauen
sind Erfinderinnen und Trägerinnen der Kultur
und der Landwirtschaft, sie ernähren sich, ihre Eltern, ihre
Kinder und Brüder.
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Frauen werden in Niedriglohngruppen ausgebeutet.
Ebenso werden ihre spezifisch weiblichen Fähigkeiten (Fleiß,
Konfliktlösung, ganzheitliches Denken, Vermittlung,
Ausgleich) unentgeltlich ausgenützt.
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Menschen-
und naturfreundlicher Ackerbau, Viehzucht, Handwerk und Handel.
Die Khasi z.B. weigern sich sogar einen Pflug zu benützen. Auf
Bali dürfen Schnitzwerkzeuge keinen Griff haben, da sonst die
Verbindung des Menschen zum heiligen Gottheiten-Kunstwerk verloren
geht.
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Menschen- und naturfeindliche Technisierung, andere Menschen für
sich arbeiten lassen:
Faulheit ist die Wurzel allen Fortschritts – ist nun der Mann
der Erfinder/Herr der Technik? Ist der sodann faul? Hat der Mann
die Technik eingeführt, ohne ein Bewusstsein für deren Folgen?
Hat er die Frauen bewusst wirtschaftlich und damit finanziell
entmachtet?
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Es
hat niemand etwas davon, wenn er mehr arbeitet als die anderen. Da
die Produkte unter allen Sippenangehörigen nach deren Bedarf
verteilt werden.
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Folge der individuellen Lohnarbeit/Geldarbeit sind auch soziale
Veränderungen. Zusammenarbeit auf dem Felde wird von Konkurrenz
verdrängt, wie anhand der Einführung der Schnittblumenproduktion
in der dritten Welt beobachtet wurde. Wo vorher alle gemeinsam für
die gemeinsame Nahrung arbeiteten, steht nun jeder allein in einem
Arbeitsverhältnis und konkurriert mit den anderen um höheren
Lohn.
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Arbeit
nützt den Arbeitenden und den Ahnen allein.
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Arbeit nützt zum großen Teil den Mächtigen/Aktionären.
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Beim
Pflanzenbau wurde die Natur (Mondphasen) beachtet.
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Der Mensch passt sich nicht der Natur an, das Pflanzen nach
Mondphasen wird z.B. lächerlich gemacht.
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Alle Menschen
arbeiten bei der Erzeugung der lebensnotwendigen Dinge wie
Nahrung, Kleidung usw. mit. So bleibt allen Menschen gleich viel
Zeit übrig sich um Entwicklung und Ausübung höherer Bedürfnisse
wie Kultur, Spiritualität und politische Entscheidungen zu
kümmern.
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Priesterkasten u.ä. bilden sich, die nichts mehr zum Unterhalt
der Sippe beitragen (dies ist meines Erachtens ein Ausdruck von
Faulheit), so müssen immer weniger Menschen für immer mehr
Menschen mitarbeiten. Dann haben die Herrschenden Zeit, sich ganz
um politische Machtspiele und –ausweitung zu kümmern
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Jeder
Mensch isst dort, wo er arbeitet, also in der eigenen Muttersippe.
Auch die „Ehe“-Männer.
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Zerstörung der Verwandtschaft mit der Mutter durch ideologische
und technikbedingte Trennung.
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Frau
ist verantwortlich für das Wohlergehen der Sippe und übergibt
entweder freiwillig oder durch freie Wahlen das Amt an eine ihrer
Töchter.
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Söhne dominieren über die Schwestern und erhalten beim Tod des
Vaters die Vormundschaft über die Mutter.
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Starkes
Bedürfnis nach Geselligkeit. Fast alle Arbeiten werden in
geselliger Runde erledigt, häufig mit Gesängen. Dies ermöglicht
stetige Kontaktpflege und bildet Gemeinschaftsbande.
Arbeit
ist und bleibt schlichte Notwendigkeit.
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Durch „teile und herrsche“ und durch die „Erfindung“ der
Technik gibt es viele Einzelarbeitsplätze, die jedes Wort unter
Kollegen verhindern.
Außerdem bekommt die Arbeit den Nimbus von Mühsal und Strafe
(Paradiesvertreibung).
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Es
gibt keine Arbeitslosigkeit, da ja jede Arbeitskraft erwünscht
ist und jeder sich jederzeit irgendwo nützlich machen kann. Bei
Krankheit sind die Menschen immer in der Sippe aufgehoben.
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Da Geld der höchste Wert ist, führt die Technisierung
unweigerlich zu unausweichlichem Rationalisierungsdruck -
jeder kauft bei gleicher Qualität das billigere Produkt -,
Absterben der sozialeren, umweltschonenderen Betriebe und
Auslagerung von Arbeitsplätzen. Außerdem ist eine hohe Anzahl
von Arbeitslosen sehr gut, da kann man besser den Lohn drücken,
meinte die UNO vor wenigen Jahren.
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Menge
richtet sich nach dem täglichen/jährlichen wirklichen Bedarf.
Sesshafte Bäuerinnen, denen eine Ernte misslungen war, kehren
wieder zurück zum Sammlertum, weil dies sicherer ist. Hat
immerhin Affen und Menschen Jahrmillionen ernährt, und das gar
nicht schlecht.
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Überschusswirtschaft. Sie ermöglicht eine Geld- und damit
Machtanhäufung, die aufgrund der fehlenden moralischen Werte
immer ungleicher verteilt wird.
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Sammlerinnen
„arbeiten“ im Schnitt 4 St/Tag, der Rest dient sozialen
Kontakten und Kultur. Gerade so genannte primitive Kulturen hatten
ein ausgeprägtes und überaus reiches Kulturleben und im
Gegensatz zu uns ein großes Wissen über das Glück.
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7 Stunden Erwerbstätigkeit und ca. 2,5 Stunden Hausarbeit und
sonstige Erledigungen führen zu Hetze und Krankheiten. Kaum Zeit
für die meist ohnehin sinnentleerte Kultur.
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Frauen
wirtschaften in Gemeinschaft als Gemeinschaft.
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Isolierte Kernfamilienfrauen agieren meist alleine.
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Ehrlichkeit à Vertrauen.
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Lüge und „über den Tisch ziehen“ à Misstrauen.
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Die
Australier ...zeigen doch in Bräuchen und Mythologie Spuren eines
gewaltsam zertrümmerten Mutterreiches, eines vollkommenen
Polwechsels der Macht, ohne dass der Produktionsprozess gewechselt
haben könnte, da sie ja keinen haben. Tatsächlich kommt
Matriarchat auf jeder Stufe menschlicher Entwicklung vor (Galahad,
Seite 326).
Niemand
steht so am Rande der Gesellschaft wie allein erziehende Mütter.
Nach Marx müssten sie aber, da sie berufstätig sein dürfen, den
gleichberechtigten Himmel auf Erden haben. Marx behauptet mit dem
Einzug der Frau in die Berufswelt sei die Gleichberechtigung
automatisch vollkommen.
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Frauen
sind Treuhänderinnen des Sippeneigentums und haben damit
auch ihre geistige Freiheit.
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Mann verfügt gewissenlos über sein Eigentum.
Um ihre Existenz zu sichern, müssen Frauen sich ... zu
Handlangerinnen eines ihnen insgesamt feindlich gesinnten ...
Systems machen (Mulack).
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Wenn Frauen Veranstaltungen machen möchten, sind sie meist auf
Männer angewiesen, die entscheiden, ob ihnen die Themen passen.
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Ausgleichsgesellschaften: durch
ausgeklügelte Zirkulation der gemeinschaftlichen Güter wird
Anhäufung entweder gänzlich vermieden oder Stammesgenossen
wehren sich, wenn einer zuviel anhäuft oder wählen ihn zum
Häuptling, dem es dann eine Ehre ist, zu teilen, z.B. in Form
eines Festes à allgemeiner
Wohlstand auf gleichem Niveau. Dies dämpft das naturschädigende
Leistungsstreben aufgrund von Imponiergehabe und verhindert, dass
jemand durch Reichtum Macht erwerben kann.
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Die Stammesregeln werden geändert, um individuelles Besitztum der
Produktionsgüter über den individuellen Bedarf hinaus anhäufen
zu können. Und wer mehr Geld hat, als er braucht, kann es anlegen
und von der Arbeit anderer Leute leben (Zinsen und Dividenden).
Oder er baut damit Macht aus, König David unterhielt zum Beispiel
ein Söldnerheer für seine Eroberungen.
Die kath. Kirche hat das Zinsverbot erst ca. 1986 abgeschafft.
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Bewegliches
Privateigentum der Mutter wird meist an die jüngste Tochter
vererbt.
Bei
den Ureinwohnern Indiens „ist Privatbesitz ziemlich hoch
entwickelt, der Wohlstand sogar sehr groß, doch geht alles Gut
nur von den Müttern auf die Töchter über“ (Galahad).
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Ältester Sohn erbt alles, auch unbewegliche Sachen (Boden und
Häuser).
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Der
Boden ist der Leib der Mutter Erde: Ist nicht käuflich,
aufteilbar oder veräußerbar, er wird nur zur Nutzung unter den
Sippen oder manchmal auch unter den Individuen verteilt. Jeder hat
ein Recht auf Boden. Dieses Nutzungsrecht gilt
nur, solange der Boden bewirtschaftet wird.
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Boden als Besitz dient der Geldanlage/Spekulation
für die, die mehr Geld angehäuft haben, als sie brauchen.
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Schuldgesetze:
In Kanaan wurden laut Bibel alle sieben Jahre alle Schulden
erlassen, alle 7mal7 Jahre wurden die Besitztümer (Felder) wieder
neu und gleichmäßig verteilt.
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Geschäftskunden können einen Schuldenerlass bei Ihrer Bank
bewirken. Privaten Haushalten ist dies nur sehr schwer möglich.
Sie müssen sieben Jahre jede Mark abgeben, die sie nicht
unbedingt zum Leben brauchen. Sie bekommen auch nur Kredite, wenn
sie Sicherheiten anbieten können. Falls die Schuldnerfamilie
nicht mehr zahlen kann, wird das Haus gnadenlos versteigert.
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Privat-
und Sippeneigentum unterliegt strengem Schutz. Genugtuung bei
Eigentumsvergehen wird von der Gruppe, in der er lebt,
gefordert. Wiederholungstäter wurden eventuell sogar von der
Gruppe ausgestoßen und für vogelfrei erklärt.
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Es werden laut „Brigitte21/2000“ in Tansania heute noch
„Hexen“ gewaltsam getötet, die viel Land
haben oder selbstbewusst sind. Der Neffe
eignet sich dann das Land an. Das stinkt doch. Auch unsere
Hexenverbrennung hatte u.a. dieses Motiv.
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Es
gibt keine Signierung künstlerischer und wissenschaftlicher Werke
(Mythen, Bilder, Religion, Erkenntnisse, Lieder), da sie ein
Geschenk der Göttinnen sind. Sie werden nicht als Werk, Erfindung
einzelner gesehen. Jede baut immer auf den Ideen ihrer Vorfahren
auf. Dies ist möglich, weil Kunst und Wissenschaft nicht
Lebensgrundlage waren, sondern jede Frau eigenhändig für
ihre Lebensmittel sorgt. Jesus: wer nicht arbeitet soll auch nicht
essen.
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Wissenschaftler, Künstler halten sich aus der Produktion des
Lebensnotwendigen heraus und sind deshalb abhängig von einer
geschützten Bezahlung ihrer Tätigkeit durch die Arbeitenden. Sie
fehlen allerdings im Produktionsprozess, so dass die noch
Arbeitenden für den Lebensstandard jener vollständig mitarbeiten
müssen.
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Privateigentum
fällt, wenn es nicht mit ins Grab gegeben wird, nach dem Tod des
Menschen wieder an die Muttersippe als Gesamtes
zurück à Vermeidung
des zu großen individuellen Anhäufens von
Reichtum über Generationen hinweg. Diesem Zweck dienen auch
Erbgesetze. Die Menschen hatten also den gefährlichen
Zusammenhang zwischen Besitz und Macht erkannt und machten
(ungeschriebene) Gesetze dagegen.
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Privateigentum wird besonders geschützt (besser als das Leben)
und individuell vererbt à spornt
aufgrund des allen Menschen eigenen Egoismus unter anderem die
Leistungsbereitschaft an à Wachstum
Aus erbstrategischen Gründen werden weibliche Verwandte
geheiratet – Inzest. Obwohl es offiziell verboten ist.
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Geistiges
oder materielles Eigentum muss innerhalb der Sippe vererbt werden,
damit es nicht verloren geht. Ausnahme: Grabbeigaben.
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Geheimnisse werden „mit ins Grab genommen“.
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Nahrungsmittel
sind Gemeineigentum, von den Frauen verwaltet (Morgan). Das Gesetz
der Gastfreundschaft jedoch gebietet, dass die Vorräte allen
Gästen zur Verfügung stehen.
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Nahrungsmittel sind Individualeigentum
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Felder
und Häuser sind meist Gemeinschafts-eigentum. Es gab jedoch auch
persönliche Felder einzelner Menschen, meist Frauen.
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Die
Matriarchate mussten nur deshalb wieder entdeckt werden, weil sie
vorher äußerst brutal verdrängt wurden. Das traurigste Beispiel
ist die Hexenverbrennung, ein weiteres steht im neuen Testament.
Es zeigt, wie die matriarchale Göttin Diana von den Herren der
neuen Religion verdrängt wurde. (Apostelgeschichte 19.24)
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Verteidigung
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Aggression und Eroberung
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Politische
Selbstbestimmung
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Fügen in Mehrheitsbeschlüsse, auch in sinnlose.
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Vorbeugung
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Vergeltung/Bestrafung/Therapie
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Das Stimmrecht darf nie in die Hände der Menge, sondern muss in
diejenigen der Besitzenden gelegt werden. Cicero; Bornemann 1981,
S. 347
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Basiert
auf der Notwendigkeit des Lebens (Aliti).
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Dient dem Machttrieb/Imponiergehabe des Mannes.
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„Plutarch
sagt, dass in Athen die Frauen noch bis 300 v.u.Z. bei großen
öffentlichen Prozessen die Entscheidung bestimmen.“, Bornemann
1981, Seite 70
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Wenn
in dem Hannibalschen Bündnis mit den Galliern der Entscheid der
Streitigkeiten den gallischen Matronen anvertraut wird, wenn ...
Frauen entweder einzeln oder zu Collegien vereint, bald allein,
bald neben den Männern richtend auftreten, in Volksversammlungen
stimmen, streitenden Schlachtlinien Halt gebieten, den Frieden
vermitteln, seine Bedingungen festsetzen ...(Bachofen,S.16).
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Weiler:
Es gibt keine Gesetze, jeder „Fall“ wird als besonderes und
einmaliges Ereignis behandelt.
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Es gibt ein Gesetz für alle Menschen, wobei sich augenscheinlich
oft Ungerechtigkeit einschleicht.
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Mündlich;
also ungeschriebene Gesetze, denn wo man dem Wort nicht trauen
kann, hilft auch kein Vertrag.
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Schriftliche Gesetze (mit viel Kleingedrucktem) die
oft nicht eingehalten werden.
Roms fast älteste Gesetze waren die „Zwölf Tafeln“.
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Die
Sippen/Dörfer/Städte bestehen auf ihrer Selbstbestimmung, sie
dulden kein Oberhaupt mit Befehlsgewalt.
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Vorsitzende des Dorfes werden eingesetzt und bekommen
Befehlsgewalt.
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Hierarchiefreie
Konsensgesellschaften, niemand hat alleiniges
Entscheidungsrecht. Näheres hierzu in den Büchern von Heide
Göttner-Abendroth.
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Herrschaftssysteme mit direkter oder struktureller Gewalt.
Wer den Machtinteressen widerspricht wird aus wirtschaftlichen und
politischen Positionen entfernt.
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Jedes Dorf
ist autonom und autark. Bestehen größere
Organisationseinheiten, bekommen diese nur das Geld, das die
Dörfer nach Erfüllung all ihrer Aufgaben übrig haben. Reste
dieser Autonomie gibt es noch in Japan/Tokio.
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Städte sind das letzte Glied bei der Verteilung der Finanzen.
Legislative (gesetzgebende) Gewalt haben sie überhaupt keine. Sie
können, von Hunde- und Gewerbesteuer abgesehen, nur das Geld
verwalten, das Bund und Länder ihnen übriglassen.
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Der
in den Sippen/Clans gefundene Konsens wird von den Häuptlingen,
die keinerlei Entscheidungsbefugnis haben, in die oberen Gremien
(Stamm, Liga) getragen. Dort sitzen dann alle entsandten
Häuptlinge zusammen und versuchen wieder einen Konsens zu
erreichen. Tun sich offene Fragen auf, entscheiden sie nicht
eigenmächtig, sondern gehen zurück zur Sippe, berichten dort,
und nehmen den dann dort neugefundenen Konsens wieder mit zur
Liga.
Die
ersten Beratungen führen Männer und Frauen meist getrennt.
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Die Mächtigen legen von oben alles fest, egal ob die unterste
Hierarchieebene (Volk) einverstanden ist oder nicht. Keinerlei
Rücksprache nach den Wahlen, lediglich ab und zu dem Volk aufs
Maul geschaut, damit man wieder gewählt wird.
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Natürliche Autorität/Würde
der Sippenältesten/Matriarchin durch viel Wissen, Erfahrung,
besondere Konfliktlösungsfähigkeit und sinnvolle, verständliche
Erklärungen. Dadurch vertrauen die Menschen der Sippenältesten.
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Angemaßte, amtsgebundene Autorität wird aufgrund von
Imponiergehabe und Beziehungen erworben. Deshalb meist kein
Vertrauen der Untertanen gegenüber den Autoritätsperson.
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Die
Matriarchin trägt die Verantwortung für die Sippe, indem sie
viele Arbeiten und die gerechte Verteilung der Lebensmittel
bewältigt. Mal wird sie gewählt, mal erweist es sich einfach, da
diese oder jene Frau von allen (Konsens)
anerkannt ist als die Klügste, Fähigste. Sie ist sehr
freundlich, bescheiden, achtsam, verhält sich
vorbildlich, hat ein gutes Herz, viel Weisheit und kann gut
Konflikte lösen. Eine eigennützige Frau würde niemals
Matriarchin werden (Göttner-Abendroth).
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Die Herrscher geben vor, die Verantwortung zu tragen, frönen
jedoch dem Egoismus.
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Die
Liebe ist das höchste Recht.
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Macht und Liebe sind getrennt. Die Macht ist lieblos und die Liebe
ist machtlos (Mulack).
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Keinerlei
Befehlsgewalt der Matriarchin, jede/r gehorcht nur seinem eigenen
Gewissen oder dem moralischen Druck der (ganzen) Gruppe. Die
Matriarchin gibt nur Ratschläge, die jedoch nicht befolgt werden
müssen. Jede/r ist frei.
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Befehl und Gehorsam erfordern Zwänge, zu deren Durchsetzung ein
Erzwingungsstab notwendig ist. Gesetzliches Recht und moralische
Pflicht (Gewissen) stehen dabei, wenn man die Welt genau
beobachtet, täglich im Widerspruch.
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Gesetze
der Natur werden erforscht und befolgt.
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Gesetze werden von den Mächtigen willkürlich gemacht. Sie
behaupten, es sei göttliche Offenbarung, um der Sache
Unantastbarkeit zu verleihen.
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Naturrecht
dient der Gerechtigkeit, dem Naturschutz und der Heiligkeit der
Blutsbande, also den matriarchalen Werten.
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Recht dient dem Schutz der Mächtigen, der „Heiligkeit“ der
Ehe und des monotheistischen Gottes (Frau und Kind sind Besitz des
Mannes).
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Bevölkerungskontrolle
ist Gebot der Stunde um die Natur nicht zu überlasten.
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„Hexen“ werden verbrannt, um das Wissen um Verhütung und
Abtreibung auszurotten. Verhütung ist verboten, Abtreibung
strafbar. Es wird nicht zugegeben, dass unsere zu dichte
Bevölkerung zu vielen Umweltproblemen führt. Man behauptet,
alles sei technisch lösbar – Machbarkeitswahn.
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Die
politischen Einheiten sind von der Anzahl her überschaubar, die
zu wählenden Personen von Kindheit auf bei allen bekannt.
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Ein paar öffentliche Floskeln dienen als Grundlage zur
Wahlentscheidung, eine Einhaltung der Wahlversprechen kann oft gar
nicht kontrolliert werden. Integrität kann nicht beurteilt
werden. Ein Absetzen hat keinen Zweck, da die Nachfolger noch nie
besser waren.
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Irgendwelche
Würden (Häuptling) werden nach der Wahl oder Ernennung von den
Frauen verliehen. Die (göttlichen) Könige werden von den Frauen
zu solchen gesalbt (siehe Jesus, auch er wurde für das
bevorstehende Oster/Paschafest von Maria mit Öl gesalbt).
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Die Mächtigen ziehen sich ihre meist sehr angepassten Nachfolger
heran oder unterdrücken alle die Nachkommen (siehe Kohl), so dass
nur Angepasste wählbar sind.
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Konsens:
Auch Minderheiten werden in der Entscheidungsfindung
berücksichtigt à alle
Menschen sind mit der Entscheidung zufrieden und stehen
dahinter à es
brauchen keine Gesetze gemacht zu werden.
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Mehrheit bestimmt über Minderheiten und kann deren Bedürfnisse
missachten à Die
Menschen stehen nicht hinter den Beschlüssen und müssen mit
Gesetzen gezwungen werden à Die
Überwachung der Einhaltung der Gesetze ist oft nicht möglich.
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Bei
unüberwindlichen Meinungsverschiedenheiten, wie z.B. der Frage,
ob das Volk nun gegen gewalttätige Eindringlinge Gewalt anwenden
soll, fällt die Matriarchin die letzte Entscheidung. Wird das
nicht akzeptiert, kann sich die Sippe teilen. Es wird nie ein
Konsens erzwungen. Über niemanden wird gegen seinen Willen
entschieden.
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Mehrheiten ignorieren und bestimmen über Menschen, die
etwas ganz anderes wollen à Unzufriedenheit
im Volk. Abtrünnige Volksteile werden gewaltsam im
Herrschaftsbereich gehalten.
Auch das führt zu unzähligen Kriegen auf der Welt. Deserteure in
Kriegen werden mit der Todesstrafe bestraft. Egal welcher Krieg.
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Der
Wille des Einzelnen ist unantastbar.
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Der Wille des Einzelnen wird überhört oder in gigantischem Maße
durch die Medien manipuliert.
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keine
Herrschaft à Kein
Erzwingungsstab.
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Gesetze, Beamte, Polizisten und Gefängnisse.
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Prinzip
Entschädigung / Wiedergutmachung;
Die
Rechtssprechung ist eine Angelegenheit der Allgemeinheit.
Es
gibt keine Strafe, sondern Zeremonien der Reinigung, durch die ein
Stammesmitglied, das Sitte und Brauch verletzt hat, wieder
gemeinschaftsfähig wird. (Weiler).
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Prinzip Strafe; Opfer gehen meist leer aus;
Statt dass der Kriminelle Wiedergutmachung leisten muss, wird die
Gemeinschaft noch durch die Gefängnisse zusätzlich belastet. Das
alles als Folge unserer miserablen erzieherischen Kenntnisse, um
den Verbrechen vorzubeugen. Die so genannten Primitiven schaffen
das, wir nicht.
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Gute
psychologische Kenntnisse vermeiden Verbrechen.
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Die Motive/Ursachen von Verbrechern (Mörder, Hexenverfolgung)
werden in den seltensten Fällen erforscht und öffentlich
diskutiert. Dadurch verbaut man sich den Weg der Vermeidung.
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Mord
an einem Mitglied der Sippe, Brunnenvergiftung o.ä. sind
schwerste Verbrechen, die mit dem Tod oder dem Ausschluss aus der
Sippe bestraft werden. Besondere Strafbarkeit körperlicher
Schädigung der Mitmenschen, ja der ganzen Tierwelt tritt
nicht weniger charakteristisch hervor (Bachofen,S.14).
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Ungehorsam gegenüber dem Staat oder der Kirche ist todeswürdig
(Fahnenflucht, Abtreibung). Der von oben, vom Staat, befohlene
Mord an Unschuldigen führt zu Ruhm und Ehre. Wasserverschmutzung
ist egal.
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Bei
Versteppung oder Vertreibung durch kriegerische Völker machen die
Sippen friedliche Wanderungen zu anderen Gebieten oder Sippen.
Beziehungspflege durch Wechselheirat der Sippen. Zu solchen
Zwecken wurde das Inzesttabu eingeführt.
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Eroberungskriege nach allen Seiten, als Vorwand wird
Nahrungsknappheit oder Platzmangel genannt (Hitler: Lebensraum
erweitern).
Ich meine, Völkerwanderungen aufgrund von Nahrungsknappheit
(Versteppung) gehen auch friedlich. Wenn man in solchen
Hungersnöten die Energie des Waffenschmiedens und des Krieges in
Nahrungssuche verwendet ist mehr gewonnen!!!
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Die
Einbettung in die Sippe stellt absolute soziale Sicherheit dar.
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Die dem Manne innewohnende Angst um seine Position und auch die
von ihm geschaffene (Geld)Ordnung lässt ein überdimensioniertes
Sicherheitsbedürfnis entstehen, da niemand Geld und damit Status
verlieren will und oft auch nicht mehr kann. Wir sind vom Geld
abhängig.
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Gewaltfreier
Widerstand ist die beste Form.
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Gewaltfreier Widerstand ist „Gewalt“, während das Anhäufen
und Verkaufen von Waffen als Frieden definiert wird (Mulack).
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Kultur
des Lebens: Konsenslösungen für Probleme (Chung,S. 28)
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Kultur des Todes: Konfliktlösung geschieht durch Tötung
des Feindes.
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Blutsbande
sind heilig, deshalb ist Blutrache für ermordete Geburt
Mutterpflicht (Galahad).
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Körperverletzung ist weniger schlimm als Diebstahl oder gar
Widerstand gegen die Staatsgewalt.
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Mosuo-Frauen:
Wir meinen, wenn die Menschen, die die Regierungspolitik bestimmen
in der Welt, Frauen wären, dann gäbe es keinen Krieg.
(Göttner-Abendroth). Sie gehen allerdings von sich selbst aus,
sie sind matriarchal erzogen und deshalb andere Menschen als wir.
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Eine patriarchale Frau ist viel zu angepasst, als dass sie stets
ihrem ethischen Gewissen folgen würde und sich konsequent gegen
Kriege aussprechen würde.
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Muttermord
ist unsühnbar.
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Alle Sünden werden durch gewisse Rituale vergeben.
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Mondrechnung
des Jahres.
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Kalender nach dem Sonnenjahr.
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Schwesternschaftssprecherin,
Häuptling frei wählbar und jederzeit absetzbar
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Bruderschaftssprecher, später phratriarchos,. Die freie
Wahl dessen wird immer mehr eingeengt, später nur noch
patrilinear vererbt. Bornemann 1981, Seite 75
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Stammessprecherin
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Stammessprecher
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Heerführer „basileus“ werden später zu einer Art
herrschenden Klasse. Bornemann 1981, S.
110
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Jede/r
hatte ohne Ausnahme gleiches Recht
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Im „demokratischen“ Athen hatten kaum je mehr als 3000 von 35
000 Einwohnern die Wahlmöglichkeit. Bornemann 1981, Seite 172.
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...dass
von den beiden genannten Äußerungen der Gynaikokratie, der
zivilen und der religiösen die letztere der ersteren als
Grundlage dient. Die kultlichen Vorstellungen sind das
Ursprüngliche, die bürgerlichen Lebensformen Folge und Ausdruck
(Bachofen,S.22).
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Langlebige Hochkulturen,
mit der Betonung des Wortes Kultur (zigtausend Jahre).
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Kurzlebige Machtgebilde, da Macht immer ein
attraktives Eroberungsziel darstellt.
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Sakrale
Gesellschaften.
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Religion/Werte/Moral wird immer mehr verdrängt.
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Ökologische
Gesellschaften.
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Kannten
weder geistigen noch politischen Imperialismus.
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Kultur-, Sprach- Religion- und Wirtschaftsimperialismus
gehören zu den Hauptkennzeichen.
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Die
Blutsverwandtschaft bildet die Grundlage der Sippe als
Gemeinschaftsform.
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Staaten werden willkürlich gebildet.
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Überschaubare
Anzahl der Personen und durchschaubare Struktur, besser
kontrollierbar.
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Viel zu groß um alle zu kennen.
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Gemeinschaften
sind stets in Freundschaft und regem geistigem und kulturellem
(Güter)Austausch miteinander verbunden.
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Staaten hassen sich, fürchten sich und konkurrieren à Rüstung,
Zölle, Spionage, Spionageabwehr. Dies ist eine ungeheure
Energieverschwendung.
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Mehrere
Sippen bilden zusammen ein Dorf oder eine Stadt. Die Sippen sind
oft durch Liebe/ Wechselheirat eng miteinander verbunden, auch oft
mit den umliegenden Dörfern. Hierzu wurde Exogamie eingeführt.
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Patriarchale Eroberer bilden eine Herrscherschicht überhalb des
Dorfes und beuten es aus à Dorfgemeinschaft
ist zweigeteilt in Herrscher und Beherrschte.
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Keine
Trennung von Verwandtschaftsgruppen und Institutionen.
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Die Kleinfamilie ist zu schwach um Problemfälle
aufzufangen à Institutionen
außerhalb der Familie.
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Wenn
es Königinnen gibt, ist die Erbfolge in weiblicher Linie. Könige
werden ernannt/ gewählt und sind jederzeit, wenn sie sich nicht
benehmen, abwählbar.
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Erbfolge in männlicher Linie. Regierungsdauer in der Regel bis
zum Lebensende.
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Machtorientierte Herrscher, siehe Herodes der Bibel.
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Als
Effekt weithin sichtbar bei männlicher Revolution oder männlicher
Gegenrevolution, männlichem Kommunismus wie männlichem
Faschismus ist, dass dann jedes Mal noch mehr Männer in Büros
auf Sesseln sitzen und die restlichen Leute nach immer anderem
Heilsrezept am Leben hindern (Galahad).
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Der
Mensch ist da, weil er geboren ist. Aus seinem gesunden
Selbstbewusstsein heraus muss er sich dafür nicht rechtfertigen.
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Die verzweifelte Suche nach dem Sinn beherrscht die Literatur. Der
Mensch meint, aus einem Gefühl der Minderwertigkeit und
frühkindlicher Nichtanerkennung heraus, sich seine
Daseinsberechtigung erarbeiten, verdienen zu müssen. (Liedloff).
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